Schlagwort: Atommüllkonferenz

16. Atommüllkonferenz am 29.02.2020

Bitte den Termin vormerken

 

16. Atommüllkonferenz

 

Samstag, 29. Februar 2020

11.00 – 17.00 Uhr

Volkshochschule Göttingen
Bahnhofsallee 7, 37081 Göttingen
(250m vom Bahnhof entfernt)

antiakwsonne

 


Wir können den Ort und das Datum der nächsten Atommüllkonferenz schon ankündigen.
Der Ablauf wird mit Vorbehalt so aussehen:

11.00 Uhr   Begrüßung und politische Einführung
11.15 Uhr   Fachdiskussion 1: Aktuelle Situation in Japan – Olympia 2020
12.00 Uhr   Fachdiskussion 2: Keine neue Atomreaktoren, auch nicht mit Thorium!
12.30 Uhr   Mittagspause
13.30 Uhr   Arbeitsgruppen

AG 1: Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen
AG 2: Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll
AG 3: Freimessen / Strahlenschutz
AG 4: Neue CASTOR-Transporte aus Sellafield & La Hague

16.00 Uhr   Abschlussplenum
17.00 Uhr   Ende

Die vollständige Einladung verschicken wir Anfang Januar.

Viele Grüße,
Henning Garbers
(Konferenzteam)
www.atommuellkonferenz.de

28.09.2019: Einladung zur 15. Atommüllkonferenz

antiakwsonne

Einladung zur 15. Atommüllkonferenz

 

Samstag, 28. September 2019

11.00 – 17.00 Uhr

 

Volkshochschule Göttingen

Bahnhofsallee 7

37081 Göttingen

 

Die inhaltlichen Schwerpunkte der 15. Atommüllkonferenz drehen sich um Stand der Erkenntnis über Niederdosiseffekte beim Menschen und um die Diskussion über CASTOR-Rückführungstransporte in französischen Anti-Atom-Initiativen. In den Arbeitsgruppen geht es um den Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen, um strukturelle Ungleichheiten in Begleitprozessen sowie um Strahlenschutz und Freigabeproblematik.

Programmübersicht:

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsplenum

11.15 – 12.00 Uhr Fachdiskussion I

 

                Überholte Konzepte im neuen Strahlenschutzgesetz

12.00 – 12.30 Uhr Fachdiskussion II

                Diskussion über CASTOR-Rückführungstransporte in französischen Anti-Atom-Initiativen

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen
Abschaltung – Stilllegung – Rückbau | Umgang mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen
Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll | Strukturelle Ungleichheiten und „Professionalisierungszwänge“ in Begleitprozessen
Freimessen / Strahlenschutz | Niedrigdosis-Problematik, Freigabe-Problematik, Muster-UIG-Anfrage

16.00 Uhr Abschlussplenum
Ergebnisse und Ausblick

 

Ausführlichere Angaben stehen im angehängten Einladungsschreiben.

 

Anmeldung

Wir bitten um eine Anmeldung (formlos) per Email an anmeldung@atommuellkonferenz.de

 

Anreise

Mit der Bahn bis Bahnhof Göttingen. Die Volkshochschule befindet sich an der Bahnhofsallee direkt hinter dem Bahnhof.
Mit dem Auto: A7 bis Abfahrt „Göttingen-Dransfeld“, dann auf B3 „Kasseler Landstraße“, kurz vor Erreichen der Innenstadt und einer Eisenbahnbrücke links in die Bahnhofsallee an der Rückseite des Bahnhofes einbiegen.
[ Karte ]

 

Kostenbeitrag

Zur Finanzierung bitten wir alle Teilnehmer*innen um einen Kostenbeitrag von 25,- € (inkl. Tagungsgetränken und -imbiss).

Überweisung an die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.

