Kategorie: antiatom

Demo für einen europäischen Atomausstieg

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9. September 2017 in Lingen

Demo für einen europäischen Atomausstieg

Beginn: 09.09.2017 13:00

Ende: 09.09.2017

Am 9. September 2017 beginnt um 13 Uhr am Bahnhof in Lingen eine Demo für einen europäischen Atomausstieg. Zwei Wochen vor den Bundestagswahlen soll hierfür ein deutliches Zeichen gesetzt werden! Es wird gefordert, Urankraftwerke zu schließen, Atomkraftwerke abzuschalten und Brennstoffexporte zu stoppen.

  • Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
  • Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
  • Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten! Für einen weltweiten Atomausstieg!
  • Sonne & Wind, statt Fracking, Kohle & Atom! Energiewende jetzt!

Weitere Informationen zur Aktion, sowie den Flyer, eine Online Petition und Anweisungen zur Einbringung in die Vorbereitungen finden Sie hier.

Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD feiert am 26. August 30 Jahre Widerstand

ag schacht konrad antiatom

Seit 30 Jahren organisiert die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD den Widerstand gegen das geplante Atommülllager KONRAD, aber auch gegen andere Atommüllprojekte in der Region Braunschweig und darüber hinaus. Dies soll am 26. August gebührend gefeiert werden, mit einem bunten Fest für Jung und Alt rund um das KONRAD-Haus, Bleckenstedter Straße 14a in Salzgitter-Bleckenstedt. Beginn der Jubiläumsparty in Salzgitter-Bleckenstedt ist 12.00 Uhr.

Musikalisch wird das Fest bereichert von der Trommelgruppe Katjembe, dem Braunschweiger Blechbläserensemble und der Gruppe Mind Erosion. Der offizielle Festakt beginnt um 14.00 Uhr u.a. mit Grußworten von Wolfram Skorczyk (Stadt Salzgitter), Wolfgang Räschke (1. Bevollmächtigter IG Metall Salzgitter-Peine) und Ulrich Löhr (Vorsitzender des Landvolks Braunschweiger Land)

„Wir haben in den letzten dreißig Jahren gemeinsam mit anderen Menschen viel bewegt: das Aus für die Atomkraftwerke, das Ende der Einlagerung von Atommüll in Morsleben oder die Entscheidung, den Müll aus der ASSE II zurück zu holen,“ so Ludwig Wasmus vom Vorstand der AG Schacht KONRAD. „Und wir haben es geschafft, die Gefährlichkeit des völlig veralteten Projekts Schacht KONRAD wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Gute Gründe, am 26. August ein schönes Fest zu feiern.“

atomstopp: Schwere Kritikpunkte am tschechischen Atommüll-Endlagerkonzept

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 01.08.2017

anti-atom
Stellungnahme zur grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung eingereicht

Fristgerecht hat atomstopp_oberoesterreich eine Stellungnahme zur ‚Aktualisierung des Konzepts zur Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebranntem Nuklearbrennstoff in der Tschechische Republik’ eingereicht. „Im Rahmen dieses grenzüberschreitenden Verfahrens haben wir stellvertretend für die Mitglieder unserer Vereine ‚Mütter gegen Atomgefahr‘ und ‚atomstopp_atomkraftfrei leben!‘ Einspruch erhoben, denn die Ausführungen in der Darstellung sind für uns weitgehend unzulänglich!“, berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Die 3 Hauptkritikpunkte in unserer Stellungnahme sind zum einen die fehlende Gesetzeskonformität, denn obwohl die genannten Standorte mehrfach in großer Nä he zu österreichischen Gemeindegebieten liegen, wird diesen Gemeinden, wie nach internationalem Recht eigentlich vorgesehen, keine Mitsprache eingeräumt. Zum anderen bemängeln wir die fragwürdige Einschätzung der Umweltauswirkungen, solche werden im Konzept von vorn weg so gut wie ausgeschlossen. Worauf sich diese These jedoch stützt, ist total unklar! Weltweit gibt es noch kein einziges Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle, also auch keine Erfahrungswerte! Jede Aussage über vernachlässigbare Auswirkungen auf Boden und Gewässer muss deshalb als rein spekulative Mutmaßung entlarvt werden!“, so Schweiger und Egger weiter.

