Kategorie: Schacht Konrad

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. Januar 2020

ag schacht konrad antiatom

 

  1. Fachtagung: „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ – Jetzt anmelden!
  2. CASTOR 2020? Aktionstag „Eure Genehmigung für die Tonne!“
  3. Heuert an bei den Braunschweiger Atomnarren!
  4. ASSE 2-Begleitgruppe fordert Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages
  5. Termine

1. Fachtagung: „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ – Jetzt anmelden!

  1. Februar 2020, Fachtagung zu den Problemen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, Hannover

    Immer wieder werden die Gefahren der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle von den Verantwortlichen mit Verweis auf das immense radioaktive Inventar bestrahlter Brennelemente herunter gespielt. Oft fehlt der kritische Blick auf die über 40 Zwischenlager in der ganzen Bundesrepublik. Die Konsequenz: falsch deklarierte und rostende Fässer, vollgestopfte Zwischenlager und völlig veraltete Sicherheitsanforderungen für die dauerhafte Lagerung dieser Abfälle.

    Am 21.02.2020 veranstaltet deshalb das Projekt Atommüllreport von 11.00 – 17.00 Uhr die Fachtagung „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ im Raschplatzpavillion Hannover. Welche Gefahren gehen von diesen Abfällen tatsächlich aus? Wie kann die Sicherheit verbessert werden und welches Risiko soll die Bevölkerung akzeptieren? Die Antworten auf diese und weitere Fragen wird im Rahmen der Fachtagung diskutiert.

    Um Anmeldung bis zum 14.02.2020 wird gebeten.

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2. CASTOR 2020? Aktionstag „Eure Genehmigung für die Tonne!“

Aktionstag am Sonntag, 02.02.2020
„Eure Genehmigung für die Tonne!“ – Protestkundgebung um 13:00 Uhr vor der Genehmigungsbehörde in Salzgitter-Lebenstedt, Willy-Brandt-Straße 5

Am 23. Dezember hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Einlagerungsgenehmigung für sechs CASTOR-Behälter im Zwischenlager am AKW Biblis erteilt. Damit steht einem hochradioaktiven Atommülltransport aus dem britischen Sellafield nach Hessen nur noch die Transportgenehmigung im Weg.

Aus diesem Anlass werden am Sonntag, 02.02.2020 an vielen Atomstandorten der Bundesrepublik Protestaktionen stattfinden. Die AG Schacht KONRAD ruft aus nahe liegendem Anlass dazu auf, sich zu einer Kundgebung vor der Genehmigungsbehörde zu versammeln.

Dort soll es an der Feuertonne bei heißen Getränken auch weitere Informationen und Redebeiträge geben.

Homepage des Protestbündnisses…

3. Heuert an bei den Braunschweiger Atomnarren!

Wir, die Braunschweiger Atomnarren, lassen auch dieses Jahr das ASSE-Geisterschiff auf dem Schoduvel ins Getümmel stechen. Gerade haben wir unseren Kahn dafür gründlich auf Vordermann gebracht.

Wir treffen uns für die Karnevals-Vorbereitungen regelmäßig jeden Samstag von 10.00 – 13.00 Uhr zum kreativen Atomnarren-Frühstück im Umweltzentrum. Wer Lust und Zeit hat, kann vorbeikommen, sich beteiligen, mit organisieren und Ideen entwickeln, bzw. umsetzen und am Karnevalssonntag, 23.02.2020 mitlaufen. Wir freuen uns auf Dich, bei unseren Treffen und/oder direkt beim Karnevals-Umzug am ASSE-Geisterschiff! Melde Dich unter info@braunschweiger-atomnarren.de

Alle Samstage auf einen Blick: 26.01. | 01.02. | 08.02. | 15.02. | 22.02.; Ort: Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1-2, 38100 Braunschweig.

Alles weitere zum Ablauf beim Schoduvel unter www.braunschweiger-atomnarren.de…

4. ASSE 2-Begleitgruppe fordert Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages

Als Konsequenz aus der erneuten Verschiebung der eigentlich für „das 3. Quartal 2019“ angekündigten Rückholungsskizze fordert die Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) und die Kommunale Vertretung (KV) in einem gemeinsamen Brief an 15 Bundestagsabgeordnete des Umweltausschusses und den hiesigen Wahlkreisen eine Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages.

Der Ausschuss müsse sich wieder verstärkt mit der Problematik des äußerst schleppenden Rückholungsprozesses auseinandersetzen und nach wirksamen Beschleunigungsmöglichkeiten suchen, so Claus Schröder, einer der Sprecher der ZGV.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte – passend dazu – im Sommer letzten Jahres dem Bundesumweltministerium fehlende Projektsteuerung bei der Rückholung vorgeworfen und ab sofort jährliche Berichte angefordert.

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5. Termine

Weitere Infos oder links zu den genannten Terminen sowie weitere Termine, finden sich hier: termine.ag-schacht-konrad.de

