Schlagwort: Atomausstieg

atomstopp: Schwere Kritikpunkte am tschechischen Atommüll-Endlagerkonzept

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 01.08.2017

anti-atom
Stellungnahme zur grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung eingereicht

Fristgerecht hat atomstopp_oberoesterreich eine Stellungnahme zur ‚Aktualisierung des Konzepts zur Entsorgung von radioaktiven Abfällen und abgebranntem Nuklearbrennstoff in der Tschechische Republik’ eingereicht. „Im Rahmen dieses grenzüberschreitenden Verfahrens haben wir stellvertretend für die Mitglieder unserer Vereine ‚Mütter gegen Atomgefahr‘ und ‚atomstopp_atomkraftfrei leben!‘ Einspruch erhoben, denn die Ausführungen in der Darstellung sind für uns weitgehend unzulänglich!“, berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Die 3 Hauptkritikpunkte in unserer Stellungnahme sind zum einen die fehlende Gesetzeskonformität, denn obwohl die genannten Standorte mehrfach in großer Nä he zu österreichischen Gemeindegebieten liegen, wird diesen Gemeinden, wie nach internationalem Recht eigentlich vorgesehen, keine Mitsprache eingeräumt. Zum anderen bemängeln wir die fragwürdige Einschätzung der Umweltauswirkungen, solche werden im Konzept von vorn weg so gut wie ausgeschlossen. Worauf sich diese These jedoch stützt, ist total unklar! Weltweit gibt es noch kein einziges Tiefenlager für hochradioaktive Abfälle, also auch keine Erfahrungswerte! Jede Aussage über vernachlässigbare Auswirkungen auf Boden und Gewässer muss deshalb als rein spekulative Mutmaßung entlarvt werden!“, so Schweiger und Egger weiter.

„Weiters ist zu kritisieren, dass ausschließlich die Methode der Tiefenlagerung in Betracht gezogen wird. Das Fehlen jeder Vergleichsvariante ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht unseriös, sondern im gegenständlichen Fall auch besonders gefährlich, da zahlreiche Experten vor genau dieser nicht rückholbaren Verbringung von hochradioaktivem Abfall w arnen! Wir finden, das vorgelegte Konzept zum Umgang mit Atommüll in Tschechien muss gründlich überdacht werden – genau das fordern wir mit unserer Stellungnahme ein!“, so Schweiger und Egger abschließend.

BI Umweltschutz: Sommercamp startet mit Filmprogramm

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

 

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

 

Pressemitteilung 6.08.2017

bi umweltschutz castor antiatom

Am Montag wird in Gedelitz noch das internationalistische Widerstandscamp 2017 aufgebaut, am Abend schon startet das abendliche Filmprogramm.

Den Auftakt macht der Film “Klima der Hoffnung” von S. Ludlam und J. Garcia, der die Themen Klimawandel und das Bemühen der Atomlobby streift, die Atomkraftwerke als “Retter” angesichts der drohenden Klimakatastrophe ins Spiel zu bringen.

Eine Fülle von Informationen und Exkursionen u.a. zum Thema Atom, Klima und Fracking bietet sich ab Dienstag für 10 Tage für die Teilnehmer_innen. Das Programm lohnt auch für Tagesgäste und Spontanbesuche, vor allem am kommenden Samstag, dem Aktionstag an den Atomlagen in Gorleben zwischen 11 und 14 Uhr u.a mit dem Menschenbild „Stinkefinger“.

Das Free Flow Festival umrahmt am Wochenende auch das Camp und lädt ein zum Musikhören und Relaxen. Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche.

Das vollständige (Film-) Programm findet man auf der Homepage der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) unter www.bi-luechow-dannenberg.de Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=18040

Neue Broschüre: Informationen zum Asse II-Begleitprozess

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Liebe Asse-Interessierte,

 

der Asse II-Koordinationskreis hat heute eine Broschüre veröffentlicht:

 

INHALT:

Die Asse 2-Begleitgruppe im Spannungsfeld, S. 2–4 Der Struktur-Vorschlag des A2K, S. 5–9

– Ziele und Kriterien

– Vorschlag für eine Geschäftsordnung

– Schaubilder

Kritik des Vorschlags der Landrätin und der Bürgermeister/innen, S. 10–11 Aktuelle Satzung der Asse 2-Begleitgruppe, S. 12 Asse II-Proteste in Berlin, S. 13–14 Drei Hauptforderungen zu Asse II, S. 15

