Castor auf dem Neckar: „Polizei hat Lage nicht im Griff“

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung

Heilbronn, 28. Juni 2017

 

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Erschreckende Sicherungspannen trotz großen Polizei-Aufgebots

 

Zu den Sicherungspannen beim derzeitigen Castor-Transport auf dem Neckar erklärt der Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Jochen Stay:

„Die Behörden haben der Bevölkerung vorgegaukelt, sie hätten in Sachen Sicherung des Castor-Transports auf dem Neckar alles im Griff. Jetzt wissen wir es leider besser: Der Polizei gelingt es noch nicht einmal zu verhindern, dass Anti-Atom-Aktivisten in der Stahlkonstruktion einer Brücke übernachten und sich tagsüber abseilen können – wie heute in Bad Wimpfen geschehen. Wer traut ihr dann noch zu, in Zeiten der Terror-Gefahr mögliche Attentäter daran zu hindern, das Schiff ins Visier zu nehmen?

Auch in Horkheim ist es Demonstranten gelungen, sich von einem Wehr über dem Neckar abzuseilen. Wieder kam die Polizei zu spät.

Vertrauenserweckend ist das alles nicht. Wir können froh sein, dass es sich bei den heutigen Aktionen um Aktivisten handelt, die den Transport nicht gefährden wollen.

EnBW und baden-württembergische Landesregierung setzen die Bevölkerung am Neckar einem absolut vermeidbaren Risiko aus. Die Castor-Verschiffung löst nicht das Atommüll-Problem, sondern dient als Billig-Variante statt des Baus einer robusten Lagerhalle in Obrigheim.

Wir fordern das Ende dieser unnötigen und gefährlichen Transporte.“

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