Konto 4067 8836 00 – GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67)

IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00 Stichwort: AMK

(da die Teilnahme nicht am Kostenbeitrag scheitern soll, kann auf Anfrage davon abgesehen werden)

 

Aktuelle Informationen sowie Dokumente der vergangenen Konferenzen gibt es auf

www.atommuellkonferenz.de

 

Beste Grüße,

Henning Garbers

für das Konferenzteam

 

Anregungen, Anfragen und Weiteres bitte an:

Email: info@atommuellkonferenz.de

Telefon: 05341 / 90 01 94

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. Dezember 2018

ag schacht konrad antiatom

 

  1. Bildungsmaterial Atommüll
  2. Wer hat das Rezept…verschleppt? – Weihnachtsmarkt in Neuerkerode
  3. Brand in Brennelementefabrik Lingen
  4. „Damals war´s“-Reihe endet
  5. Arbeitsgemeinschaft macht Winterpause
  6. Termine

1. Bildungsmaterial Atommüll

Atommüll ist ein Zukunftsthema. Unbestritten wird Atommüll noch über mehrere Jahrzehnte in oberirdischen Zwischenlagern aufbewahrt werden müssen. Das heißt, es wird die heutige Generation von Schülerinnen und Schülern sein, die sich in den nächsten Jahrzehnten mit der sicheren Verwahrung der radioaktiven Abfälle auseinandersetzen muss. Schließlich handelt es sich um Stoffe, die teilweise Millionen Jahre gefährlich für Mensch und Umwelt bleiben.

Deshalb haben wir Bildungsmaterialien entwickelt, die helfen sollen, sich mit den Folgen der Atomenergienutzung und den Herausforderungen einer sicheren Lagerung von Atommüll zu beschäftigen.

weiterlesen beim Atommüllreport…

2. Wer hat das Rezept…verschleppt? – Weihnachtsmarkt in Neuerkerode

Wie auch in den vergangenen Jahren werden wir gemeinsam mit unseren Freund*innen von der BASA am 3. Advent (16. Dezember) von 11.00 bis 17.00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Neuerkerode dabei sein. Neben den aktuellsten Infos zur Asse II und Schacht Konrad gibt es auch wieder eine große Kleckerei in der Weihnachtsbäckerei. Schmeißt den Ofen an!

Unsere beliebten Weihnachtswaffeln – gebacken aus guten Zutaten und mit nachwachsenden Rohstoffen befeuert – warten wieder auf hungrige kleine und große Mäuler. Mit dieser Aktion verabschieden wir uns dann in eine Weihnachtspause und wünschen allen Unterstützer*innen ein friedliches Fest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

3. Brand in Brennelementefabrik Lingen

Am Donnerstag, den 6.12. hat es in der Brennelementefabrik ANF in Lingen gebrannt. Jetzt steht die Fertigung auf unbestimmte Zeit still. Wir fordern gemeinsam mit 350 anderen Initiativen die sofortige Stilllegung.

Der Schutz der Bevölkerung muss oberste Priorität haben.

weiterlesen…

4. „Damals war´s“-Reihe endet

Mit einem Blick in Salzgitters Parteienlandschaft von 1983 (eine Empfehlung den Film „Wackersdorf“ anzusehen) endet unsere „Damals war´s“-Reihe.

Ab Februar 2019 heißt es dann an gleicher Stelle „Aus dem Archiv“, hier soll dann mit kleinen kurz kommentierten Fundstücken der Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ bekannt gemacht werden.

5. Arbeitsgemeinschaft macht Winterpause

Wir möchten uns bei allen Aktiven und UnterstützerInnen für das Engagement in einem wieder einmal sehr ereignisreichen Jahr bedanken! Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad wünscht eine frohe Weihnachtszeit und einen entspannten Jahresausklang.

Wir machen vom 15.12.2018 bis zum 13.01.2019 eine Winterpause!

Das Konrad-Haus bleibt vom 11.12.2018 bis zum 18.01.2019 geschlossen.

6. Termine

  • Die Arbeitsgemeinschaft macht vom 15.12.2018 bis 13.01.2019 Winterpause
  • Do., 13.12.18, 19.30 Uhr, Sehnde: BI-Treffen Assewasser Nein Danke, Ort: Gemeindehaus der Ev. luth. Kirche Sehnde, Mittelstraße 56
  • So., 16.12.18, 11.00-17.00 Uhr, Weihnachtsmarkt Neuerkerode mit ASSE-Café und Infostand von BASA und AG Schacht Konrad
  • Mo., 17.12.18, 15.00 Uhr, Braunschweig-Thune: Mahnwache der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) vor dem Werkstor Harxbütteler Straße 3, 38110 Braunschweig
  • So., 23.12.18, 18.00 Uhr, 43. Asse-Andacht, Treffen am Asse-Schacht, Remlingen
  • Di., 01.01.19, 14.00 Uhr, Traditioneller Neujahrsempfang der BI Lüchow-Dannenberg an den Atomanlagen Gorleben
  • Do., 03.01.19, 19.30 Uhr, Sehnde: BI-Treffen Assewasser Nein Danke, Ort: Gemeindehaus der Ev. luth. Kirche Sehnde, Mittelstraße 56
  • Mo., 07.01.19, 15.00 Uhr, Braunschweig-Thune: Mahnwache der Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS) vor dem Werkstor Harxbütteler Straße 3, 38110 Braunschweig

mehr Termine

Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.  