Fazit: „Begleitgruppe stärken!“, S. 16

 

PDF unter http://www.asse-watch.de/pdf/Asse_Durchblicke_Nr7_web.pdf

Druckexemplare auf Anfage an info@asse-watch.de

Gemeinsame Stellungnahme von Bürgerinitiativen der Neckar-Region zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016

Bürgerinitiativen aus der Neckar-Region*

– Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen    und Burghof Horrheim

– Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte (BIGMÜG Buchen)

– Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand

– Initiative AtomErbe Obrigheim

– Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim

anti-atom

 

Gemeinsame Stellungnahme von Bürgerinitiativen der Neckar-Region zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016

 

Anlass:

Vorstellung der Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016 durch Herrn Minister Untersteller am Montag 31.07.2017

 

 

Bürgerinitiativen der Neckar-Region fordern ein Umdenken: Abfall? Da muss vieles anders werden!

 

30.07.2017

 

Wer etwas über eine Zivilisation erfahren möchte, muss sich deren Umgang mit ihrem Abfall anschauen.

Deshalb begrüßen wir Bürgerinitiativen aus der Neckar-Region die jährliche Abfallbilanz für Baden-Württemberg, die am Montag 31.7.17 für das Jahr 2016 vorgestellt wird. Wir fordern aber Bürger und Politik auf, endlich die dringenden Konsequenzen zu ziehen.

„Der Raubbau der heutigen Generation an der Zukunft unserer Kinder zeigt sich nicht nur im Ressourcenverbrauch, in Ungerechtigkeit und Klimawandel, sondern auch im Abfall-Erbe, das wir hinterlassen“, betont Gottfried May-Stürmer von der Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand, „und am Ende der Müll-Kette, nämlich in der Untertage-Deponie Heilbronn/Kochendorf, sind Wassereinbrüche mit Vergiftung der Biosphäre nur eine Frage der Zeit. Was wir heute ‚Entsorgung‘ nennen, wird unseren Nachfahren noch viele Sorgen bereiten.“

„Auch bei den oberirdischen Deponien erleben wir, dass die Anlagen nach und nach für Abfallarten missbraucht werden, für die sie nicht geeignet sind, zum Beispiel Abrissmüll aus den AKWs und den Karlsruher Atomanlagen“, kritisiert Dr.

med. Dierk-Christian Vogt von der Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim und ergänzt: „und das in Verbindung mit Schlampereien und Geheimniskrämerei.“

 

„Die Freigabe von radioaktiv belastetem Material muss neu verhandelt werden.

Eine weitere Anreicherung von radioaktiven Stoffen in der Umwelt muss vermieden werden, zumal seit Jahrzehnten eine Berieselung aus den Schornsteinen und Abwasserrohren der Atomkraftwerke stattfindet“, fordert Gertrud Patan von der Initiative AtomErbe Obrigheim und erläutert: „betroffen sind in Baden-Württemberg einerseits Buchen, Schwieberdingen, Vaihingen-Horrheim, Kochendorf, Heilbronn, Wiesloch, Billigheim, Sinsheim und Mannheim als Standorte von Deponien und Müllverbrennungsanlagen, aber besonders auch alle Bürger in ihrem Alltag durch künftig große Mengen an recyceltem AKW-Beton und -Metall.“

 

„Es ist gut, dass die Annahme von strahlendem AKW-Schutt aus Obrigheim auf der Buchener Deponie erst einmal abgelehnt wurde“, unterstützt Arno Scheuermann von der Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte Buchen die aktuellen Entscheidungen des Landrats und des Aufsichtsrats der Abfallgesellschaft, „aber jetzt braucht es dauerhafte und nachhaltige Konzepte. Für den AKW-Abrissmüll heißt das: die Optionen mit geordnetem Verbleib des strahlenden „Freimessmülls“ an den AKW-Standorten müssen endlich ernsthaft angegangen werden. Sicherheit muss vor Sparen gehen.“

 

