Schlagwort: Atomreaktor

‚Lieber aktiv als radioaktiv‘: Perspektiven auf die transnationalen Ursprünge der Anti-Atom-Bewegung

 

Heinrich-Böll-Stiftung

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19 Uhr

Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin-Mitte

 

Buchvorstellung mit

  • Dr. Andrew S. Tompkins, Universität Sheffield Dr. Stephen Milder, Universität Groningen
  • Kommentar: Dr. Jan-Henrik Meyer, Universität Kopenhagen / ZZF Potsdam
  • Moderation: Dr. Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung

 

Für die Bundesrepublik der 70er Jahre war die Anti-Atom-Bewegung eine der größten Protestbewegungen mit weitreichenden Folgen für das demokratische Selbstverständnis. Sie mobilisierte auf lokaler, kommunaler und regionaler Ebene und erreichte schließlich mit dem Einzug der GRÜNEN in die Parlamente die offizielle politische Ebene.

Zugleich war die Anti-Atom-Bewegung nicht auf die Bundesrepublik beschränkt, sondern über ganz Westeuropa verbreitet. Die Aktivist/innen gegen die Atomkraft tauschten sich über Grenzen hinweg aus, übten ähnliche Praktiken des Widerstandes aus und entwickelten ein Gegenexpertentum, um das staatliche Entscheidungsmonopol über Standorte und Sicherheitstechnologien zu konterkarieren.

Die Geschichtswissenschaft hat sich längst dieser größten der neuen sozialen Bewegungen als Forschungsfeld angenommen. Die Historiker/innen ziehen hierzu Zeitzeugen zu Rate und untersuchen die ?oft transnationalen ? Netzwerke und Strukturen der Bewegung. Dabei ergründen sie nicht nur die Beweggründe, und Ziele, sondern auch die vielfältigen gesellschaftlichen und politischen Wirkungen dieser Bewegung im europäischen Vergleich.

Die zwei wichtigsten Neuerscheinungen zu diesem Thema stellen wir vor:

 

Dr. Andrew S. Tompkins, Lecturer, Universität Sheffield und Dr. Stephen Milder, Assistant-Prof., Universität Groningen,

präsentieren:

Andrew S. Tompkins,

Better Active than Radioactive. Anti-Nuclear Protest in 1970s France and West Germany.

Oxford University Press 2016.

(https://global.oup.com/academic/product/better-active-than-radioactive-9780198779056?cc=de&lang=en&)

 

Stephen Milder,

Greening Democracy. The Anti-Nuclear Movement and Political Environmentalism in West Germany and Beyond, 1968-1983, Cambridge University Press 2017.

(https://www.cambridge.org/core/books/greening-democracy/076029CAF3D1F758AB6542A02965EB80)

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atomstopp: Verherrlichung der Atomkraft á la EURATOM für NEOS kein Problem

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 10.10.2017
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EURATOM-Befürworter im österreichischen Parlament!

„2017, das Jahr 60 nach der Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM, befinden wir als einen günstigen Zeitpunkt, diesen Dinosauriervertrag, der nur den einzigen Zweck hat, die Atomindustrie zu beschützen, zu privilegieren und zu fördern, endlich aufzulösen. Als Impulsgeber dafür könnte gerade Österreich mit seinem klaren Antiatomkonsens eine Schlüsselrolle spielen und so haben wir alle wahlwerbenden Fraktionen zur Nationalratswahl gefragt, wie sie es mit EURATOM halten.“, berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich.

„Gleich vorweg: Die Chancen stehen gut, dass die von uns vorgeschlagene EURATOM-Auflösungskonferenz auch vom österreichischen Parlament vorangetrieben wird. Fünf der zehn wahlwerbenden P arteien halten diesen Impuls für unterstützenswert. Zwei weitere Fraktionen haben alternative Pläne: Eine davon versichert, sich weiterhin für eine Revision des Vertrags stark machen zu wollen, die andere will lieber gleich ohne Umwege aus EURATOM aussteigen.“, so Schweiger und Egger weiter.

Hinweis: Eine Zusammenfassung aller Antworten findet sich im aktuellen atomstopp – Seite 11, eine umfassende Analyse zum Nachhören auf Freies Radio Freistadt.