www.ag-schacht-konrad.de

Erhöhter Laugenzutritt zeigt Dringlichkeit der Rückholung des Atommülls

PRESSEMITTEILUNG des Asse II-Koordinationskreises

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„Asse II: Atommüll-Rückholung endlich umsetzen!“

Seit Ende September tritt eine deutlich höhere Menge von Lauge in das
ehemalige Salzbergwerk Asse II bei Braunschweig ein, im Schnitt täglich
12,7 Kubikmeter statt vorher 11,6 Kubikmeter – eine Steigerung um 10
Prozent. Diese Steigerung zeigt, wie dringlich die Rückholung des
Atommülls und des Giftmülls aus der Schachtanlage ist.

Die eindringende Lauge kann durch eine Verfüllung nicht aufgehalten
werden. Sie wird langfristig den Salzstock auflösen. Die Annahme, man
könne Asse II verfüllen und hätte dann für alle Zeit Ruhe vor der
eingelagerten Radioaktivität, ist irrig. Eine Verfüllung hält den
Zerstörungsprozess nicht auf. Da der Salzstock zudem unter Druck steht,
droht langfristig die Auspressung der radioaktiven Stoffe.

Die Rückholung des Atommülls duldet keine Verzögerung. Jedoch: sie wurde
zwar vom Bundestag im Atomgesetz verankert, aber kommt seit Jahren nicht
wirklich voran. Vordringlich sind hier nach Ansicht des Asse
II-Koordinationskreises, in dem Bürgerinitiativen, Gruppen und
Einzelpersonen seit mehr als 10 Jahren gegen die Flutung von Asse II
zusammenarbeiten:

Forderungen zur Rückholung

– Der Betreiber muss alle Maßnahmen umsetzen, die den Atommüll und den
Giftmüll trocken halten, um damit die Rückholung zu ermöglichen.

– Zu möglichen Maßnahmen der Verhinderung des Absaufens von
Schachtanlage Asse II muss Fachwissen internationaler Experten eingeholt
werden. Es müssen Notfallmaßnahmen geplant werden, die die
Trockenhaltung sicherstellen.

– Der Betreiber muss schnellstmöglich alle Maßnahmen umsetzen, die
erforderlich sind, um den Anforderungen des Atomgesetzes §57b zur
Rückholung nachzukommen.

– Die Rückholung des Atommülls und des Giftmülls aus der Schachtanlage
Asse II sowie der Bau und der Betrieb von Einrichtungen zur
Konditionierung und Zwischenlagerung darf keinerlei wirtschaftlichen
Einschränkungen unterliegen.
Planung und Durchführung der Rückholung sollten nach industriellen und
nicht nach verwaltungstechnischen Maßstäben erfolgen. Dazu gehört ein
dauerhaftes Projektmanagement, ein detaillierter, gültiger Masterplan,
der ständig aktualisiert wird. Bürokratie darf die Planung nicht
verzögern.

– Der Asse II Koordinationskreis fordert schon lange, dass umgehend alle
notwendigen Maßnahmen für die Rückholung des Atommülls und des Giftmülls
aus dem Schacht Asse II im Detail geplant, genehmigungsrechtlich
abgesichert und umgesetzt werden. Ein neuer Schacht (Asse 5) muss
unverzüglich (d.h. innerhalb der nächsten fünf Jahre) gebaut werden, um
sowohl einen sicheren Betrieb unter Tage als auch die Rückholung des
Atommülls und des Giftmülls zu sichern.

Umfassender Forderungskatalog

Diese Forderungen sind Bestandteil der 27 grundlegende Forderungen vom
Mai dieses Jahres:
1) Zur Schachtanlage Asse II an sich,
2) zur Rückholung der radioaktiven und chemotoxischen Stoffe aus dem
Bergwerk,
3) zur künftigen Lagerung rückgeholter Abfälle und
4) zur Umgebungsüberwachung.