„Jeder Experte weiß, dass auch niedrige radioaktive Strahlendosen Krebs und andere Krankheiten auslösen können. Trotzdem derart strahlenden Abrissmüll aus den Atomanlagen auf normale Bauschuttdeponien und sogar in das Metall- und Betonrecycling zu geben, obwohl es bessere Möglichkeiten gibt, ist unverantwortlich. Noch dazu wird der Verbleib des meisten Materials noch nicht einmal nachverfolgt“, kritisiert Dr. med. Jörg Schmid von der Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim die derzeitige Politik und

präzisiert: „Die Ärztevereinigung IPPNW hat belegen können, dass die Langzeitlagerung des AKW-Schutts in einem spezialisierten Bunker am AKW-Gelände oder die Langzeitsicherung der leergeräumten AKW-Gebäude machbare Alternativen sind, und zwar aus heutiger Sicht die einzigen verantwortbaren Wege für diesen Müll.“

 

Wir Bürgerinitiativen sind uns einig: Im Umgang mit dem Abfall muss es eine Kehrtwende geben, und das betrifft ganz besonders den giftigen und den strahlenden Abfall.

 

 

 

Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim

www.Froschgraben-freigemessen.de

 

Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte

www.BIGMUeG.de

 

Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand

http://gegengift.blogsport.eu

 

Initiative AtomErbe Obrigheim

www.AtomErbe-Obrigheim.de

 

Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim

www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

NukeNews #25 – Anti-Atom-Infodienst

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*           NukeNews #25 – Anti-Atom-Infodienst            *

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  1. Vorwort

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Diesmal gibt es nur eine kurze Ausgabe der Nuke News – die Anti-Atom-Aktivitäten des Sommers sind in vollem Gang! In dieser Ausgabe findet ihr Neuigkeiten, Berichte und Ankündigungen kommender Aktionen.

Einen schönen Anti-Atom-Sommer!

 

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Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #25

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  1. Gute Neuigkeiten aus Südafrika
  2. Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung in Schweden
  3. Öffentliche Anhörung zum staatlichen Programm zur Entsorgung radioaktiver Abfälle
  4. Tschechische Regierung hat eine neue Rohstoffpolitik genehmigt – sie bereitet den Weg für den Uranabbau.
  5. Die zwei Gesichter der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks
  6. Internationales Sommercamp gegen Atomkraft beginnt bald
  7. Castor: Protest gegen ersten Castortransport per Schiff
  8. UK: Windscale im Oktober
  9. UK: Protest gegen den „DRS Open Day“
  10. Sankt Petersburg: Schwimmendes AKW
  11. Kettenreaktion Tihange – Kurzer Bericht
  12. Veranstaltungen der nächsten Monate
  13. Was sind die NukeNews?

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  1. Gute Neuigkeiten aus Südafrika

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Definitiv gute Neuigkeiten gibt es aus Südafrika, wo ein Hohes Gericht urteilte, die zwischenstaatliche Vereinbarung mit dem russischen Unternehmen Rosatom sei verfassungswidrig. Damit ist noch nicht alles vorbei, denn der Staat kann durchaus ein weiteres Abkommen unterzeichnen, wenn er das will. Trotzdem ist es ein schwerer Schlag für Rosatom. Schon früher (letztes Jahr) hatte Vietnam angekündigt, es werde keine russischen Reaktoren bauen. Wir stellen fest, dass Abkommen sogar dann gekündigt werden, wenn Russland sie mit Geld unterstützt.

Mehr erfahrt ihr hier:

http://echo.msk.ru/blog/ecodefense/1970580-echo/

 

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  1. Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung in Schweden

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Zurzeit steht die Anti-Atom-Bewegung in Schweden zusätzlich zu den zahlreichen verschiedenen Aspekten des ständigen Kampfes vor zwei größeren Herausforderungen:

 

1) die sogenannte „Hauptanhörung“ im Umweltgericht (auf Schwedisch „Miljödomstolen“) zum Antrag der schwedischen Atomindustrie auf den Bau eines Lagers für abgebrannte Brennelemente (den KBS-3-Antrag), die momentan für fünf Wochen im September und Oktober 2017 geplant ist, und

2) das nicht verbindliche Referendum in der Gemeinde Östhammar am Sonntag, dem 4. März 2018, über die mögliche Unterbringung eines Lagers für abgebrannte Brennelemente in Forsmark, wo die schwedische Atomindustrie laut ihrem Antrag ihre KBS-3-Anlage bauen will.