  • Castor-Transporte 2020 – Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder CASTOR-Transporte aus den Plutoniumfabriken in Sellafield in England und aus La Hague in Frankreich nach Deutschland rollen. Gemäß der bereits 2015 von der Bundesregierung mit den Energiekonzernen ausgehandelten Vereinbarung nicht mehr nach Gorleben, sondern an vier Atomstandorte. In die sogenannten „Standort-Zwischenlager“ nach Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf. Infos zum Aktionstag am 2. Februar siehe oben.
  • 01.10.2019 – 24.04.2020 Theateraufführung „Die Kinder“, Staatstheater Braunschweig
  • 24.07. – 04.08.2020 The Radioactive Olympics – Die radioaktiven Olympischen Spiele
  • Freitag 24. Januar 2020, 18:00 Uhr Treffen Wolfenbütteler Atomausstiegsgruppe WAAG, öffentliches Treffen, Ort: Stadtteiltreff „Die Ulme“, Ulmenweg 2a in Wolfenbüttel
  • Samstag 25. Januar 2020, 10:00 Uhr Treffen Braunschweiger Atomnarren, Vorbereitung Schoduvel 2020 jeweils Samstag 10-13 Uhr, Ort: Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1-2, 38100 Braunschweig. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Montag 27. Januar 2020, 15:00 – 16:00 Uhr Fässer-Aktion der Braunschweiger VW-Azubis im Rahmen der BISS-Mahnwache. Während der Ausstellung und der Vorträge von AG Schacht Konrad und BISS im November 2019 in der Ausbildung bei VW in Braunschweig haben viele TeilnehmerInnen zwei „Atommüll-Fässer“ in der Ausstellung unterschrieben. Diese Protest-Fässer sollen auf den Plakatanhänger der BISS gestellt werden. Den Austausch werden die Azubis von VW während der BISS-Mahnwache durchführen. Ort: Gieselweg 1-3, 38110 Braunschweig- Thune
  • Montag 27. Januar 2020, 16:30 Uhr Geschäftsführender Vorstand, KONRAD- Haus, Bleckenstedter Straße 14a,  38239 Salzgitter
  • Dienstag 28. Januar 2020, 19:15 Uhr Vortrag: Nukleare Entsorgung – langfristige Tiefenlagerung, Ort: Karlsruhe KIT Süd, kleiner Hörsaal ETI, (11.10)Veranstalterin: kine – Karlsruher Initiative zur nachhaltigen Energiewirtschaft, kine e.V., c/o AStA KIT, Adenauerring 7, 76131 Karlsruhe
  • Samstag 01. Februar 2020, 10:00 Uhr Treffen Braunschweiger Atomnarren, Vorbereitung Schoduvel 2020 jeweils Samstag 10-13 Uhr, Ort: Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1-2, 38100 Braunschweig. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Sonntag 02. Februar 2020, 13:00 Uhr „Eure Genehmigung für die Tonne!“, Protestkundgebung gegen die geplanten CASTOR-Transporte 2020 mit Feuertonne und Redebeiträgen vor der Genehmigungsbehörde BASE – Bundesamt für die Entsorgung der nuklearen Abfälle, Willy-Brandt-Str. 5, Salzgitter-Lebenstedt
  • Montag 03. Februar 2020, 18:00 Uhr Anti-Atom Mahnwache Göttingen für die Stilllegung sämtlicher Atomanlagen weltweit, mit Redebeiträgen, aktuellen Infos und Aktionen, Ort: Göttingen, Gänseliesel, VA: Anti-Atom-Initiative Göttingen
  • Mittwoch 05. Februar 2020, 18:00 Uhr Fachgruppe ASSE, DGH Burschenhof, Kantorweg 1, Sickte, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Freitag 07. Februar 2020, 11:00 Uhr KONRAD-Mahnwache, am Stadt- Monument, in den Blumentriften,  Salzgitter- Lebenstedt
  • Samstag 08. Februar 2020, 11:00 Uhr Klausurtagung der AG im Gemeindehaus Salzgitter- Bleckenstedt
  • Montag 10. Februar 2020, 18:00 Uhr 2020 weiter Druck machen: Uranmüll-Demo, Castor & Klimaschutz, Aktionsbündnis SOFA ruft zur Demo in Münster auf, Am Montag, 10. Februar, wollen wir in Münster abends um 18 Uhr nach einem Auftakt am Hauptbahnhof/ Berliner Platz eine Uranmüll-Demo durchs Bahnhofsviertel machen. Wir werden auch 2020 nicht lockerlassen, damit unverantwortliche Uranmüllexporte nach Russland (wieder) der Vergangenheit angehören und die Uranfabriken in Gronau und Lingen endlich stillgelegt werden.
  • Mittwoch 12. Februar 2020, 17:00 Uhr Info- und Vorbereitungstreffen „Camp Konrad“, Gewerkschaftshaus Salzgitter-Lebenstedt, Sitzungszimmer 1. Etage. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Mittwoch 12. Februar 2020, 19:00 Uhr Umweltstammtisch Braunschweig, Ort: wird noch bekanntgegeben VA: Greenpeace Braunschweig
  • Sonntag 16. Februar 2020, 11:00 – 16:00 Uhr BUND-Workshop zur Atommüll-Lager-Suche, Ort: Landesgeschäftsstelle des BUND Sachsen-Anhalt, Olvenstedter Str. 10, 39108 Magdeburg, Anmeldung an jan.warode@bund.net
  • Dienstag 18. Februar 2020, 17:00 Uhr Fachgruppe Konrad, KONRAD-Haus, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Mittwoch 19. Februar 2020, 17:15 Uhr Koordinationsausschuss der Arbeitsgemeinschaft, KONRAD-Haus, Salzgitter- Bleckenstedt, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Freitag 21. Februar 2020, 11:00 – 17:00 Uhr Fachtagung: „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ zum Thema schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die Fachtagung richtet den Blick auf die spezifischen Gefahren der Abfälle während der Verarbeitungskette vom Rückbau bis zur Zwischenlagerung, Raschplatzpavillon, Hannover Lister Meile 4 30161 Hannover, VA: Atommüllreport
  • Samstag 22. Februar 2020, 11:00 Uhr 30 Jahre Vallstedter gegen Schacht KONRAD – Vallstedter Frühstück, Gemeindesaal St.-Martins-Gemeinde Vallstedt
  • Samstag 22. Februar 2020, 13:00 Uhr Braunschweiger Atomnarren beladen und schmücken das ASSE-Geisterschiff für die Fahrt beim Schoduvel. Interessierte herzlich willkommen! Bitte vorher anmelden!
  • Samstag 22. Februar 2020, 15:30 Uhr Standortbenennung Gorleben vor 43 Jahren – Tondokumente, Stand der Dinge, anschließend Mapping der FU Braunschweig „emanzipatorische Räume im Wendland“, Platenlaase, Café Grenzbereiche
  • Sonntag 23. Februar 2020, 11:00 Uhr Braunschweiger Atomnarren mit dem ASSE-Geisterschiff beim Schoduvel, wir treffen uns vorab ab 11.00 Uhr zum gemeinsamen Schminken und Verkleiden im Grünen Laden, Madamenweg 171, 38118 Braunschweig und gehen dann gemeinsam zum ASSE-Schiff, das auf der Theodor-Heuss-Str. wartet.
  • Samstag 29. Februar 2020, 11:00 – 17:00 Uhr 16. Atommüllkonferenz, Ort: Volkshochschule Göttingen, Bahnhofsallee 7, 37081 Göttingen