Der komplette Katalog der Forderungen und unsere Beschreibung der
gegenwärtigen Situation in Form einer Präambel finden sich in
„Asse-Durchblicke, Nr. 8“, im Internet unter dem Kurzlink
http://t1p.de/27a2 .

Hintergrund:

Etwa einen Kilometer von den umliegenden Dörfern und nur 15 Kilometer
von Braunschweig, der zweitgrößten Stadt Niedersachsens entfernt wurden
in das ehemalige Salzbergwerk Asse II in den Jahren 1967 bis 1978 etwa
50.000 Kubikmeter Atommüll und Giftmüll eingelagert. Darunter auch 500
kg Arsen und mindestens 28 kg Plutonium. Seither treten bis heute
radioaktive Stoffe wie Tritium (radioaktiver Wasserstoff) und
Radiocarbon (radioaktiver Kohlenstoff) aus der Schachtanlage aus.

Einladung zur 13. Atommüllkonferenz

antiatom castor

 

Samstag, 22. September 2018

11.00 – 17.00 Uhr

 

Volkshochschule Göttingen

Bahnhofsallee 7

37081 Göttingen

 

Inhaltliche Schwerpunkte der 13. Atommüllkonferenz sind Zwischenlager in Hinblick auf die geplanten CASTOR-Transporte ab 2019 und die Situation an Deponie-Standorten für freigegebenen Atommüll. Die Diskussion über Positionen und Forderungen zu Zwischenlagern für hoch radioaktive Abfälle wird abgeschlossen. Die Rolle des Nationalen Begleitgremiums wird bewertet und diskutiert. In der Arbeitsgruppe „Freimessen / Strahlenschutz“ geht es um die Vernetzung von Initiativen an Deponie-Standorten und um den aktuellen Referentenentwurf einer neuen Strahlenschutzverordnung.

Programmübersicht:

 

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsplenum

11.15 – 12.00 Uhr Fachdiskussion I

Zwischenlager für CASTOR-Transporte ab 2019 nicht vorbereitet

12.00 – 12.30 Uhr Fachdiskussion II

AKW-Abriss und Freigabepraxis

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen

Abschaltung – Stilllegung – Rückbau | Diskussion und Positionierung zu Zwischenlagern für hoch radioaktive Abfälle

Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll | Begleitprozesse: Rolle des Nationalen Begleitgremiums (NBG)

Freimessen / Strahlenschutz | Standortvernetzung und Referentenentwurf einer neuen Strahlenschutzverordnung

16.00 Uhr Abschlussplenum & Ergebnisse und Aussicht

 

Ausführlichere Angaben stehen im angehängten Einladungsschreiben.

 

Anmeldung

Wir bitten um eine Anmeldung (formlos) per Email an anmeldung@atommuellkonferenz.de

 

Anreise

Mit der Bahn bis Bahnhof Göttingen. Die Volkshochschule befindet sich an der Bahnhofsallee direkt hinter dem Bahnhof.
Mit dem Auto: A7 bis Abfahrt „Göttingen-Dransfeld“, dann auf B3 „Kasseler Landstraße“, kurz vor Erreichen der Innenstadt und einer Eisenbahnbrücke links in die Bahnhofsallee an der Rückseite des Bahnhofes einbiegen.
[ Karte ]

 

Kostenbeitrag

Zur Finanzierung bitten wir alle Teilnehmer*innen um einen Kostenbeitrag von 25,- € (inkl. Tagungsgetränken und -imbiss).

Überweisung an die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.

Konto 4067 8836 00 – GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67)

IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00 Stichwort: AMK

(da die Teilnahme nicht am Kostenbeitrag scheitern soll, kann auf Anfrage davon abgesehen werden)

 

Aktuelle Informationen sowie Dokumente der vergangenen Konferenzen gibt es auf

www.atommuellkonferenz.de

 

Beste Grüße,

Henning Garbers

für das Konferenzteam

KONNews Newsletter AG Schacht KONRAD, April 2018

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V.
April 2018

ag schacht konrad antiatom

  1. Mitgliederversammlung: Schacht KONRAD aufgeben – ASSE ausräumen
  2. 20.04. Fachworkshop „Wem gehört der Atommüll?“ – Jetzt anmelden!
  3. Kirchen laden zum Pilgerweg nach Schacht Konrad ein
  4. Es stehen viele Termine an!