 

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Challenges_the_anti-nuclear_movement_is_facing_in_Sweden

 

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  1. Öffentliche Anhörung zum staatlichen Programm zur Entsorgung radioaktiver Abfälle

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Tschechiens strategische Prüfung der Aktualisierung des staatlichen Programms zur Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente ist in ihre letzte Phase eingetreten.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Public_hearing_on_the_National_Radioactive_Waste_Management_Programme

 

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  1. Tschechische Regierung hat eine neue Rohstoffpolitik genehmigt – sie bereitet den Weg für den Uranabbau

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Obwohl nach einer öffentlichen Anhörung im Februar 2017 die Teile, die sich auf den Antrag auf Uranabbau in Brzkov bezogen, von der neuen tschechischen Rohstoffpolitik ausgenommen wurden, sind AnwohnerInnen in Brzkov und an anderen Uranstandorten besorgt über zukünftigen Uranabbau.

Den ganzen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Czech_government_has_approved_a_new_Raw_Material_Policy_%E2%80%93_it_opens_the_way_for_uranium_mining

 

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  1. Die zwei Gesichter der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks

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Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erwähnte in den letzten zwei Jahren mehrmals, dass die belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 gefährlich sind. In den Medien beschwerte sie sich über viele kleine Risse in den Reaktorbehältern, zahlreiche kritische Vorfälle und eine laxe nukleare Kontrolle in Belgien.

Hendricks forderte die belgische Regierung außerdem auf, Tihange 2 zu schließen.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/The_two_faces_of_German_Minister_of_Environment_Barbara_Hendricks

 

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  1. Internationales Sommercamp gegen Atomkraft beginnt bald

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Am 17. Juli beginnt das bereits angekündigte Sommercamp in Döbeln.

Etwa 60 Teilnehmer*innen aus 18 Ländern haben sich angemeldet. Es wird verschiedene interessante Präsentationen, Vorträge, Workshops und einige Ausflüge geben. Wer noch spontan teilnehmen möchte, meldet sich bitte per E-Mail an „summercamp AT nuclear-heritage PUNKT net“ oder über das Camp-Handy:+49 1578 9165215.

Weitere Details:

http://camp2017.nuclear-heritage.net

 

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  1. Castor: Protest gegen ersten Castortransport per Schiff

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Am 28. Juni fand der erste Castortransport per Schiff auf dem Neckar vom AKW Obrigheim zum AKW Neckarwestheim statt. Aktivist*innen organisierten Mahnwachen, Demonstrationen und Protestaktionen, beispielsweise stoppte eine Abseilaktion von einer Brücke über den Neckar den Transport eine Zeitlang. Es war das erste Mal, dass gefüllte Castorbehälter auf einem Schiff transportiert wurden.

Insgesamt sollen 342 hochradioaktive abgebrannte Brennelemente zu einem Zwischenlager im AKW Neckarwestheim gebracht werden. Sie werden auf 15 Castorbehälter aufgeteilt, von denen bei einem Transport jeweils drei verschifft werden. Der zweite Transport könnte während des Internationalen Anti-Atom-Sommercamps in Döbeln stattfinden.

Organisator*innen der Initiative „Bündnis Neckar castorfrei“ erwarten ihn spätestens in der Woche, die mit dem 24. Juli beginnt (nach dem Camp), es könnte aber auch früher sein.

 

Hintergrundinformationen (auf Englisch):

https://www.neckar-castorfrei.de/home/english

Bericht über Proteste gegen den ersten Neckar-Castor:

https://neckar-castorfrei.de/informiert-sein/news-berichte/209-rueckblick

 

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  1. UK: Windscale im Oktober

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Der Brand in Windscale ereignete sich am 10. Oktober 1957. Zum 60.

Jahrestag des Brandes organisiert die Close Capenhurst Campaign in Zusammenarbeit mit Radiation Free Lakeland und anderen Gruppen im Arbeitsbündnis „Working Alliance“ eine Reihe Veranstaltungen.

Mehr erfahrt ihr hier:

http://camp2017.nuclear-heritage.net

 

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  1. UK: Protest gegen den „DRS Open Day“

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Die Eisenbahngesellschaft DRS (Direct Rail Services) veranstaltet am Samstag, 22. Juli 2017, in ihrem Depot in Kingmoor, Carlisle, ihren jährlichen Tag der offenen Tür. An diesem Tag protestieren wir wieder von 10:30 bis 14:30 Uhr mit einer Flugblattaktion. Die Veranstaltung wird von der Close Capenhurst Campaign in Zusammenarbeit mit Radiation Free Lakeland im Rahmen des Netzwerks Working Alliance organisiert. Um die gesamte Organisation kümmern sich einige wenige Aktivist*innen.