„Während jedoch von den meisten Wahlwerbenden aktive Unterstützung im Kampf gegen EURATOM zu erwarten sein sollte, outet sich eine Partei als klare Befürworterin des Pro-Atom-Vertrags: Die NEOS ließen unumwunden verlauten, EURATOM sei ein wichtiges Instrument zur Sicherung noch bestehender Reaktoren, eine Auflösung von oder gar einen Ausstieg aus dem Vertrag lehne man strikt a b.“, geben Schweiger und Egger die völlig ausscherende Meinung der NEOS wieder.

„Es ist befremdlich, dass im österreichischen Nationalrat tatsächlich auch jetzt schon Abgeordnete sitzen, die mit der Verherrlichung der Atomkraft á la EURATOM nicht nur kein Problem haben sondern den Pro-Atom-Vertrag auch noch verteidigen! Mit unserem Vorschlag, EURATOM aufzulösen und alle weiterhin notwendigen Bestimmungen zum Umgang mit Radioaktivität und ihren Folgen in den allgemeinen EU-Vertrag zu überführen, würde auch eine längst überfällige Demokratisierung einhergehen. Auch das scheint die NEOS gar nicht erst zu interessieren!“, zeigen sich die Sprecher von atomstopp_oberoesterreich verständnislos.

„Bleibt zu hoffen, dass nach der Wahl nur Volksvertreter_innen mit einer zweifelsfreien Distanz zur Atomkraft in der Mehrheit bleiben! Gerade für die anstehende Ratspräsidentschaft Österreichs 2018 ist es besonders wichtig, dass unser Auftreten in Europa die atomgegnerische Hal tung der Österreicherinnen und Österreicher unmissverständliche widerspiegelt und, mehr noch: als Vision für eine atomkraftfreie Zukunft einbringt!“, so Schweiger und Egger abschließend.

atomstopp/PLAGE: EURATOM als zentrales Thema bei Gespräch mit Alexander Van der Bellen

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 03.10.2017
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Atomgegner_innen am 5. Oktober zu Besuch in der Präsidentschaftskanzlei

„Wir freuen uns sehr, dass wir für Donnerstag, 5. Oktober 2017 endlich das lang anvisierte Gespräch mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen fixieren konnten! Mit ihm haben wir zweifelsfrei einen Atomkraftgegner ohne Wenn und Aber zum Bundespräsidenten und somit einen Verbündeten auf höchster Staatsebene! Und genau das wollen wir nutzen!“, so Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich und Heinz Stockinger, Obmann der Salzburger PLAGE, zu dem diese Woche Donnerstag bevorstehenden Besuch von Anti-Atom-Organisationen bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

„Als persönlicher Unterzeichner unseres EURATOM-Volksbegehrens aus 2011 erhoffen wir uns von Alexander Van der Bellen ein b esonders offenes Ohr für dieses Thema. 2017 bietet einen wichtigen Reflexionszeitraum für die generelle Frage, ob eine Institution wie EURATOM einer zeitgemäßen Europäischen Union nicht vielmehr schadet, als sie ihr je genutzt hat! Seit 60 Jahren sichert der Vertrag der Atomindustrie in Europa einen Status, den sie nach allen Faktoren der Wirtschaftlichkeit nie und nimmer haben könnte! Wir wollen eine Entmachtung, eine Entprivilegierung der Atomindustrie erreichen!“, umreißen Schweiger und Egger ihr Thema für das Gespräch.

„Wir haben Ideen zu einem echten Entwicklungsimpuls – für eine Europäische Union ohne demokratiefeindliche Fußfessel EURATOM-Vertrag! Diese Ideen möchten wir dem überzeugten Europäer Van der Bellen auseinandersetzen und mit ihm diskutieren. Mit der Resolution zur EURATOM-Auflösung, die auf Initiative von atomstopp unter Mitwirken internationaler Expert_innen heuer im Frühjahr verabschiedet werden konnte, legen wir einen formidablen Lösungsansatz vor, wi e alle relevanten Bestimmungen zum geregelten Umgang mit Radioaktivität und den Folgen ihrer Nutzung gewahrt bleiben können, gleichzeitig das Förderziel des EURATOM-Vertrags, nämlich ‚[…] alle Voraussetzungen für eine mächtige Atomindustrie in Europa zu schaffen […]‘ mitsamt all den anderen Privilegien für Atomkonzerne in Europa dorthin entsorgt werden kann, wo es hingehört: auf den Schrotthaufen der Geschichte!“, schließen Schweiger, Egger und Stockinger motiviert.