1. Mitgliederversammlung: Schacht KONRAD aufgeben – ASSE ausräumen

„Schacht ASSE V statt Schacht KONRAD 2“, so lautet das Jahresmotto der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD für 2018 – beschlossen auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Damit verbunden ist die klare Forderung an die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) als Betreiberin beider Anlagen, ihre Kapazitäten auf den Schachtneubau an der Asse zu konzentrieren und das sinnlose Projekt KONRAD endlich aufzugeben.

weiterlesen…

20.04. Fachworkshop „Wem gehört der Atommüll?“ – Jetzt anmelden!

2017 wurde der Betrieb der „Endlager“-Projekte in die Hände einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegeben. Ein Teil der Belegschaft des vormals zuständigen Bundesamtes für Strahlenschutz wechselte zum neuen Betreiber, ein anderer zur neu gegründeten Aufsichtsbehörde Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit. Auch die Zwischenlagerung wurde neu strukturiert. Doch wer ist jetzt eigentlich für was genau zuständig? Das ist Thema des Fachworkshops „Wem gehört der Atommüll?“ am Freitag, 20.04.2018, 12.00 Uhr im Raschplatzpavillion Hannover.

weiterlesen beim Atommüllreport…

3. Kirchen laden zum Pilgerweg nach Schacht Konrad ein

Geschichte und Gegenwart in der Region erleben: Die evangelische Kirche, Stadthistoriker und die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad laden für den 21. April zu einem Pilgerweg in Salzgitter ein. Er verbindet die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Drütte mit dem geplanten Atommülllager Schacht Konrad.

Auf den Seiten der evangelische Konföderation heißt es: „Schacht Konrad wird vom Bund zum nationalen Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle umgebaut. Der geplante Einlagerungsbeginn wurde immer wieder verschoben, nach neuesten Berechnungen soll der Betrieb 2027 aufgenommen werden. Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad fordert die Aufgabe des Projektes. Zum Abschluss des Pilgerwegs hält Pastorin Ann-Kathrin Rieken aus Salzgitter eine Andacht an der Kirche im Ortsteil Bleckenstedt.“