Weitere Infos oder links zu den genannten Terminen sowie weitere Termine, finden sich hier: termine.ag-schacht-konrad.de

Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.

www.ag-schacht-konrad.de

Höhere radioaktive Belastung bei Schacht KONRAD als bei einem Endlager für hochradioaktive Abfälle

Presseerklärung zur Einreichung einer Stellungnahme zu den Sicherheitsanforderungen für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle, 14.11.2019

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Aus dem Atommüllprojekt Schacht KONRAD darf deutlich mehr Radioaktivität austreten als aus einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Ludwig Wasmus, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD: „Es ist ein Skandal, sich beim Atommülllager KONRAD auf Vorschriften von 1983 zu berufen und so die Menschen in der Region auf sehr lange Zeit einer heute unzulässigen Strahlenbelastung auszusetzen. Die Vorschriften für KONRAD werden 44 Jahre alt sein, falls das Lager 2027 tatsächlich in Betrieb gehen sollte. Das ist absurd und muss gestoppt werden.“

Nach derzeitiger Rechtslage dürfen Einzelpersonen durch die radioaktiven Abfälle, die in Schacht KONRAD eingelagert werden sollen, im Nachweiszeitraum mit einer effektiven Jahresdosis bis zu 300 Mikrosievert belastet werden. Langzeitsicherheitsberechnungen haben ergeben, dass dieser Wert mit 260 Mikrosievert im Jahr fast ausgeschöpft werden würde. Im aktuell vorliegenden Entwurf für die Sicherheitsanforderungen an ein Endlager für hochradioaktive Abfälle wird festgelegt, dass Einzelpersonen im Nachweiszeitraum im Falle erwartbaren Entwicklungen nur mit 10 Mikrosievert pro Jahr belastet werden dürfen, also deutlich weniger. Das Bundesumweltministerium weigert sich aber explizit, auch die Sicherheitsanforderungen für schwach- und mittelradioaktive Abfälle zu aktualisieren.

Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD hat deshalb und wegen anderer kritikwürdiger Paragrafen im Entwurf der Sicherheitsanforderungen heute eine ausführliche Stellungnahme dazu abgegeben. „Die Verordnung strotzt nur so vor unbestimmten Begriffen und versucht über die Einteilung von möglichen Entwicklungen über 1 Million Jahre in die Kategorien „zu erwartend“ und „abweichend“  die Anforderungen aus dem Standortauswahlgesetz wieder aufzuweichen, statt sie zu konkretisieren“, so Wasmus.

Anlage: Stellungnahme zum Referentenentwurf Verordnungen zu den Sicherheitsanforderungen für ein Endlager und für die vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen

Für Rückfragen: Ludwig Wasmus, Tel.: 05341 / 63123

Newsletter AG Schacht KONRAD, November 2019

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  1. Alternative Statuskonferenz: Atommüll in der Nachbarschaft?! Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen
  2. Keine radioaktiven Stoffe auf Hausmülldeponien
  3. ZGV erwartet Vorlage der Rückholpläne
  4. Happy birthday, junger Verein!
  5. ROTE KARTE zeigen – klare Positionen – gute Stimmung! Das war die Demo in Lingen
  6. Das Letzte: AfD-Bundesparteitag verhindern!
  7. Termine

1. Alternative Statuskonferenz: Atommüll in der Nachbarschaft?! Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen

Am Sa. 9. November kommen Menschen aus der gesamten Republik in Hannover zusammen, um sich gemeinsam mit Fachleuten intensiv mit dem Standortauswahlverfahren auseinanderzusetzen. Die Alternative Statuskonferenz bietet Raum für Information, Austausch, Diskussion und Vernetzung – sei dabei!

Termin: Sa. 9.11., 10.00 – 18.00 Uhr in Hannover im Stadtteilzentrum Ricklingen

Kosten: Die Teilnahme soll nicht am Geld scheitern, aber wir sind zur Durchführung der Konferenz auf Spenden angewiesen. Pro Teilnehmer*in entstehen inklusive Verpflegung in etwa Kosten von 45 Euro. Anmeldung. Alternativ per E-Mail an info@ausgestrahlt.de

Hintergrund: Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit veranstaltet jährlich eine Statuskonferenz zur Standortsuche. Doch diese richtet sich in erster Linie an ein Fachpublikum und findet deshalb unter der Woche statt. Die Alternative Statuskonferenz richtet sich an einen breiteren Kreis, an potenziell Betroffene aus Gebieten mit Salz-, Ton- oder Granitvorkommen und an Interessierte aus der ganzen Bundesrepublik. Themen sind u.a. der aktuelle Stand der Standortsuche und die Probleme dabei, eine Bewertung der Auswahlkriterien, die Situation an den Zwischenlagern und ganz wichtig: Wie können sich Bürger*innen einmischen?

Organisatoren: .ausgestrahlt, BI Lüchow-Dannenberg, Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD

2. Keine radioaktiven Stoffe auf Hausmülldeponien

Insgesamt 91 Gruppen, Initiativen und Verbände rund um die Atommüllkonferenz haben anlässlich der bevorstehenden Umweltministerkonferenz jetzt einen offenen Brief geschrieben, mit dem sie die Befassung der Konferenz mit der Freigabe von radioaktivem Müll auf „normalen“ Hausmülldeponien einfordern.

Zum Hintergrund: mit der Novellierung der Strahlenschutzverordnung wurde die Freigabe radioaktiver Abfälle unterhalb bestimmter Grenzwerte bundeseinheitlich geregelt und signifikant ausgeweitet. Radioaktive Abfälle, die gering kontaminiert sind, werden „freigemessen“ und anschließend „frei gegeben“. Durch die Freigabeentscheidung sind sie keine radioaktiven Stoffe im Sinne des Atomgesetzes mehr. Je nach Klassifizierung können Stoffe uneingeschränkt oder zur Beseitigung freigegeben werden.

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3. ZGV erwartet Vorlage der Rückholpläne

Am 25. Oktober besichtigte die Zivilgesellschaftliche Vertretung die Schachtanlage Asse II, um sich vor Ort einen eigenen Eindruck von den Problemen und Fortschritten zu verschaffen. Nach einem Einführungsvortrag in der Infostelle Asse ging es auch unter Tage. Während der Grubenfahrt wurden die komplexen Herausforderungen der Rückholung der radioaktiven Abfälle erläutert.