Protestaktion mit riesigen Buchstaben am AKW Gundremmingen Atomkraftgegner fordern: Atomrisiko jetzt abschalten!

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie Mahnwache Gundremmingen Umweltinstitut München

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Gemeinsame Pressemitteilung (mit Link zum Foto-Download)

 

Gundremmingen, 17. September 2017

 

Eine Woche vor der Bundestagswahl haben Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner mit einer Protestaktion vor dem AKW Gundremmingen ihrer Forderung Nachdruck verliehen, beide Reaktorblöcke noch in diesem Jahr abzuschalten. Mit riesigen Buchstaben formten sie den Schriftzug „Atomrisiko jetzt abschalten“.

„In Wahlkampfzeiten sind ‚große Worte‘ nicht selten. Doch heute kommen sie in ganz besonderer Form und nicht aus den Mündern von Politikern“, so Helge Bauer von .ausgestrahlt. „Wir fordern von der nächsten Bundesregierung das gefährlichste AKW in Deutschland spätestens zum Jahreswechsel vollständig abzuschalten. Die Pläne, Block C in Gundremmingen noch vier weitere Jahre zu betreiben, müssen vom Tisch.“

„Es ist unverständlich, dass wir der Gefahr von Block C vier weitere Jahre ausgesetzt werden sollen, dass weitere vier Jahre Atommüll produziert werden soll und gleichzeitig der Ausbau der Windkraft in Bayern blockiert wird“, erklärt Thomas Wolf von der „Mahnwache Gundremmingen“.

„Die Siedewasserreaktoren in Gundremmingen sind ein unverantwortliches Risiko. Sie gehören sofort und endgültig vom Netz“, ergänzt Philip Bedall vom Umweltinstitut München. „Das sieht auch die Mehrheit der Bayrischen Bevölkerung so. Die bayerische wie auch die Bundes-Atomaufsicht könnten eine Abschaltung in die Wege leiten, aber sie sitzen das Risiko aus. Die künftige Bundesregierung muss die Zukunft Gundremmingens zum Gegenstand von Koalitionsverhandlungen machen!“

 

Hier können Sie Fotos der Aktion zur freien Verwendung downloaden:

http://www.ausgestrahlt.de/presse/presse-fotos/aktion-gundremmingen/

Lingen: Protest gegen Atomkraft während der Rede von Kanzlerin Merkel

BBU-Pressemitteilung, 14.09.2017

anti-atom

(Bonn, Lingen, 14.09.2017) Die umstrittenen Atomanlagen in Lingen
bleiben weiter in der Diskussion. Am Rande der Wahlkampfrede von
Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Mittwoch (13.9.2017) in Lingen
Anti-Atomkraft-Initiativen aus Niedersachsen und aus Nordrhein-Westfalen
die sofortige Stilllegung des AKW Lingen 2 sowie der Lingener
Brennelementefabrik und der Urananreicherungsanlage In Gronau gefordert.
Der Arbeitskreis Umwelt Schüttorf hatte eine Mahnwache organisiert, mit
der auch gegen den Export von Brennelementen aus Lingen für
Atomkraftwerke in Belgien, Frankreich und anderswo demonstriert wurde.
Zudem forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der
Protestveranstaltung das generelle Verbot und die Vernichtung aller
Atomwaffen.

Bereits am Samstag (9.9.2017) hatten in Lingen rund 500 besorgte
Bürgerinnen und Bürger für den sofortigen und internationalen
Atomausstieg demonstriert. Und am Dienstag (12.9.2017) haben
Umweltgruppen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
bei einem Anhörungstermin in Lingen ihre Einsprüche gegen die weitere
Nutzung von Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal für den Weiterbetrieb des
AKW Lingen 2 ausführlich begründet.

Ein weiterer Erörterungstermin zur zukünftigen Nutzung des Speichersees
bei Geeste für den Weiterbetrieb des AKW Lingen 2 beginnt am 18.
September 2017 (Montag) um 10 Uhr in der Halle IV in Lingen,
Kaiserstraße 10 a. Der Termin ist nicht öffentlich, es können nur
Personen teilnehmen, die Einsprüche oder Stellungnahmen bei der
Genehmigungsbehörde eingereicht haben. Der BBU weist aber darauf hin,
dass eine Teilnahme auch mit Vollmachten ermöglicht werden kann. Wer
sich von dem AKW Lingen 2 und von den Auswirkungen der wasserrechtlichen
Genehmigungen betroffen fühlt, kann sich zum Informationsaustausch bei
BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz unter 02562-23125 oder
udo.buchholz@bbu-bonn.de <mailto:udo.buchholz@bbu-bonn.de>, sowie beim
BBU in der Geschäftsstelle unter 0228-214032 melden.