Siehe:

http://close-capenhurst.org.uk/?p=745

 

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  1. Sankt Petersburg: Schwimmendes AKW

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Rosatom wird im Zentrum von St. Petersburg, im „Baltischen Werk“ zwei Kilometer von der Isaakskathedrale, einen Atomreaktor starten – um das schwimmende Atomkraftwerk „Akademik Lomonossow“ zu „testen“, das für Tschukotka gebaut wird. Die Einwohner*innen St. Petersburgs wurden nicht informiert. Aktivist*innen, Anarchist*innen und Mitglieder der Umweltbewegung organisierten Aktionen, um den Bürger*innen Informationen zu vermitteln. Zugleich äußerte die norwegische Regierung Bedenken über den Transport eines schwimmenden Atomreaktors von St. Petersburg nach Murmansk.

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/%D0%9D%D0%95%D0%A2-%D0%B7%D0%B0%D0%BF%D1%83%D1%81%D0%BA%D1%83-%D1%80%D0%B5%D0%B0%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B2-%D0%BF%D0%BB%D0%B0%D0%B2%D1%83%D1%87%D0%B5%D0%B9-%D0%90%D0%AD%D0%A1-%D0%B2-%D0%9F%D0%B5%D1%82%D0%B5%D1%80%D0%B1%D1%83%D1%80%D0%B3%D0%B5-655651194625314/

 

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  1. Kettenreaktion Tihange – Kurzer Bericht

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Am 25. Juni fand die tri-nationale 90 km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen statt. Mit dieser Aktion forderten etwa 50.000 Menschen Hand in Hand mit den Initiator*innen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland die sofortige Abschaltung der Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3.

Mehr erfahrt ihr hier:

https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/

 

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  1. Veranstaltungen der nächsten Monate

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Ihr seid eingeladen, uns eure lokalen und internationalen Veranstaltungshinweise für die umfangreiche Terminseite beim Nuclear Heritage Network und für diesen Auszug in den NukeNews zu senden!

http://upcoming.nuclear-heritage.net

 

13.07.17-23.07.17: Anti-Atom-Fahrradtour von Bure (F) über Chooz (F) und Tihange (B) nach Maastricht (NL)

17.07.17-23.07.17: Internationales Anti-Atom-Sommercamp 2017 in Döbeln (D)

22.07.17:   „DRS Open Day Protest“ (Protest beim Tag der offenen Tür der Eisenbahngesellschaft Direct Rail Services) in Carlisle (UK)

ab 24.07.17:    2. Neckar-Castortransport (D)

28.07.17-29.07.17: e-Ventschau: Benefiz-Open-Air für Opfer von Fukushima und Tschernobyl in Ventschau (D)

31.07.17-06.08.17: war-starts-here-Camp beim Gefechts-Übungs-Zentrum Altmark (GÜZ), Potzehne in der Colbitz-Letzlinger Heide (D)

07.08.17-16.08.17: Internationalistisches Sommercamp gegen Atomkraft und Free Flow Festival in Gedelitz (D)

11.08.17-13.08.17: Festival Les Burlesques in Bure (F)

02.11.17-04.11.17: Weltsozialforum gegen Atomkraft 2017 in Paris (F)

06.11.17-17.11.17: Weltklimagipfel und Proteste in Bonn (D)

 

 

https://lehalagedudebat.wordpress.com/2017/01/27/halage-2017-13-au-23-juilet/

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Anti-nuclear_summer_camp_2017

http://close-capenhurst.org.uk/?p=745

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Castor_Resistance_in_Germany_2017

http://e-ventschau.de

http://www.war-starts-here.camp

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Internationalistic_Anti_Nuclear_Summer_Camp_and_Free_Flow_Festival

http://burestop.free.fr/spip/spip.php?article790

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Antinuclear_World_Social_Forum_2017

 

 

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  1. Was sind die NukeNews?

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Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newslettersystem des Nuclear Heritage Network. Sie spiegeln die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der Anti-Atom-Aktivist*innen wider, die durch diese internationale Community miteinander vernetzt sind. Die Nachrichten werden von Aktivist*innen zusätzlich zu ihren normalen Anti-Atom-Aktivitäten geschrieben und übersetzt. Der Newsletter will sowohl Aktivist*innen als auch die interessierte Öffentlichkeit informieren und auf dem Laufenden halten.