Die Befahrung der Asse konnte bei den Mitgliedern der ZGV Informationslücken schließen und Wissensstände verbessern. Die Kritik am Vorgehen des Asse-Betreibers und der zuständigen Ministerien wurde durch die Besichtigung bestätigt.

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4. Happy birthday, junger Verein!

Am Donnerstag, 24. Oktober, konnten wir das einjährige Bestehen des Vereins „Archiv Deutsches Atomerbe e.V. feiern. Was ist im ersten Jahr des Vereins geschehen und was braucht es jetzt? Nach der erfolgten Eintragung ins Vereinsregister wurden eine Homepage und ein Präsentationsflyer entworfen und realisiert. Schnell erreichten den Verein die ersten Angebote, Material zur Verfügung zu stellen.

Alle finden es eine prima Idee ihre gesammelten Werke nicht vergeblich aufbewahrt zu haben. Also musste mit Hochdruck nach Räumlichkeiten gesucht werden, wo diese (noch unausgepackten) Kartons trocken und geschützt gelagert werden könnten. Glücklicherweise konnte ein Vereinsmitglied vorübergehend kostenlos einen Raum dafür zur Verfügung stellen.

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5. ROTE KARTE zeigen – klare Positionen – gute Stimmung! Das war die Demo in Lingen

Rote Karte für Atom und Kohle zeigen – das war das Motto der Demo am Samstag, 26. Oktober, in Lingen. Dafür gingen 350 Aktive bei tollem Wetter und guter Stimmung mit ihrem Protest für Energiewende für Klimaschutz und Atomausstieg jetzt! auf die Straße mit ihrem Protest in der Innenstadt in Lingen. Gut organisiert durch die Anti-Atom-Initiativen vor Ort und einem breiten Unterstützerkreis verschiedener Organisationen und Initiativen.

Die Vielzahl der Redner verschiedener Organisationen und die Bandbreite der angesprochenen Themen – Angst vor dem nächsten Störfall – Strahlenbelastung durch Brennelementewechsel, Risiken und Belastungen beim Rückbau eines Atomkraftwerks –Belieferung maroder Reaktoren in Belgien mit Brennelementen aus Lingen, machte die gute Zusammenarbeit und Vernetzung deutlich.

Auch die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD war mit einem Redebeitrag vertreten.

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6. Das Letzte: AfD-Bundesparteitag verhindern!

Die AG Schacht KONRAD unterstützt den Aufruf des Bündnis gegen Rechts, am 30.11. anlässlich des in der Volkswagen-Halle Braunschweig geplanten Bundesparteitag der AfD („Alternative für Deutschland“) auf die Straße zu gehen. Die Arbeitsgemeinschaft engagiert sich grundsätzlich partei-ungebunden, sieht es aber auch auf Grund des von der AfD propagierten Weiterbetriebs und Neubaus von Atomanlagen und der klaren Haltung der AfD gegen die Rückholung des Atommülls aus der Asse als inhaltlich begründet an, gegen die AfD zu protestieren. Wir würden uns freuen, viele Mitglieder, Unterstützer*innen und Freund*innen der Arbeitsgemeinschaft am 30.11. auf den Kundgebungsplätzen zu treffen.

buendnisgegenrechts.net

7. Termine

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Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.  

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Pressekonferenz 7.11. Hannover – Informationen zur Alternativen Statuskonferenz zur Standortsuche für ein Atommülllager

Einladung zur Pressekonferenz

Donnerstag, 7. November, 11.00 Uhr
Restaurant Zeitfür (im Landtag)
Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover

antiakwsonne
Mit

  • Jochen Stay, .ausgestrahlt
  • Wolfgang Ehmke, BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
  • Ursula Schönberger, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad

Seit 2017 läuft die neue Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll. Für Herbst 2020 sind von den Behörden erste Zwischenergebnisse angekündigt. Dann werden die Gebiete benannt, die für die weitere Suche ausgewählt wurden.

Atommüll in der Nachbarschaft?!  Wie funktioniert die Standortsuche? Wie ist der aktuelle Stand? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien? Wie dürftig sind die Beteiligungs-Möglichkeiten für Betroffene und Interessierte?

Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen. Deshalb veranstalten .ausgestrahlt, die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg und die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD am

Samstag, den 9. November 2019 in Hannover eine
ALTERNATIVE STATUS-KONFERENZ
zur Standortsuche für ein Atommüll-Lager.

Kurz vor der jährlichen Statuskonferenz der mit der Standortsuche beauftragten Behörden, die sich vorrangig an ein Fachpublikum wendet, möchten wir potenziell Betroffenen aus der ganzen Bundesrepublik einen Überblick über das Suchverfahren bieten und auch eine kritische Beurteilung ohne große Vorkenntnisse ermöglichen.

Wir stellen Ihnen das Programm und die Ziele der Alternativen Statuskonferenz und unsere Forderungen an den aktuellen Suchprozess vor.

Nähere Informationen zur Alternativen Statuskonferenz: https://www.ausgestrahlt.de/ask

Sie können natürlich auch an der Alternativen Statuskonferenz selbst teilnehmen. Sie findet statt am 9. November von 11 bis 18 Uhr in Hannover, Stadtteilzentrum Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1

Bitte melden Sie sich für die Pressekonferenz und/oder die Konferenz an.