Hintergrundinformationen zu den Erörterungsterminen in Lingen:

http://bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202017/13.09.17.pdf

.ausgestrahltNews | Film ab: AKW Gundremmingen off!

.ausgestrahlt-Newsletter
14. September 2017
es schreibt Angela Wolff

Lesen, handeln und weiterschicken!

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Liebe/r Anti-Atom-Aktive,

die Bundestagswahl rückt näher. Spätestens jetzt sollten die Politikerinnen und Politiker, die in der kommenden Legislaturperiode umweltpolitische Verantwortung für dieses Land übernehmen wollen, eine Sache auf dem Zettel haben: Das endgültige Abschalten des Atomrisikos von Gundremmingen! Beide Reaktoren, B und C, müssen in 2017 vom Netz genommen werden, lautet die Botschaft, zu der .ausgestrahlt in Zusammenarbeit mit dem Umweltinstitut München und der IPPNW jetzt auch einen Film gemacht hat.

Als Newsletter-Leser*in gehörst Du zu den ersten, die den einminütigen „B-und-C-Abschalten“-Clip zu sehen bekommen und ihn dann hoffentlich mit vielen Menschen teilen. Die Premiere ist nämlich genau jetzt hier.

Stopp! – bevor Du Dir den Film ansiehst, nimm Dir doch bitte noch kurz Zeit für

weitere aktuelle Informationen in diesem Newsletter:

1. Großbuchstaben-Aktion vor dem AKW Gundremmingen am 17. September
2. Jochen Stay erhält den Nuclear-Free Future Award
3. Dritter Castor-Transport auf dem Neckar
4. Gefälschte Sicherheitsnachweise: Welche Atomanlagen sind betroffen?
5. Neu im .ausgestrahlt-Webshop
6. Blick über den .ausgestrahlt-Tellerrand

Herzliche Grüße

Angela Wolff
und das ganze .ausgestrahlt-Team
1. Großbuchstaben-Aktion vor dem AKW Gundremmingen am 17. September

„Große Worte“ sind zu Wahlkampfzeiten nicht selten. Am 17. September kommen sie aber in ganz besonderer Form und nicht aus den Mündern von Politiker*innen. Mit einer pressebegleiteten Protestaktion vor dem AKW Gundremmingen lenken .ausgestrahlt, das Umweltinstitut München und die Mahnwache Gundremmingen die Aufmerksamkeit ein weiteres Mal auf das, was laut Umfrage die absolute Mehrheit der Bayer*innen fordert: AKW Gundremmingen abschalten! Wenn Du am Sonntagvormittag in der Gegend bist, komm doch vorbei. Die Aktion startet gegen 11.30 Uhr und wird ca. eine Stunde dauern.
2. Jochen Stay erhält den Nuclear-Free Future Award

Das .ausgestrahlt-Team jubelt, denn Jochen Stay wird morgen in Basel mit dem Nuclear-Free Future Award (NFFA) ausgezeichnet. Jochen erhält den Preis in der Kategorie „Besondere Anerkennung“. Der Nuclear-Free Future Award wird seit 1998 weltweit an Menschen verliehen, die sich erfolgreich für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie einsetzen. Die Preisverleihung ist öffentlich und beginnt um 18.30 Uhr im Kollegienhaus der Universität Basel. Hier die .ausgestrahlt-Presseerklärung dazu, auch mit Infos zum NFFA 2017 und zu den weiteren Preisträger*innen.