„Weiters ist zu kritisieren, dass ausschließlich die Methode der Tiefenlagerung in Betracht gezogen wird. Das Fehlen jeder Vergleichsvariante ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht unseriös, sondern im gegenständlichen Fall auch besonders gefährlich, da zahlreiche Experten vor genau dieser nicht rückholbaren Verbringung von hochradioaktivem Abfall w arnen! Wir finden, das vorgelegte Konzept zum Umgang mit Atommüll in Tschechien muss gründlich überdacht werden – genau das fordern wir mit unserer Stellungnahme ein!“, so Schweiger und Egger abschließend.

BI Umweltschutz: Sommercamp startet mit Filmprogramm

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

 

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

 

Pressemitteilung 6.08.2017

bi umweltschutz castor antiatom

Am Montag wird in Gedelitz noch das internationalistische Widerstandscamp 2017 aufgebaut, am Abend schon startet das abendliche Filmprogramm.

Den Auftakt macht der Film “Klima der Hoffnung” von S. Ludlam und J. Garcia, der die Themen Klimawandel und das Bemühen der Atomlobby streift, die Atomkraftwerke als “Retter” angesichts der drohenden Klimakatastrophe ins Spiel zu bringen.

Eine Fülle von Informationen und Exkursionen u.a. zum Thema Atom, Klima und Fracking bietet sich ab Dienstag für 10 Tage für die Teilnehmer_innen. Das Programm lohnt auch für Tagesgäste und Spontanbesuche, vor allem am kommenden Samstag, dem Aktionstag an den Atomlagen in Gorleben zwischen 11 und 14 Uhr u.a mit dem Menschenbild „Stinkefinger“.

Das Free Flow Festival umrahmt am Wochenende auch das Camp und lädt ein zum Musikhören und Relaxen. Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche.

Das vollständige (Film-) Programm findet man auf der Homepage der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) unter www.bi-luechow-dannenberg.de Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=18040

[BI-Newsletter] Termine im August – Fahrplan und Demo in Lingen

Liebe Freundinnen und Freunde,

nur noch wenige Tage bis zum Sommer Camp im Wendland.
Speziell für die lokale Bevölkerung bietet sich auch die Möglichkeit an verschiedenen Seminartagen und Abendveranstaltungen teilzunehmen und sich unter das internationale Publikum zu mischen ohne die gesamte Zeit auf dem Gelände zu sein.
Das detaillierte Programm findet ihr hier => http://www.bi-luechow-dannenberg.de/wp-content/uploads/2017/01/07_12_TabelleCampprogramm.pdf

Mit dem zehntägigen Camp starten wir in die zweite Jahreshälfte unserer politischen Arbeit, deren Höhepunkt die Teilnahme an den Protesten zur Weltklimakonferenz in Bonn bilden soll. Im Rahmen der „Don´t nuke the climate“-Kampagne wollen wir einen gut wahrnehmbaren Block auf der Großdemo am 11.11.2017 hinbekommen.
Bereits im Juli begannen wir mit der ersten Veranstaltung, die darauf hinarbeitet. Leona Morgan aus Arizona berichtete über die Umweltzerstörung in den Gebieten der American Natives, die der Raubbau fossiler Energieträger mit sich bringt. Bis in den November wird es immer wieder Veranstaltungen im Klimakontext geben.