Deine Beiträge zu den NukeNews sind willkommen! Sende sie per E-Mail an „newsletter AT nuclear-heritage DOT net“. Der Text sollte sehr kurz und in Englisch verfasst sein. Bitte mach es nicht länger als einen Absatz. Wir brauchen eine präzise Überschrift für deinen Artikel; du kannst auch einen Link zu weiteren Informationen anfügen.

Die Deadline für die 26. Ausgabe der NukeNews ist der 10. September 2017.

Erfahre mehr und mache die NukeNews bekannter:

http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET

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ger-nukenews Newsletter

 

Netzwerk & Kampagne:

http://NUCLEAR-HERITAGE.NET

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. August 2017

ag schacht konrad antiatom

 

  1. Einladung zur Jubiläumsparty – Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD wird 30
  2. Demo am 9.9. in Lingen – gemeinsame Busfahrt aus Braunschweig
    3.  Asse-Konzert „The Quiet Land of Eirinn“ am So. 6. August
    4.  Geplantes Atommülllager Schacht Konrad: Veraltet und voller Probleme – Bundesregierung antwortet
    5.  Workshop „Jugend trifft Erfahrung“ 15.-17.9. Wendland
    6.  Zug-Zählung und Lärmpegelmessung Bahnhof Beddingen
    7.  Termine
    8.  Newsletter verwalten

1. Einladung zur Jubiläumsparty – Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD wird 30

30 Jahre Widerstand sind auch ein Grund zu feiern. Deshalb veranstalten wir am Samstag, den 26. August rund um das KONRAD-Haus in Salzgitter-Bleckenstedt ein buntes Fest. Um 12 Uhr gehts los. Es gibt Musik, unter anderem von der Trommelgruppe Kadjembe und dem Braunschweiger Blechbläserensemble, Spiele für Kinder, Filme, Führungen durch die Ausstellung, ein Quiz, leckeres Essen und Trinken, einen offiziellen Festakt um 14 Uhr und vieles mehr. Genau das Richtige für einen geselligen Austausch, schwelgen in Erinnerungen und Planung neuer Aktionen. Wir laden alle Mitglieder, Unterstützer/innen, Freunde – und vor allem diejenigen, die es erst werden wollen – herzlich ein, mit uns zu feiern im und am KONRAD-Haus. Wir freuen uns!

Mehr rund um das 30. Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft…

2. Demo am 9.9. in Lingen – gemeinsame Busfahrt aus Braunschweig

Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad ruft gemeinsam mit vielen weiteren Initiativen am 9.9. zu einer Demo in Lingen auf. Die Forderungen:
– Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
– Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
– Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten! Für einen weltweiten Atomausstieg!
– Sonne & Wind, statt Fracking, Kohle & Atom! Energiewende jetzt!

Für die gemeinsame Fahrt ab Braunschweig (ZOB) haben wir einen Bus bestellt. Abfahrt 8 Uhr, Rück-Ankunft ca. 20 Uhr. Karten kosten 30 € (Ermäßigung nach Absprache möglich / wer mehr zahlen kann, hilft uns den Bus zu finanzieren, falls Plätze frei bleiben sollten und dass wir Ermäßigungen geben können). Reservierungen bitte an info@ag-schacht-konrad.de und – erst ab 10.8.! – telefonisch im Konradhaus: 05341 / 90 01 94

Demnächst weitere Infos auf www.ag-schacht-konrad.de… aktuelles auch immer auf www.lingen-demo.de

3. Asse-Konzert „The Quiet Land of Eirinn“ am So. 6. August

Antje Siefert (Braunschweig), Gesang – Andreas Pasemann (Seesen), Keltische Harfe – So. 6.8., 17 Uhr – Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad (Braunschweiger Str. 133). Das Konzert unterstützt die AG Schacht Konrad als Paten-Aktion zum 30. Jubiläumsjahr. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine großzügige Spende für die AG Schacht Konrad gebeten. „Eirinn“, der poetische Name für Irland, verweist auf die lange musikalische Tradition der kleinen grünen Insel, der sich die Sängerin Antje Siefert in diesem Konzert widmet: Irische und walisische Traditionals, bekannte Songs wie „Scarborough Fair“ und „Down by the Salley Gardens“, Ayres des englischen Renaissance-Komponisten John Dowland.