weiterlesen…

4. Es stehen viele Termine an!

  • 26.03. – 9.08.2018 Aktionspräsenz in Büchel www.atomwaffenfrei.de
  • 11.03. – 26.04.2018 Im Rahmen der Europäischen Aktionswochen zu Tschernobyl und Fukushima Aktionen mit Zeitzeugen, Informationsveranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten
  • heute Do., 12.04.18, 18.30 Uhr, Treffen BI Süd-West, Geitelde, Posthof 10
  • heute Do., 12.04.18, 19.00 Uhr, „Was passiert in Fukushima“, Vortrag von Mako Oshidori (Journalistin) Ort: Mehrgenerationenhaus, Hugo- Luther- Str. 60A, 38118 Braunschweig, Flyer
  • heute Do., 12.04.18, 19.00 Uhr, Treffen der BISS Leese, Ort: Gasthaus Cordes, Loccumer Str. 19, 31633 Leese, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • heute Do., 12.04.18, 19.30 Uhr, BI-Treffen Assewasser Nein Danke, Ort: Gemeindehaus der EV. luth. Kirche Sehnde, Mittelstraße 56, 31319 Sehnde
  • Fr., 13.04.18, 19.00 Uhr, „Was passiert in Fukushima“, Vortrag von Mako Oshidori (Journalistin) Ort: Gauß- Haus, Güldenstr.8, Braunschweig, Flyer
  • Sa., 14.04.18, 10.30-16.30 Uhr, Orte der Demokratie – Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, Ort: Neues Rathaus, Hodlersaal, Hannover 15.00 Uhr Jenny Hagemann (Hannover), Vom Ort der Demokratie zum Ort der Demokratiegeschichte? Gorleben und die Anti-Atombewegung im Hannoverschen Wendland – 15.45 Uhr Gorleben und die Anti-Atombewegung: ein Erinnerungsort niedersächsischer und bundesdeutscher Demokratiegeschichte? Podiumsdiskussion mit Jenny Hagemann (Hannover), Gabi Haas (Gorleben Archiv) und Wolfgang Ehmke (BI Lüchow-Dannenberg)
  • So., 15.04.18, 16.00 Uhr, Benefizkonzert für Tschernobyl- und Fukushima-Kinder, Ort: St. Martini, An der Martinikirche 1, 38100 Braunschweig EuAW/BS
  • Di., 17.04.18, 19.00 Uhr, Braunschweig: Mitgliederversammlung Bürgerinitiative Strahlenschutz (BISS), Gemeinschaftshaus Wenden, Veltenhöfer Str. 3 (über der Post)
  • Mi., 18.04.18, 19.30 Uhr, Vortrag: Kein Atomklo in Bure, der Kampf um das französische Gorleben, Ort: Kulturverein Platenlaase, Platenlaase Nr. 15, 29479 Jameln
  • Fr. 20.4.18, 12.00 Uhr, Fachworkshop „Wem gehört der Atommüll?“, Raschplatzpavillion Hannover, Veranstalter: Atommüllreport
  • Fr., 20.04. 18, 14.00 Uhr, Erste gemeinsame Sitzung der „Zivilgesellschaftlichen Kammer“, der „Kommunalvertretung“ der ASSE II-Begleitgruppe und AGO
  • Sa., 21.04.18, 11.00-16.00 Uhr, Pilgerweg Schacht KONRAD, VA: AK Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen. In Kooperation AG Schacht Konrad, Kanaldörfern – 11.00 Uhr Auftakt Gedenk- und Dokumentationsstätte Drütte – 13.00 Uhr Pilgerweg vom Jammerthal nach Bleckenstedt – 14.30 Uhr Begrüßung und  Infos zu Schacht Konrad, Wanderung durchs Dorf zur Kirche –  Andacht mit Gemeinde- Pfarrerin, Anmeldung bis 17.04.2018: T. Schäfer: 0511-1215292, t.schaefer@elm-mission.net  Flyer
  • Sa., 21.04.18, 11.00 Uhr, Vallstedter Frühstück, VA: Vallstedter gegen Konrad, Ort: Gemeindehaus Vallstedt
  • Sa., 21.04. 18, 16.00 Uhr, Autorenlesung mit Musik: Interviews mit – und Geschichten von – Tschernobyl-Kindern, Ort: Historischer Rathaussaal, Stadtmarkt 3-6, Wolfenbüttel EuAW/BS
  • Sa., 21.04.18, 17.00 Uhr, Eröffnungskonzert 2018: ASSE-Konzert – „Café 1930“ Tango Argentino in Wittmar, Ort: Kirche St. Barbara, Kirchstraße, www.asse-konzerte.de
  • So., 22.04.18, 12.00 Uhr, 6. Protest und Kulturmeile am AKW Brokdorf, VA: Brokdorf- akut, Bund Steinburg www.akw-brokdorf-abschalten.de
  • Mo., 23.04.18, 18.00 Uhr, 1. Vorbereitungstreffen Herbstaktion Arbeitsgemeinschaft, Konradhaus, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Di., 24.04.18, 19.00 Uhr, ASSE-2- Koordinationskreis, Wolfenbüttel, St. Thomas, Jahnstr. 1
  • Mi., 25.04.18, 09.00 Uhr, Prozess gegen AtomkraftgegnerInnen wegen einer Kletteraktion gegen einen Uranzug im Hamburger Hafen, Ort: Amtsgericht Hamburg-Harburg, Saal A3.06. www.nirgendwo.info
  • Mi., 25.04.18, 19.30 Uhr, „Skat mit Asse“ oder „Ein Spiel mit der Geschichte eines strahlenden Problems“, Autoren- Lesung mit Musik, Trinitatis- Kirche Wolfenbüttel anschließend 21.00 Uhr Europaweite Kerzenaktion EuAW/BS
  • *** Do., 26.04.18 Tschernobyl-Jahrestag ***
  • Do., 26.04.18, 11.55 Uhr, Andacht am Lutherbaum, Wiese vor BfS, SZ- Lebenstedt Pfarrer Rolf Adler (Umweltbeauftragter), Pfarrerin Kirstin Müller, Pfarrerin Ann-Kathrin Rieken, Diakon Paul Koch und Team EuAW/BS
  • Do., 26.04.18, 20.00 Uhr, 32 Jahre Tschernobyl – Mahn- und Protestaktion am AKW Neckarwestheim, Tor 1, Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckarwestheim
  • Fr., 27.04.18, 14.00 Uhr, ASSE II-Begleitgruppe (öffentliche Sitzung mit Behördenvertretern), TWW, Am Exer, WF
  • Di., 01.05.18, 1. Mai Infostände: Die Arbeitsgemeinschaft ist mit Info-Ständen in  Salzgitter, Wolfsburg und Braunschweig dabei
  • Mi., 02.05.18, 17.15 Uhr, Koordinationsausschuss der Arbeitsgemeinschaft, KONRAD- Haus, Salzgitter- Bleckenstedt
  • Fr., 04.05.18, 11.00 Uhr, KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften,  Salzgitter- Lebenstedt
  • So., 06.05.18, 17.00 Uhr, ASSE-Konzert „Bachs Welt“, Evangelische Kirche Groß Denkte www.asse-konzerte.de
  • Di., 08.05.18, 18.00 Uhr, Fachgruppe ASSE, DGH Burschenhof, Kantorweg 1, Sickte, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Mi., 09.05.18, 09.30 Uhr, Prozess gegen AtomkraftgegnerInnen wegen einer Kletteraktion gegen einen Uranzug im Hamburger Hafen, Ort: Amtsgericht Hamburg-Harburg, Saal A3.06. www.nirgendwo.info
  • Ausblick:
  • 10.-21.05.18, Kulturelle Landpartie (KLP) und Mützingenta
  • 7.-11.08.18 Sommerakademie in Karlsruhe, Veranstalter: Atommüllreport