Und falls Du den (undotierten) Preis für Jochen noch aufwerten möchtest, kannst Du hier – wenn Du es noch nicht bist – Förderin oder Förderer von .ausgestrahlt werden.
3. Dritter Castor-Transport auf dem Neckar

Der dritte von insgesamt fünf geplanten Castor-Transporten auf dem Neckar wird voraussichtlich in der ersten Oktoberhälfte stattfinden –  sehr wahrscheinlich wieder an einem Mittwoch. EnBW hat vorgestern bereits drei leere Castorbehälter zur Beladung nach Obrigheim verschiffen lassen. Das Beladen dauert ca. zwei bis drei Wochen. In der vergangenen Woche wurde der zweite Castor-Transport erneut von Protesten begleitet und diese fanden viel Beachtung in den Medien.
4. Fehlende Sicherheitsüberprüfungen: Welche Atomanlagen sind betroffen?

Ein Angehöriger der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) hat über Jahre hinweg bewusst Sicherheitsunterlagen von Mitarbeiter*innen manipuliert. Im .ausgestrahlt-Blog kannst Du nachlesen, wie es möglich sein konnte, dass Personen ohne behördliche Zuverlässigkeitsüberprüfung in sensiblen Bereichen von Atomanlagen gearbeitet haben und warum der Skandal nicht nur Jülich, sondern Atomanlagen im gesamten Bundesgebiet betrifft.

Du wohnst in der Nähe einer Atomanlage und fragst Dich, ob dort ebenfalls Personen mit gefälschten Sicherheitsunterlagen gearbeitet haben? Frag doch einmal bei der zuständigen Landesatomaufsicht nach; die Adresse findest Du hier.

Wir sammeln Infos zu den Vorfällen und würden uns freuen, wenn Du uns auch das Ergebnis Deiner Nachforschungen mitteilst. Am liebsten per E-Mail an:
info@ausgestrahlt.de.
5. Neu im .ausgestrahlt-Webshop

Endlich da: Tabletten „GundremmingenAkut“

Eine Geduldsprobe lang haben wir auf die Lieferung der GundremmingenAkut-Tabletten gewartet. Jetzt sind sie endlich da: 18 Pfefferminz-Dragees in Jodtabletten-Aufmachung. Natürlich mit Beipackzettel zu den Risiken und Nebenwirkungen des AKW Gundremmingen.
Großen Dank an alle, die gemeinsam mit uns geduldig geblieben sind!

WICHTIG: „GundremmingenAkut“ erhöht die Aufmerksamkeit vor dem Störfall – bei einem Super-GAU helfen die Pillen ebenso wenig wie Jodtabletten.

Passend für unterschiedlich große Geldbeutel: „GundremmingenAkut“-Tabletten zum ermäßigten Preis (1 Euro), zum normalen Preis (1,50 Euro) oder zum Soli-Preis (2 Euro).
Neu: Bernward Janzing:  „Vision für die Tonne“

Bernward Janzing dokumentiert den jahrzehntelangen Widerstand gegen Atomkraft in Mitteleuropa. Auf seiner „Reise“ durch anti-atombewegte Zeiten begegnet er außergewöhnlichen Charakteren, deren Geschichten er in seinem Buch festhält.
Alle neuen Produkte (und viele weitere) findest Du im .ausgestrahlt-Webshop.
6. Blick über den .ausgestrahlt-Tellerrand

Die Umweltorganisation Robin Wood sucht zum 1. Dezember 2017 eine*n Energiereferenten*in. Ausführliche Informationen findest Du in der Stellenausschreibung.

Das Standardwerk zur weltweiten Entwicklung der Atomkraft ist neu erschienen. Die 2017er-Ausgabe des „World Nuclear Industry Status Report“ findest Du hier.

„Großbuchstaben bringen es auf den Punkt: Atomrisiko Gundremmingen jetzt abschalten!“

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie Mahnwache Gundremmingen Umweltinstitut München

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Gemeinsame Presse-Einladung

 

Protestaktion am AKW Gundremmingen

am Sonntag, dem 17. September, um 11.30 Uhr

 

„Großbuchstaben bringen es auf den Punkt:

Atomrisiko Gundremmingen jetzt abschalten!“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Vorfeld der Bundestagswahl werden Atomkraftgegnerinnen und Atomkraftgegner vor dem AKW Gundremmingen ihre Forderung, beide Reaktorblöcke noch in diesem Jahr abzuschalten, mit einer bildmächtigen Aktion verdeutlichen. Mit großen Buchstaben werden die Aktiven vor der Kulisse des Atomkraftwerks einen Slogan bilden.

Den genauen Ort der Protestaktion finden Sie hier:

https://www.ausgestrahlt.de/akw-gundremmingen/aktionskarte