weiterlesen…

4. Geplantes Atommülllager Schacht Konrad: Veraltet und voller Probleme – Bundesregierung antwortet

Wie die maroden Atommülllager in Morsleben und der ASSE soll auch im Schacht Konrad ein bereits kommerziell ausgebeutetes Bergwerk für die dauerhafte Lagerung leicht- und mittelradioaktiver Abfälle umgebaut werden. Dabei kommt es seit Jahren zu erheblichen Verzögerungen, deutlichen Kostensteuerungen und zu immer neuen Problemen. Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) hat deshalb die Bundesregierung über die derzeitigen Probleme bei der Überprüfung des Standes von Wissenschaft und Technik sowie zur Sanierung der Schächte befragt. Die Antworten liegen nun vor.

Weiterlesen bei Hubertus Zdebel, Die Linke…

5. Workshop „Jugend trifft Erfahrung“ 15.-17.9. Wendland

Zu einem generationenübergreifenden Austausch über die Geschichte des gesellschaftspolitischen Konfliktes, die Erfahrungen und die Sichtweise der heutigen jungen Generation lädt das Projekt Atommüllreport gemeinsam mit der BUNDjugend vom 15.-17. September nach Tüschau ein. Die „Erfahrenen“ sind Axel Mayer, ein Anti-Atom-Kämpfer der 1. Stunde, Peter Dickel aus Braunschweig und Birgit Hüneke, die Leiterin des Gorleben-Archivs sowie die Vollzeitaktivistin und Bewegungsarbeiterin, Cécile Lecomte, die ehemalige Sprecherin von X-tausendmal quer, Luise Neumann-Kosel und Clara Tempel von JunepA. Wer unter 28 Jahre ist und an dem Workshop teilnehmen möchte, kann sich bis zum 24. August anmelden.

weiterlesen…

6. Zug-Zählung und Lärmpegelmessung Bahnhof Beddingen

Am Do. 10. August um 12 Uhr startet die BürgerInitiative-SüdWest-BS ihre 24-stündige Zählaktion, um die Zugbewegungen auf dem Bahnhof Beddingen zu dokumentieren. Dieser Bahnhof soll voraussichtlich ab 2022 der Atom-Übergabebahnhof für den Transport von Atommüll zum Schacht Konrad werden.

Interessierte und Helfer/innen sind im „Basislager Carola`s Wiese“ herzlich willkommen.

Die BürgerInitiative-SüdWest-BS war erst vor kurzem gegründet worden.