Kontakt für Rückfragen und Anmeldungen: Jochen Stay, Tel 0170-9358759, E-Mail: stay@ausgestrahlt.de

 

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. Oktober 2019

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  1. Großeinsatz der Polizei zum Pressetermin am AKW Lingen + DEMO 26. Oktober!
  2. Alternative Statuskonferenz 09. November 2019 – Wie funktioniert die Standortsuche?
  3. Havariertes Atommülllager ASSE II – Rückholung so sicher und so schnell wie möglich – Statusgespräche sinnvoll!
  4. Uranatlas: verdrängte Gefahren der Atomenergie
  5. „Mein?“ Endlager?
  6. Termine

1. Großeinsatz der Polizei zum Pressetermin am AKW Lingen + DEMO 26. Oktober!

Im September war die südafrikanische Umweltaktivistin Makoma Lekalakala zu Gast in der Atomregion Lingen/Gronau. Die Trägerin des international renommierten „Goldman Environmental Prize“ war zuvor in Berlin, um der Öffentlichkeit den neuen Uran-Atlas vorzustellen und kam auf Einladung mehrerer Umweltinitiativen in die Region, um sich ein Bild von den hiesigen Atomanlagen zu machen, um an einer Mahnwache bei einem der weltweit größten Uranhändler (Urenco) teilzunehmen und um am Abend bei einer Info-Veranstaltung zu ihrer Arbeit in Südafrika für den Schutz von Mensch, Umwelt und Natur vor den Auswirkungen der Nutzung von Atomkraft zu referieren.
Der am Nachmittag eigens für die Presse anberaumte Termin am AKW Lingen führte jedoch zu einem handfesten Eklat: RWE fühlte sich von den vor dem Werkstor stehenden fünf (!) Menschen offenbar so sehr gestört, dass sie die Polizei um Hilfe anrief. Obgleich der öffentliche Raum vor dem AKW in keinster Weise gefährdet wurde, rückte die Polizei wenige Minuten später mit insgesamt 5 Wagen inklusive einer Hundestaffel an, um die erstaunten UmweltschützerInnen unter Androhung weiterer Maßnahmen einer ausführlichen Personenkontrolle zu unterziehen.

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Demo in Lingen: 26. Oktober 2019, 12 Uhr Bahnhof Lingen

AKW und Brennelementefabrik Lingen stilllegen!
Brennelement- und Uranexporte stoppen!
Raus aus Atom und Kohle – Erneuerbare jetzt!

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2. Alternative Statuskonferenz 09. November 2019 – Wie funktioniert die Standortsuche?

Wie funktioniert die Standortsuche? Wie ist der aktuelle Stand? Wie objektiv sind die Auswahlkriterien?

Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen.

Seit 2018 läuft die neue Suche nach einem Standort für ein tiefengeologisches Lager für hochradioaktiven Atommüll. Für Herbst 2020 sind von den Behörden erste Zwischenergebnisse angekündigt. Dann werden die Gebiete benannt, die für die weitere Suche ausgewählt wurden. Wenn dann viele der Betroffenen zum ersten Mal davon erfahren, dass sie in einem solchen Gebiet leben, haben die Behörden schon drei Jahre daran gearbeitet.

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3. Havariertes Atommülllager ASSE II – Rückholung so sicher und so schnell wie möglich – Statusgespräche sinnvoll!

Havariertes Atommülllager ASSE II – Rückholung so sicher und so schnell wie möglich – Statusgespräche sinnvoll! Als Reaktion über auftretende Verzögerungen und Probleme bei der Rückholung der atomaren Abfälle im havarierten Atommülllager ASSE II und zur weiteren Stärkung der Öffentlichkeitsbeteiligung unterstützen der für Atomausstieg zuständige Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Hubertus Zdebel und der örtlich zuständige Bundestagsabgeordnete Victor Perli die Forderung der Kommunalvertretung (KV) und der Zivilgesellschaftlichen Vertretung (ZGV) an das Bundesumweltministerium (BMU), künftig vierteljährliche Statusgespräche zwischen den Beteiligten durchzuführen.

weiterlesen bei Hubertus Zdebel, Die Linke……

4. Uranatlas: verdrängte Gefahren der Atomenergie

Der erste Uranatlas, der gemeinsam vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Nuclear Free Future Foundation (NFFF) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) veröffentlicht wurde, zeigt als umfangreiches Faktenbuch die Gefahren der Atomenergie von der Uranförderung bis zum problematischen Umgang mit dem Atommüll. Eine gleichzeitig veröffentlichte aktuelle repräsentative Umfrage von Kantar Emnid zeigt zudem, dass eine große Mehrheit der Deutschen für einen schnellen Atomausstieg ist, obwohl die Risiken der Atomenergie kein großes öffentliches Thema mehr sind. Warum Uran in der Erde bleiben sollte, erklärt auf 50 Seiten der Uranatlas 2019.

weiterlesen beim BUND…

5. „Mein?“ Endlager?

Stellungnahme der AG Schacht KONRAD zur geplanten „Jugendbeteiligung“ bei der Endlagersuche.

Mit Befremden haben wir die medial jugendgerecht aufgemachte Kampagne #Dein_Endlager!? als gemeinsames Projekt von BfE (Bundesamt für Entsorgungssicherheit), BGE (Bundesgesellschaft für Endlagerung) und NBG (Nationales Begleitgremium) zur Kenntnis genommen. Wir stellen dazu fest: Seit den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich kritische Menschen gegen die Nutzung der Atomenergie engagiert.

