Lubmin-Prozesstermin am 20.04.2015 wegen Castor-Transporten

antiakwsonne

Liebe Atomkraftgegner*innen,
am kommenden Montag, den 20. April 2015, wird der Berufungsprozess gegen zwei Atomkraftgegner*innen vor dem Landgericht Stralsund fortgesetzt.

Sie hatten am 16.12.2010 mit einer Ankettaktion gegen den Atommülltransport vom französischen Cadarache nach Lubmin demonstriert und den Castortransport für mehrere Stunden gestoppt.

Die Protestaktion richtete sich gegen das ziellose Umherfahren von hochradioaktivem Müll. Die Aktivist*innen forderten den sofortigen Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft.

Die beiden erhielten nach der Aktion einen Strafbefehl von 120 Tagessätzen a 30€. Weil die Aktivist*innen gegen diesen Strafbefehl Widerspruch einlegten, kam es vor dem Amtsgericht Greifswald 2012 zur Verhandlung. Nach zwei Prozesstagen wurden die beiden Atomgegner*innen dann zu je 40 Tagessätzen wegen Nötigung verurteilt. Gegen das Urteil legten sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Aktivist*innen Berufung ein. Nun soll am Montag den 20.04.2015 um 9:00 Uhr vor dem Landgericht in Stralsund die Berufung weiter verhandelt werden.

Schon am ersten Verhandlungstag vor drei Wochen vor dem Landgericht Stralsund gab es eine großartige Unterstützung durch lokale Gruppen und Atomkraftgegner*innen! Vielen Dank an alle Unterstützer*innen und alle Menschen, die sich bisher solidarisch erklärt haben.

Was kannst du tun?

Komme zur Gerichtsverhandlung nach Stralsund und unterstütze die Aktivist*innen! Die beiden Angeklagten werden durch Anwälte vertreten, sie freuen sich aber über viele Menschen im Gerichtssaal, um u.a. Öffentlichkeit herzustellen!

Termin: Montag, 20. April 2015, 9:00 Uhr. Es wird ab 8.30 Uhr eine Mahnwache und etwas zum Essen geben – frei nach dem Motto „Gerichte sind zum Essen da“!
Anfahrtsbeschreibung: http://www.mv-justiz.de/pages/ordent_gerichte/lg_hst.htm

Mache andere auf den Prozess aufmerksam, indem Du die E-Mail weiterleitest, zum Beispiel per web2.0. Damit hilfst Du auch, das unverantwortliche Vorgehen der Atomindustrie in die Öffentlichkeit zu tragen.
Auch Spenden helfen, damit die Aktivist*innen mit den Repressionskosten nicht alleine dastehen. Dafür gibt es ein unabhängiges Rechtshilfekonto, Stichwort: Rechtshilfe Lubmin-Aktion
http://www.robinwood.de/Rechtshilfe-Spenden.138.0.html
(Spenden auf das unabhängige Rechtshilfekonto sind leider nicht steuerabzugsfähig, dafür umso wichtiger! Etwaige überschüssige Spenden werden für Rechtshilfe für andere Umwelt-Aktivist*innen verwendet. Empfänger: Renald Orth, Kto 84 120 00, BLZ 251 205 10, Sozialbank Hannover, Stichwort „Rechtshilfe Lubmin-Aktion“).
Die Aktivist*innen freuen sich auch über Solidaritäts-Bekundungen, die Du gerne an blockmin@riseup.net schicken kannst!
Mehr über die Aktion und was bisher vor Gericht gelaufen ist, findest Du im Blog zur Aktion: http://blockmin.blogsport.eu/
Angeklagt sind zwei – gemeint sind wir alle!

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