Den Entwicklungen bei der Zwischenlagerung und der Umsetzung des Standortauswahlgesetzes werden wir selbstverständlich weiterhin ausführlich folgen, mit besonderem Fokus auf den Standort Gorleben.
Momentan wird im stillen Kämmerlein unsere Begleitung der ersten Phase im Standortauswahlgesetz erarbeitet. Überlegungen dazu werden auch Bestandteil unserer Arbeitsgruppe auf der kommenden Atommüllkonferenz, Sa. 02.09.2017,  in Kassel sein.
Die Übergabe des Zwischenlagers in bundeseigene Hand fand derweil formal schon einmal statt.
Lest dazu unsere aktuelle Pressemitteilung =>  http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=19193

Die Castortransporte auf dem Neckar sind vermutlich bis Ende August erst einmal ausgesetzt. Mit Überraschungen ist natürlich immer zu rechnen.
Bleibt informiert unter  => https://www.neckar-castorfrei.de/

Termine

 

Do. 17.08.2017 – 20.15h – Film Spezial: „Die Rückkehr der Atomkraft“ im Kino Lüchow
Seit der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl 1986 wird in Europa kein Meiler mehr gebaut – bis 2004 auf der finnischen Halbinsel Olkiluoto die Arbeiten an einem neuen Reaktor beginnen.
Während anderswo Proteste zu erwarten wären, ist der Widerstand vor Ort in Eurajoki gering. Fast alle Bewohner arbeiten für eine der Betreiberfirmen, denen die bestehenden zwei Reaktoren und das geplante Atommülllager gehören.
Während aber die Anwohner weitestgehend passiv sind und die Manager von effizienter, sauberer und sicherer Energie reden, verzögert sich der Neubau weiter – und die Kosten explodieren.
Für ihren Dokumentarfilm „Return Of The Atom“ beobachteten die Regisseure Jussi Eerola und Mika Taanila die Bauarbeiten am Reaktor Olkiluoto-3 über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren und bestätigten dabei, dass es den perfekten Standort nicht gibt…

Die Filmveranstaltung ist Teil der Mobilisierung im Rahmen der „Don´t nuke the climate“-Kampagne zur Weltklimakonferenz in Bonn. Moderiert wird die Veranstaltung von Kerstin Rudek und Henrik Stern von der BI.

Der Eintritt beträgt 8€ für Erwachsene und 5,50€ für Kinder.

Bitte reserviert euch rechtzeitig eine Eintrittskarte unter =>
http://www.wendland-kino.de/index.php?knr=313&show=week&week=2&firstday=akt&date=&target=detail&idf=63768&starttime=1502969952

 

Mo. 28.08.2017 – 18.00h – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 im Ostbahnhof Dannenberg
Unter dem Motto „Jetzt gerecht – Du hast die Wahl“ veranstaltet der DGB Kreisverband Lüchow-Dannenberg in Kooperation mit der GEW und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg einen informativen Abend zur Bundestagswahl. Im Verlauf des Abends haben PolitikerInnen der im aktuellen Bundestag vertreten Parteien die Möglichkeit auf Fragen der VeranstalterInnen und des Publikums einzugehen und ihre Positionen zu erläutern.
Die jeweiligen KandidantInnen aus dem Wahlkreis haben ihre Teilnahme zugesagt.
Hiltrud Lotze (SPD), Michél Pauly (DIE LINKE), Eckhard Pols (CDU/CSU) und Dr. Julia Verlinden (Bündnis90/Die Grünen).

Los geht´s um 18.00h im Ostbahnhof Dannenberg, der Eintritt ist frei.

 

Sa. 02.09.2017 – 11.00-17.00h – 11. Atommüllkonferenz in Kassel
Die Atommüllkonferenz geht in die nächste Runde und dieses Mal wieder in der Volkshochschule Kassel.
Schwerpunkte bei den Fachvorträgen werden dieses Mal die Themen „Terrorgefahren bei Atomanlagen“ und „Das neue Strahlenschutzgesetz“ sein, denen dann die gewohnten drei ständigen Arbeitsgruppen folgen werden.
Die Fachkonferenz richtet sich an alle Menschen, die tiefer in aktuelle Problemstellungen eintauchen wollen und den Austausch zu anderen Initiativen und Einzelpersonen suchen.
Um eine Anmeldung wird gebeten.