mehr Termine

Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.

www.ag-schacht-konrad.de

Einladung zur 12. Atommüllkonferenz

antiatom castor

 

Samstag, 17. Februar 2018

11.00 – 17.00 Uhr

 

Volkshochschule Kassel

Wilhelmshöher Allee 19-21

34117 Kassel

 

Inhaltliche Schwerpunkte der 12. Atommüllkonferenz sind Probleme beim Start des Standortauswahlverfahrens und Verfahrenstricks im Fall Morsleben. Die Diskussion über Positionen und Forderungen zu Zwischenlagern für hoch radioaktive Abfälle wird fortgesetzt. Die ersten öffentlichen Veranstaltungen des Nationalen Begleitgremiums und seine Rolle werden bewertet und diskutiert. In der Arbeitsgruppe „Freimessen“ geht es um den Problemaufriss und die Alternativen bei der Entsorgung von freigemessenem Atommüll.

 

Programmübersicht:

 

11.00 – 11.15 Uhr Eröffnungsplenum

11.15 – 12.00 Uhr Fachdiskussion I

Probleme beim Start des neuen Standortauswahlverfahrens?

12.00 – 12.30 Uhr Fachdiskussion II

Verfahrenstricks oder wer vertritt welche Interessen? – das Beispiel Morsleben

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 16.00 Uhr Arbeitsgruppen

Abschaltung – Stilllegung – Rückbau | Diskussion und Positionierung zu Zwischenlagern

Gesellschaftliche Auseinandersetzung um Atommüll | Begleitprozesse: „Der moderierte Diskurs“

Freimessen | Problemaufriss und die Alternativen bei der Entsorgung von freigemessenem Atommüll

16.00 Uhr Abschlussplenum & Ergebnisse und Aussicht

 

Ausführlichere Angaben stehen im angehängten Einladungsschreiben.

 

Anmeldung

Wir bitten um eine Anmeldung (formlos) per Email an anmeldung@atommuellkonferenz.de

 

Anreise

Mit der Bahn bis Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe. Vom Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe fahren im Abstand von ca. 8 Minuten die Straßenbahnen Tram 1 (Richtung Velmar Nord) und Tram 3 (Richtung Wolfsanger) zur Haltestelle Weigelstraße (Fahrzeit 8 Minuten). Von dort etwa 150m Fußweg in Fahrtrichtung befindet sich auf der rechten Seite die Volkshochschule Kassel.

[ Karte ] (+ Skizze im Anhang)

 

Kostenbeitrag

Zur Finanzierung bitten wir alle Teilnehmer*innen um einen Kostenbeitrag von 25,- € (inkl. Tagungsgetränken und -imbiss).

Überweisung an die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD e.V.

Konto 4067 8836 00 – GLS Gemeinschaftsbank eG (BLZ 430 609 67)

IBAN DE76 4306 0967 4067 8836 00 Stichwort: AMK

(da die Teilnahme nicht am Kostenbeitrag scheitern soll, kann auf Anfrage davon abgesehen werden)

 

Aktuelle Informationen sowie Dokumente der vergangenen Konferenzen gibt es auf

www.atommuellkonferenz.de

17. Atommüllkonferenz am 17.02.2018

antiatom castor

Der Termin für die nächste Atommüllkonferenz steht fest:

 

  1. Atommüllkonferenz

Samstag, 17. Februar 2018

11.00 – 17.00 Uhr

Volkshochschule Kassel

Wilhelmshöher Allee 19-21, 34117 Kassel

 

Die Einladung mit Programm folgt in Kürze.