weiterlesen…

6. Termine

  • Di., 01.10.19, 19.00 Uhr, Öffentliches Treffen der ZGV, (zivilgesellschaftliche Vertretung im Asse-2-Begleitprozess), Hotel Rilano, Wolfenbüttel, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Di., 01.10.19, 19.00 Uhr, Braunschweig: Öffentliches Treffen der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS), Gemeinschaftshaus Wenden, Veltenhöfer Str. 3 (über der Post) Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Fr., 04.10.19, 11.00 Uhr, KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften, Salzgitter-Lebenstedt
  • Mo., 07.10.19, 16.00 Uhr, Braunschweig-Thune: Mahnwache der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) vor dem Werkstor Harxbütteler Straße 3, 38110 Braunschweig
  • Mo., 07.10.19, 18.00 Uhr, Wolfenbüttel: ASSE-Mahnwache, Lange Herzogstr. 63, VA: Wolfenbütteler AtomAustiegsGruppe WAAG
  • Mo., 07.10.19, 18.00 Uhr, Göttingen: Mahnwache für die Stilllegung sämtlicher Atomanlagen weltweit, mit Redebeiträgen, aktuellen Infos und Aktionen. Ort: Gänseliesel. VA: Anti-Atom-Initiative Göttingen
  • Di., 08.10.19, 16.00 Uhr, Fachgruppe KONRAD, KONRAD-Haus
  • Do., 10.10.19, 19.30 Uhr, BI-Treff Assewasser Nein Danke, Ort: Gemeindehaus der EV. luth. Kirche Sehnde, Mittelstraße 56, 31319 Sehnde
  • Mi., 16.10.19, 10.00 Uhr, Philippsburg, Beginn des Erörterungstermins zum Abbau des AKW I, Land Baden-Württemberg Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft: Öffentliche Bekanntmachung Ort: Rathaus (Ratssaal) Stadt Philippsburg, Rote-Tor-Str. 6-10, 76661 Philippsburg
  • Sa., 19.10.19, 11.00-18.00 Uhr, Castor-Ratschlag: Arbeitstreffen Planungen und Vorbereitungen, Ort: ASV-Mannheim (Arbeitersportverein), Beilstr. 12 in Mannheim, Anmeldung: info@ausgestrahlt.de
  • So., 20.10.19, 17.00 Uhr, 10 Jahre ASSE-Konzerte ABSCHLUSSKONZERT 2019 – „… aufzusuchen Glück und Abenteuer …“, Don Quixote und Pierrot Lunaire – zwei reisende Narren, Werke von Ibert, Kowalski und Ravel, Claus Temos (Karsruhe), Bassbariton, Heike Bleckmann (Karslruhe), Klavier, Ort:  Historischer Ratssaal Wolfenbüttel, Stadtmarkt 6. Eintritt frei. Spende für regionale Anti-Atom-Initiativen: AufpASSEn! e.V., BISS e.V. und AG Schacht Konrad
  • Di., 22.10.19, 18.00 Uhr, Fachgruppe ASSE, DGH Burschenhof, Kantorweg 1, Sickte, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Di., 22.10.19, 19.30 Uhr, Mitgliederversammlung Vallstedter gegen Schacht Konrad, Gemeindesaal St. Martins Gemeinde Vallstedt
  • Mi., 23.10.19, 16.00 Uhr, Geschäftsführender Vorstand Arbeitsgemeinschaft Schacht Konard, ausnahmesweise in Braunschweig(!)
  • Mi., 23.10.19, 18.00 Uhr, Jahreshauptversammlung und offenes Treffen Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“, Braunschweig, mehr Infos folgen, Interessierte sind herzlich willkommen! www.archiv-atomerbe.de
  • Fr., 25.10.19, 14.00-19.00 Uhr, Gemeinsames Gespräch aller ICAN-Partner in Deutschland. Zusammenarbeit verstärken für Atomwaffenverbot, Ort: Neues Rathaus, Trammplatz 2, 30159 Hannover
  • Sa., 26.10.19, 12.00-18.00 Uhr, Lingen-Demo – RWE und EdF die rote Karte zeigen. Begrüßung am Bahnhof Lingen, anschließend Demonstrationszug durch die Stadt, danach Kundgebung und Livemusik (Gerd Schinkel, „Riot at the Moonshine Bar“) auf dem Marktplatz. Veranstalter: Bündnis AgiEL- AtomkraftgegnerInnen im Emsland, Elternverein Restrisiko Emsland, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen alle Infos: https://atomstadt-lingen.de/demo/
  • So., 27.10.19, 11.00-16.00 Uhr, BUND-Workshop zur Atommüll-Lager-Suche, Ort: Ulmer Stuben, Adolph-Kolping-Platz 11, 89073 Ulm. Anmeldung bis zum 6.10.2019 jan.warode@bund.net
  • Mo., 28.10.19, 18.00 Uhr, Öffentliches Treffen der ZGV, (zivilgesellschaftliche Vertretung im Asse-2-Begleitprozess), Wolfenbüttel, Hotel Rilano, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • So., 03.11.19, 16.30 Uhr, Kastor oder Kartoffel? Wolfgang Ehmke liest am berühmten Kartoffelsonntag aus dem Roman „Der Kastor kommt!“. Ort: Dannenberg „Sprechzimmer“
  • Mi., 06.11.19, 17.15 Uhr, Koordinationsausschuss der Arbeitsgemeinschaft, KONRAD-Haus, Salzgitter-Bleckenstedt
  • Fr., 08.11.19, 11.00 Uhr, KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften, Salzgitter-Lebenstedt
  • Sa. 09.11.19, 11-18 Uhr, Alternative Statuskonferenz zur Standortsuche für ein Atommüll-Lager, Es ist an der Zeit, sich zu informieren und sich einzumischen, Veranstalter: .ausgestrahlt, AG Schacht Konrad, BI Lüchow-Dannenberg, Ort: Stadtteilzentrum Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1, Hannover, Flyer
  • 11. – 29.11.19 Wander-Ausstellung der AG zu den Atommüllprojekten in der Region in der Volkswagen Akademie Braunschweig
  • Sa., 16.11.19, 10.00-16.00 Uhr, Tagung: Kernkraftwerke in der DDR – Geschichte und Widerstand. VA: Die GRÜNE LIGA in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Forschungszentrum für Umweltpolitik der FU Berlin, dem Netzwerk Nukleares Gedächtnis (NeNuG) und der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte. Ort: Robert Havemann Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

mehr Termine sowie weitere Infos und links

Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.  

www.ag-schacht-konrad.de

KONRAD-Haus: Bleckenstedter Straße 14a – 38239 Salzgitter – Tel.: 05341 – 90 01 94 – Fax: 05341 – 90 01 95 – info@ag-schacht-konrad.de

28.09.2019: Einladung zur 15. Atommüllkonferenz

antiakwsonne

Einladung zur 15. Atommüllkonferenz

 

Samstag, 28. September 2019

11.00 – 17.00 Uhr

 

Volkshochschule Göttingen

Bahnhofsallee 7

37081 Göttingen

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte der 15. Atommüllkonferenz drehen sich um Stand der Erkenntnis über Niederdosiseffekte beim Menschen und um die Diskussion über CASTOR-Rückführungstransporte in französischen Anti-Atom-Initiativen. In den Arbeitsgruppen geht es um den Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, um strukturelle Ungleichheiten in Begleitprozessen sowie um Strahlenschutz und Freigabeproblematik.