Alle Infos und das Programm findet ihr unter =>
www.atommuellkonferenz.de

 

Di. 05.09.2017 – 19.30h – Öko-/Politfilmreihe zeigt: „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“
Zurück aus der Sommerpause geht es weiter mit der beliebten Filmreihe im Kino Platenlaase.

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.
Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen:

– Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya.
– Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine     biologische Farm gründete.
– Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift.

In der eindrücklichen Montage konfrontiert der Film die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus.
Er wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Los geht´s um 19.30 im Kino Platenlaase. Der Eintritt ist frei, die Hutkasse geht rum.

 

Sa. 09.09.2017 – 13.00h – Demo „Atomzentrum Lingen stilllegen“ in Lingen am Bahnhof
Wir möchten Euch aufrufen, am 9. September 2017, mit uns gemeinsam in Lingen/Ems auf die Straße zu gehen!
Lasst uns zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein weiteres deutliches Zeichen setzen, indem wir sichtbar und hörbar diese Forderungen stellen:

  • Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
  • Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
  • Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten! Für einen weltweiten Atomausstieg!
  • Sonne & Wind, statt Fracking, Kohle & Atom! Energiewende jetzt!

Lingen im Emsland ist eines der wichtigsten Atomzentren des Landes. Mit dem AKW Emsland, der Brennelementefabrik und der in unmittelbarer Nähe befindlichen Urananreicherungsanlage Gronau befinden sich gleich drei wichtige Säulen der Atomindustrie in dieser Region!
Die TAZ benennt Lingen als eine international bedeutende „Bastion der Atomindustrie“. Wir sagen: „Stilllegen!“

Wir bringen euch hin!

 

Nehmt Platz im BI Bus und fahrt mit uns gemeinsam nach Lingen. Wir starten am Samstag, 09.09.2017, um

  • 7.00h in Lüchow am Gildehaus Parkplatz und halten um
  • 7.30h in Dannenberg am ZOB.

 

Danach geht es direkt nach Lingen. In Lingen wollen wir spätestens um 18.00h wieder aufbrechen, damit wir gegen 22.30h wieder im Landkreis sind.

 

Die Kosten betragen pro Person für Hin- und Rückfahrt => 25,00€ normal / 20,00€ ermäßigt

 

Bitte meldet euch zeitnah im BI Büro an: 05841-4684 oder buero@bi-luechow-dannenberg.de

 

15.-17.09.2017 – Workshop Wochenende: „Jugend trifft Erfahrung“ im Wendland
Als Mitglied im Trägerkreis „atommüllreport“ möchten wir euch auf eine interessante Seminarreihe des Projekts atommüllreport in Kooperation mit der BUND Jugend und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hinweisen.

Du interessierst dich für das Thema Atommüll, bist noch unter 28 Jahren und hast Lust dich gemeinsam mit erfahrenen Aktivist*innen auf eine authentische zeitgeschichtliche Reise zu begeben, auf der wir unter anderem auch nach Antworten auf die folgenden Fragen suchen werden:

  • Wie unterscheiden sich die Bedürfnisse junger Menschen damals und heute?
  • Welche gesellschaftlichen Unterschiede gibt es?
  • Welche Erfahrungen wurden mit Beteiligung gemacht?
  • Wie nimmt die Jugend heute die Anti-AKW-Bewegung wahr? Welche Forderungen haben sich geändert?
  • Gibt es Hemmschwellen des Engagements junger Menschen? Wie können sie überwunden werden?
  • Was braucht es, um das Thema Atommüll zu einem Bewegungsthema zu machen?

Namhafte ReferentInnen aus der Anti Atom Bewegung verbringen mit euch das Wochenende in Tüschau im Wendland, erläutern ihre Geschichte und ihren Werdegang, erarbeiten mit euch gemeinsam neue Ansätze und Strategien und stehen für einen offenen Austausch auf Augenhöhe zur Verfügung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15€ und die Plätze sind begrenzt. Bitte meldet euch bis zum 24.08.2017 an!
Bitte nicht vergessen: Teilnahme nur für Menschen unter 28 Lebensjahren.