Weitere Infos und Anreise…

7. Termine

  • Fr., 04.08.17, 11.00 Uhr KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften, Salzgitter-Lebenstedt
  • Fr., 04.08.17, 20.00 Uhr Gedenken an Hiroshima – Lichterprozession mit 100 Kerzen, Hiroshima-Ufer (nördlich Staatstheater), Friedenszentrum
  • So., 06.08.17 Hiroshima-Jahrestag (1945)
  • So., 06.08.17, 13.00 Uhr Kundgebung zum Hiroshima-Jahrestag an der Urenco in Gronau, ab 14.00 Uhr Sonntagsspaziergang, mehr Infos: www.sofa-ms.de
  • So., 06.08.17, 17.00 Uhr ASSE-Konzert „The Quiet Land of Eirinn“, Antje Siefert (Braunschweig) Gesang, Andreas Pasemann (Bad Gandersheim), Keltische Harfe. Ein Cross-Over zwischen Klassik & Folk als Geburtstagsständchen zum 30-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. Ort: Kniestedter Kirche, SZ-Bad, Braunschweiger Str. 133
  • Mo., 07.08.17, 18.00 Uhr Wolfenbüttel: ASSE- Mahnwache, Lange Herzogstr. 67 in Wolfenbüttel, Wolfenbütteler AtomAustiegsGruppe WAAG
  • Mo., 07.08.17, 18.00 Uhr Göttingen: Mahnwache für die Stilllegung sämtlicher Atomanlagen weltweit, mit Redebeiträgen, aktuellen Infos und Aktionen. Ort: Göttingen, Gänseliesel, Anti-Atom-Initiative Göttingen
  • Di., 08.08.17, 19.00 Uhr Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad bei Radio Okerwelle
  • Di., 08.08.17, 19.00 Uhr ASSE-II-Koordinationskreis, Wolfenbüttel, Thomas-Kirche, Jahnstr.1
  • Mi., 09.08.17 Nagasaki Jahrestag (1945)
  • Mi., 09.08.17, 19.00 Uhr Mitgliederversammlung Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.
  • Do., 10.08.17, 12.00 Uhr 24 Stunden Verkehrszähltag Bahnhof Beddingen, BI Süd-West
  • Fr., 11.08.17, 14.00 Uhr ASSE-II-Begleitgruppe(A2B) (groß), öffentlich, TWW e.V., Am Exer, Wolfenbüttel
  • 12.08. – 24.09.17 Ausstellung – Das Unsichtbare sichtbar | Blicke in die ASSE, Westwendischer Kunstverein
  • Sa., 12.08.17, 10.00-14.00 Uhr Benefiz-Flohmarkt der SZ-Vereine für „Spendenparlament Salzgitter für Kinder und Jugendliche“, Info-Stand 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Info-Bauwagen on Tour, Ort: Rathaus Vorplatz SZ-Lebenstedt
  • Sa., 12.08.17, 11.00-14.00 Uhr Regionalkonferenz Grohnde, Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln
  • So., 13.08.17, 14.00 Uhr BISS-Sonntagsspaziergang, Treffen vor dem Firmengelände von Eckert & Ziegler Gieselweg 1, 38110 Braunschweig
  • Di., 15.08.17, 18.00 Uhr Fachgruppe ASSE, DGH Burschenhof, Kantorweg 1, Sickte, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Sa., 26.08.17 Festakt Jubiläum 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad in SZ-Bleckenstedt
  • So., 27.08.17, 11.00-17.00 Uhr Windfest in Uetze-Wilhelmshöhe, AG mit Infostand und Ausstellung
  • Fr., 01.09.17, 11.00 Uhr KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften, Salzgitter-Lebenstedt
  • Sa., 02.09.17, 11.00-17.00 Uhr Atommüllkonferenz, VHS Kassel
  • So., 03.09.17, 10.00 Uhr Hoffest Lindenhof mit Infostand der Arbeitsgemeinschaft – 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Info-Bauwagen on Tour
  • Do., 07.09.17, 19.00 Uhr Regionalkonferenz Braunschweiger Land, Raum RR 58.2, an der TU Braunschweig, Rebenring 58
  • Fr., 08.09.17, 17.00 Uhr 18. Mobile Atomaufsicht, KONRAD-Spaziergang, Treffpunkt unter der Brücke Ortseingang SZ-Bleckenstedt, Infos folgen auf www.ag-schacht-konrad.de
  • Sa., 09.09.17, 13.00 Uhr Save the date: Lingen-Demo in Lingen/Ems, www.lingen-demo.deaus Braunschweig wird ein Bus zur Demo fahren!

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BI Umweltschutz: The day after…

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow
http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 3.08.2017  

bi umweltschutz castor antiatom
Am Tag nach der Übernahme aller Zwischenlagerstätten für die hochradioaktiven Abfälle durch den Bund wird auch nach außen sichtbar, dass die neue Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) sich von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) nicht wirklich freimacht. Das Firmenlogo wurde dürftig überklebt, aber die GNS schimmert noch durch (Bild), und die Info-Stelle in Gorleben öffnet und lädt als GNS zum Besuch ein.

„Das ist unfreiwillig konsequent“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), denn personelle Konsequenzen hat der Bund als 100%iger Eigner nicht gezogen: alle 80 Beschäftigten an den Standorten Ahaus und Gorleben – den zentralen Zwischenlagern – wurden übernommen wie auch die 70 Beschäftigten am GNS-Standort Essen.

Sogar die beiden Leiter der BGZ, Wilhelm Graf für die technische, Lars Köbler die kaufmännische Geschäftsführung, kommen von der Atomfirma, die sich gern als „Dienstleister“ statt als gewinnorientierte Firma darstellte. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:“ Wir vermissen eine Berufung von unabhängigen und kritischen Leuten in der Geschäftsführung, die Garanten für eine neue Sicherheitsphilosophie und Sicherheitskonzepte wären, aber das ist vielleicht gar nicht gewollt“.

Immerhin: das wochenlange Drängen und Nachfragen, welchen Preis der Bund für die Übernahme der Zwischenlager und damit des Atommülldesasters zu zahlen hätte, habe sich gelohnt: der Bund zahlt nichts.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=19193