Programmübersicht:

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsplenum

11.15 – 12.00 Uhr Fachdiskussion I

 

                Überholte Konzepte im neuen Strahlenschutzgesetz

12.00 – 12.30 Uhr Fachdiskussion II

                Diskussion über CASTOR-Rückführungstransporte in französischen Anti-Atom-Initiativen

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen
Abschaltung – Stilllegung – Rückbau | Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen
Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll | Strukturelle Ungleichheiten und „Professionalisierungszwänge“ in Begleitprozessen
Freimessen / Strahlenschutz | Niedrigdosis-Problematik, Freigabe-Problematik, Muster-UIG-Anfrage

16.00 Uhr Abschlussplenum
Ergebnisse und Ausblick

 

Ausführlichere Angaben stehen im angehängten Einladungsschreiben.

 

Anmeldung

Wir bitten um eine Anmeldung (formlos) per Email an anmeldung@atommuellkonferenz.de

 

Anreise

Mit der Bahn bis Bahnhof Göttingen. Die Volkshochschule befindet sich an der Bahnhofsallee direkt hinter dem Bahnhof.
Mit dem Auto: A7 bis Abfahrt „Göttingen-Dransfeld“, dann auf B3 „Kasseler Landstraße“, kurz vor Erreichen der Innenstadt und einer Eisenbahnbrücke links in die Bahnhofsallee an der Rückseite des Bahnhofes einbiegen.
[ Karte ]

 

Kostenbeitrag

Zur Finanzierung bitten wir alle Teilnehmer*innen um einen Kostenbeitrag von 25,- € (inkl. Tagungsgetränken und -imbiss).

Überweisung an die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.

Konto 4067 8836 00 – GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67)

IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00 Stichwort: AMK

(da die Teilnahme nicht am Kostenbeitrag scheitern soll, kann auf Anfrage davon abgesehen werden)

 

Aktuelle Informationen sowie Dokumente der vergangenen Konferenzen gibt es auf

www.atommuellkonferenz.de

 

Beste Grüße,

Henning Garbers

für das Konferenzteam

 

Anregungen, Anfragen und Weiteres bitte an:

Email: info@atommuellkonferenz.de

Telefon: 05341 / 90 01 94

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. Mai 2019

ag schacht konrad antiatom

 

  1. Welche Auswirkungen hat ein radioaktiver Unfall bei Eckert & Ziegler für Wolfenbüttel?
  2. Atommüllreport: Sommerakademie 6.-10. August 2019 in Wolfenbüttel
  3. Erster Infostand der Zivilgesellschaftlichen Vertretung (ZGV) im Asse-2-Begleitprozess
  4. Fachtagung: Morsleben/ERAM – „Sichere Stilllegung schnellstmöglich“
  5. Termine

1. Welche Auswirkungen hat ein radioaktiver Unfall bei Eckert & Ziegler für Wolfenbüttel?

Die Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) informierte am 08.Mai im Ratssaal des Wolfenbütteler Rathauses darüber, welche Auswirkungen ein Unfall mit radioaktiven Stoffen bei der Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune für Wolfenbüttel hätte. Die BISS hat mit dem offiziellen Formelwerk der Strahlenschutzkommission einen Stresstest für die Nuklearfirma Eckert & Ziegler erstellt. Der Stresstest zeigt, dass eine Evakuierung der Bevölkerung in bis zu 20 km Entfernung notwendig wäre, wenn lediglich ein Tausendstel der am Braunschweiger Standort genehmigten Radioaktivität freigesetzt würde. Die Korrektheit der Stresstest-Analysen wurde inzwischen gutachterlich bestätigt und der Stadt Braunschweig und dem Niedersächsischen Umweltminister übergeben.

Hintergrund zum Stresstest bei der BISS…

Die BISS organisiert am 29. Juni (10-16 Uhr) den Ersten Thuner Dorfflohmarkt. Jeder Einwohner kann auf seinem Grundstück im Freien (z.B. in der Einfahrt) oder in der Garage seine Artikel zum Verkauf anzubieten. Wer also in Thune wohnt, kann sich bei der BISS anmelden. In einen Ortsplan werden dann die jeweiligen Verkäufer eingetragen. So muss niemand lange suchen, sondern weiß gleich, wer sich beteiligt. Der Ortsplan ist ab Anfang Juni auf der Seite www.BISS-Braunschweig.de zu finden.

Flyer Dorfflohmarkt…

2. Atommüllreport: Sommerakademie 6.-10. August 2019 in Wolfenbüttel

Ihr möchtet mehr über die Probleme im Umgang mit Atommüll wissen?
Ihr wollt Euch intensiver mit den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Möglichkeiten der Atommülllagerung beschäftigen?
Ihr interessiert Euch für politische, ökonomische, physikalische oder geologische Aspekte der Atommülllagerung?
Dann macht mit bei der Sommerakademie!

Die Sommerakademie richtet sich an Studierende, junge Akademiker*innen und andere interessierte junge Menschen, die Lust haben, sich fünf Tage intensiv und interdisziplinär mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen. Ausgewiesene Expertinnen und Experten geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und zeigen berufliche Perspektiven auf. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

weiterlesen beim Atommüllreport… (Anmeldung bis zum 21.6.2019)

3. Erster Infostand der Zivilgesellschaftlichen Vertretung (ZGV) im Asse-2-Begleitprozess

Erstmals präsentierte sich die im Frühjahr 2018 neu formierte Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) im ASSE-2-Begleitprozess in der Öffentlichkeit: In wechselnder Besetzung betreuten Mitglieder der ZGV einen Infostand am 28. April – im Rahmen der 1. Braunschweiger Landpartie – unmittelbar am Schacht ASSE II. Aufgrund des windigen und regnerischen Wetters kamen weniger Besucher*innen als erwartet. Auf jeden Fall wurde mit dieser Aktion das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der ZGV gestärkt und der Grundstein für zukünftige ähnliche Aktivitäten gelegt.

weiterlesen bei der Asse-2-Begleitgruppe…

4. Fachtagung: Morsleben/ERAM – „Sichere Stilllegung schnellstmöglich“

Fachtagung, Samstag, 18. Mai von 10.00 – 17.00 Uhr im Matthäus-Gemeindehaus, Freiherr-vom-Stein-Straße 45, 39108 Magdeburg. Der Stilllegungsplan für das Atommülllager Morsleben ERAM wurde 2010 veröffentlicht. In der Erörterung Ende 2011 wurden die vorgetragenen Einwendungen vielfach bestätigt. Zudem hat die Entsorgungskommission des Bundes im Jahr 2013 erhebliche Defizite fest­gestellt und ihrerseits Auflagen erlassen. Ein offen­kundiger „Flaschenhals“ ist das geplante Verschlussbauwerk im gipsartigen Anhydrit.