 

Alle Infos über das Projekt und das Seminar findet ihr hier =>
http://www.atommuellreport.de/projekte/jugendprojekt/einzelansicht/jugend-trifft-erfahrung-15-179-wendland.html

 

Termine anderer VeranstalterInnen

 

18.-29.08.2017 – Klimacamp im Rheinland
Die spektakulären Massenaktionen der vergangenen Jahre in den Kohlegruben dieser Republik haben für eine Menge Aufsehen gesorgt.
Ob in der Lausitz oder im Rheinland, viele tausende Menschen beteiligten sich an vielschichtigen Aktionen.
Die Auseinandersetzung um den Naturraubbau und die Kohleverstromung geht in diesem Monat in die näxte Runde.
Zahlreiche Initiativen, Verbände, Aktionsgruppen und Einzelpersonen bieten ein abwechslungsreiches Programm.

Schaut doch mal vorbei => www.klimacamp-im-rheinland.de

 

Vormerken

 

Di. 19.09.2017 – Ratschlag! – 19.00h Kulturverein Platenlaase

Mi. 20.09.2017 – AG gegen Fracking der BI präsentiert => 16.00h Gasland-Exkursion in der Region / 19.00h Lesung „Ruhrbeben“ von und mit Ursula Sternberg in der „Alte Jeetzel Buchhandlung“.

Wir wünschen euch einen wundervollen und erfahrungsreichen Spätsommer. Wir sehen uns und passt auf euch auf!

Sonnige Grüße
Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstraße 2029439 Lüchow

Neue Broschüre: Informationen zum Asse II-Begleitprozess

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Liebe Asse-Interessierte,

 

der Asse II-Koordinationskreis hat heute eine Broschüre veröffentlicht:

 

INHALT:

Die Asse 2-Begleitgruppe im Spannungsfeld, S. 2–4 Der Struktur-Vorschlag des A2K, S. 5–9

– Ziele und Kriterien

– Vorschlag für eine Geschäftsordnung

– Schaubilder

Kritik des Vorschlags der Landrätin und der Bürgermeister/innen, S. 10–11 Aktuelle Satzung der Asse 2-Begleitgruppe, S. 12 Asse II-Proteste in Berlin, S. 13–14 Drei Hauptforderungen zu Asse II, S. 15

Fazit: „Begleitgruppe stärken!“, S. 16

 

PDF unter http://www.asse-watch.de/pdf/Asse_Durchblicke_Nr7_web.pdf

Druckexemplare auf Anfage an info@asse-watch.de

Gemeinsame Stellungnahme von Bürgerinitiativen der Neckar-Region zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016

Bürgerinitiativen aus der Neckar-Region*

– Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen    und Burghof Horrheim

– Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte (BIGMÜG Buchen)

– Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand

– Initiative AtomErbe Obrigheim

– Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim

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Gemeinsame Stellungnahme von Bürgerinitiativen der Neckar-Region zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016

 

Anlass:

Vorstellung der Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016 durch Herrn Minister Untersteller am Montag 31.07.2017

 

 

Bürgerinitiativen der Neckar-Region fordern ein Umdenken: Abfall? Da muss vieles anders werden!

 

30.07.2017

 

Wer etwas über eine Zivilisation erfahren möchte, muss sich deren Umgang mit ihrem Abfall anschauen.

Deshalb begrüßen wir Bürgerinitiativen aus der Neckar-Region die jährliche Abfallbilanz für Baden-Württemberg, die am Montag 31.7.17 für das Jahr 2016 vorgestellt wird. Wir fordern aber Bürger und Politik auf, endlich die dringenden Konsequenzen zu ziehen.