 

Anmeldungen werden bereits ab jetzt gerne aufgenommen.

anmeldung@atommuellkonferenz.de

Treffen Anti-Atom-Koordination Berlin/Anti-Kohle-Koordination

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Wir treffen uns zur nächsten Anti-Atom-Koordination/Anti-Kohle-Koordination

 

Treffen der Anti-Atom-Koordination/Anti-Kohle-Koordination

Mittwoch, 03.01.2017

19.00 Uhr

Warschauer Str. 23 (Stadtteilladen Friedrichshain)

 

Vorgeschlagene TO:

1. Anti-Atom-Arbeit: Was gibt es neues?

  • Fukushima-Demonstration 2018
  • Was tun zu Tschernobyl-Jahrestag
  • Nächste(n) Aktion(en) vor Botschaft
    • Russische Botschaft

2. Anti-Kohle-Arbeit in Berlin

3. Was sonst noch ist?

 

Uwe (NaturFreunde)

Emmes (Anti Atom Berlin)

BI Umweltschutz: Endlagersuche auf tönernen Beinen

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

 

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Pressemitteilung 17.12.2017

Am morgigen Dienstag wird es im Endlagerbergwerk eine letzte „Befahrung“ geben, das teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die seit kurzem mit der Endlagersuche betraut ist, der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg eV (BI) mit. Zusammen mit Vertretern des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie würden unter Tage noch einmal jene Bereiche in Augenschein genommen, die aus der Bergaufsicht entlassen werden.

In Zukunft bleiben 18 Mitarbeiter damit beschäftigt, den Offenhaltungsbetrieb in Gorleben zu gewährleisten. „Das heißt im Klartext“, so die, „das Bergwerk Gorleben bleibt ab 2018 stand by und kann jederzeit wieder als mögliches Atommüllendlagerung aktiviert werden.“ Der geplante Rückbau der Mauer rund um das Bergwerksgelände könne darüber nicht hinwegtäuschen.

Sehr kniffelig sei die Datenlage, die dazu taugen soll, Regionen vorab von der Endlagersuche auszuschließen, räumt eine Sprecherin der BGE ein. Vor allem die Frage, wie die Behörde an Daten von Firmen und nicht nur an die der Bergämter herankommen kann, sei ungeklärt, weil versäumt wurde, dafür eine gesetzliche Grundlage zu schaffen. Wörtlich heißt es dazu in der Mitteilung der BGE:

„Es werden darüber hinaus Überlegungen angestellt, wie mit den Rechten Dritter an den Daten im Verfahren umzugehen ist. Die Länder hatten dies in den Gesprächen als besonderes Problem dargestellt. Zur Erklärung: an den Daten, z. B. Bohrdaten, bestehen die Rechte der Unternehmen, die diese Bohrungen durchgeführt haben. Die Daten können daher nicht einfach veröffentlich werden. Solange es keine gesetzliche Grundlage gibt, wie sie in der letzten Legislatur mit dem Geowissenschaftsdaten-Gesetz bereits avisiert war, muss ein Weg gefunden werden, die Daten aus Transparenzgründen veröffentlichen zu dürfen sowie die daran bestehenden Eigentumsrechte in ausreichendem Maße zu schützen. Wir betrachten zu diesem Zweck im Moment verschiedene Modelle und Vereinbarungen, um richtig aufgestellt zu sein.“

Das sei eine freundliche Umschreibung für einen Fehlstart, konstatiert BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Denn ohne die Daten von Firmen, die nach Bodenschätzen suchen, könne die BGE bei der Endlagersuche wahrlich keine Aussagen treffen, weder positiv noch negativ, so stünde die Endlagersuche auf „tönernen Beinen“. Die BI beklagt zudem, dass sich die neue Behörde in Schweigen hüllt, wenn nach Ausschlusskriterien gefragt werde, die in der Folge auch den Salzstock Gorleben berühren. Ehmke:“ Wir werden immer wieder auf den Einbruchsee in Rudow verweisen. Die Gebiete in Norddeutschland, die von Eiszeiten bedroht sind, scheiden aus unserer Sicht jedenfalls aus.“