Können die Menschen in Sachsen-Anhalt und in Niedersachsen damit zufrieden sein, wenn sie weiter im Unklaren bleiben über die Zukunft des eigentlich ungeeigneten Atommüll­lagers Morsleben? Wie wird die Öffentlichkeit beteiligt?

weiterlesen beim BUND…

5. Termine

  • 26.03. – 11.08.19 Büchel ist überall: 20 Wochen gegen 20 Atombomben www.atomwaffenfrei.de
  • 27.03. – 28.07.19 Ausstellung: Trecker nach Hannover – Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg, Ort: Hannover, Historisches Museum, Pferdestr. 6, Hannover  mehr Info
  • 10.04. – 10.07.19 Öffentliche Ringvorlesung FU Berlin: „Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit?“, ganzes Programm als pdf
  • 30.05. – 10.06.19 Kulturelle Landpartie und Mützingenta im Wendland
  • Mo., 13.05.19, 17.00 Uhr, Treffen der Zentralen Schnittstelle im ASSE-II-Begleitprozess (nicht öffentlich), Landkreisbüro, Wolfenbüttel
  • Di., 14.05.19, 19.00 Uhr, Lesung „Der Kastor kommt…“ Wolfgang Ehmke, Kulturzentrum Pavillon · Lister Meile 4 · 30161 Hannover
  • Mi., 15.05.19, 19.00 Uhr, Umweltstammtisch Braunschweig VA: Greenpeace Braunschweig, Ort: BellyButtonFood, Naturraum, Kleine Burg 15, 38100 Braunschweig, facebook,  Interessierte sind herzlich eingeladen!
  • Do., 16.05.19, 16.30 Uhr, Geschäftsführender Vorstand, KONRAD- Haus
  • Fr., 17.05.19, 12.00-14.00 Uhr, Sitzung von ZGV (zivilgesellschaftliche Vertretung), KV (Kommunale Vertretung) und AGO (Arbeitsgruppe Option Rückholung), Ort: TWW, Am Exer, Wolfenbüttel, (nicht öffentlich), (siehe ASSE II-Begleitgruppe)
  • Fr., 17.05.19, 14.00-17.00 Uhr, Sitzung ASSE-2-Begleitgruppe (A2B), TWW, Am Exer, Wolfenbüttel, (öffentlich) (siehe ASSE II-Begleitgruppe)
  • Sa., 18.05.19, 10.00-17.00 Uhr, Fachtagung: Morsleben/ERAM – „Sichere Stilllegung schnellstmöglich“ Ort: Matthäus-Gemeindehaus, Freiherr-vom-Stein-Straße 45, 39108 Magdeburg, VA BUND Sachsen-Anhalt und BI Morsleben
  • Do., 23.05.19, 19.00 Uhr, Info-Veranstaltung zum Standortauswahlgesetz mit Micheal Müller, Ex-Vorsitz der Endlagerkommission, Dünsche, Gasthaus Sültemeier, BI Lüchow-Dannenberg
  • So., 26.05.19, 11.00-15.00 Uhr, Mit Rad und Tat gegen Atomkraft – „Mit dem Rad auf den Spuren einer verfehlten Atommüllpolitik“, Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS)-Radtour, genaue Angaben folgen auf der Internetseite der Biss
  • So., 26.05.19, 13.00 Uhr, Gorleben: 500. Sonntagsspaziergang rund um das Endlagergelände, Treffen: Atomanlagen Gorleben, Schutzhütte, Salinasgelände
  • Mo., 27.05.19, 17.00 Uhr, Fachgruppe Konrad, KONRAD- Haus
  • Sa., 01.06.19, Friedensgruppen rufen zum Aktionstag gegen Atomwaffen auf. Nach Kündigung des INF-Vertrages wird es am 1. Juni 2019 einen bundesweiten Aktionstag gegen ein neues atomares Wettrüsten und für eine atomwaffenfreie Welt geben. Mehr Info
  • Di., 04.06.19, 19.00 Uhr, ASSE-2-Koordinationskreis (A2K), Ort: Wolfenbüttel, Jahnstr. 1 (St. Thomas Gemeinde)
  • Mi., 05.06.19, 15.00 Uhr, Treffen Umweltschutzforum Salzgitter e.V., KONRAD- Haus
  • Do., 06.06.19, 13.00 Uhr, Konrad-Seminar der IG-Metall besucht die AG im KONRAD- Haus
  • Do., 06.06.19, 16.00-17.30 Uhr, Niedersächsischer Umweltminister Olaf Lies trifft sich mit der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS), Landesumweltminister Olaf Lies folgt einer Einladung der BISS, sich über den Standort der Atomfirma Eckert & Ziegler in Braunschweig vor Ort zu informieren, voraussichtlich im Dorfgemeinschaftshaus Thune, genaue Angaben folgen auf der Internetseite der Biss
  • Fr., 07.06.19, 11.00 Uhr, KONRAD- Mahnwache am Stadt- Monument, in den Blumentriften,  Salzgitter- Lebenstedt
  • tFr., 07.06.19, 14.00 Uhr, Kulturelle Widerstandspartie – Beluga-Dreieck zw. den Atomanlagen Gorleben, VA: BI Lüchow Dannenberg
  • Fr., 07.06.19, 15.00 Uhr, Mobile Atomaufsicht, VA: Konrad-Seminar, Ort: Schacht 1, Salzgitter Bleckenstedt, mehr Infos folgen
  • Sa., 15.06.19, 09.00-14.00 Uhr, Wolfenbütteler Umweltmarkt (WUM), Fußgängerzone Wolfenbüttel
  • So., 16.06.19, 17.00 Uhr, 10 Jahre ASSE-Konzerte: „Celler Jazzchor“, Pop, Rock und gefühlvolle Balladen, Hits von Cole Porter, Phil Collins und anderen. Ort:  Kissenbrück, St. Stephanus-Kirche Hinter der Kirche 38324 Kissenbrück, asse-konzerte.de

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