„Der Raubbau der heutigen Generation an der Zukunft unserer Kinder zeigt sich nicht nur im Ressourcenverbrauch, in Ungerechtigkeit und Klimawandel, sondern auch im Abfall-Erbe, das wir hinterlassen“, betont Gottfried May-Stürmer von der Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand, „und am Ende der Müll-Kette, nämlich in der Untertage-Deponie Heilbronn/Kochendorf, sind Wassereinbrüche mit Vergiftung der Biosphäre nur eine Frage der Zeit. Was wir heute ‚Entsorgung‘ nennen, wird unseren Nachfahren noch viele Sorgen bereiten.“

„Auch bei den oberirdischen Deponien erleben wir, dass die Anlagen nach und nach für Abfallarten missbraucht werden, für die sie nicht geeignet sind, zum Beispiel Abrissmüll aus den AKWs und den Karlsruher Atomanlagen“, kritisiert Dr.

med. Dierk-Christian Vogt von der Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim und ergänzt: „und das in Verbindung mit Schlampereien und Geheimniskrämerei.“

 

„Die Freigabe von radioaktiv belastetem Material muss neu verhandelt werden.

Eine weitere Anreicherung von radioaktiven Stoffen in der Umwelt muss vermieden werden, zumal seit Jahrzehnten eine Berieselung aus den Schornsteinen und Abwasserrohren der Atomkraftwerke stattfindet“, fordert Gertrud Patan von der Initiative AtomErbe Obrigheim und erläutert: „betroffen sind in Baden-Württemberg einerseits Buchen, Schwieberdingen, Vaihingen-Horrheim, Kochendorf, Heilbronn, Wiesloch, Billigheim, Sinsheim und Mannheim als Standorte von Deponien und Müllverbrennungsanlagen, aber besonders auch alle Bürger in ihrem Alltag durch künftig große Mengen an recyceltem AKW-Beton und -Metall.“

 

„Es ist gut, dass die Annahme von strahlendem AKW-Schutt aus Obrigheim auf der Buchener Deponie erst einmal abgelehnt wurde“, unterstützt Arno Scheuermann von der Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte Buchen die aktuellen Entscheidungen des Landrats und des Aufsichtsrats der Abfallgesellschaft, „aber jetzt braucht es dauerhafte und nachhaltige Konzepte. Für den AKW-Abrissmüll heißt das: die Optionen mit geordnetem Verbleib des strahlenden „Freimessmülls“ an den AKW-Standorten müssen endlich ernsthaft angegangen werden. Sicherheit muss vor Sparen gehen.“

 

„Jeder Experte weiß, dass auch niedrige radioaktive Strahlendosen Krebs und andere Krankheiten auslösen können. Trotzdem derart strahlenden Abrissmüll aus den Atomanlagen auf normale Bauschuttdeponien und sogar in das Metall- und Betonrecycling zu geben, obwohl es bessere Möglichkeiten gibt, ist unverantwortlich. Noch dazu wird der Verbleib des meisten Materials noch nicht einmal nachverfolgt“, kritisiert Dr. med. Jörg Schmid von der Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim die derzeitige Politik und

präzisiert: „Die Ärztevereinigung IPPNW hat belegen können, dass die Langzeitlagerung des AKW-Schutts in einem spezialisierten Bunker am AKW-Gelände oder die Langzeitsicherung der leergeräumten AKW-Gebäude machbare Alternativen sind, und zwar aus heutiger Sicht die einzigen verantwortbaren Wege für diesen Müll.“

 

Wir Bürgerinitiativen sind uns einig: Im Umgang mit dem Abfall muss es eine Kehrtwende geben, und das betrifft ganz besonders den giftigen und den strahlenden Abfall.

 

 

 

Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim

www.Froschgraben-freigemessen.de

 

Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte

www.BIGMUeG.de

 

Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand

http://gegengift.blogsport.eu

 

Initiative AtomErbe Obrigheim

www.AtomErbe-Obrigheim.de

 

Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim

www.AtomErbe-Neckarwestheim.de