Schlagwort: Atomreaktor

BI Umweltschutz: Sommercamp startet mit Filmprogramm

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

 

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

 

Pressemitteilung 6.08.2017

bi umweltschutz castor antiatom

Am Montag wird in Gedelitz noch das internationalistische Widerstandscamp 2017 aufgebaut, am Abend schon startet das abendliche Filmprogramm.

Den Auftakt macht der Film “Klima der Hoffnung” von S. Ludlam und J. Garcia, der die Themen Klimawandel und das Bemühen der Atomlobby streift, die Atomkraftwerke als “Retter” angesichts der drohenden Klimakatastrophe ins Spiel zu bringen.

Eine Fülle von Informationen und Exkursionen u.a. zum Thema Atom, Klima und Fracking bietet sich ab Dienstag für 10 Tage für die Teilnehmer_innen. Das Programm lohnt auch für Tagesgäste und Spontanbesuche, vor allem am kommenden Samstag, dem Aktionstag an den Atomlagen in Gorleben zwischen 11 und 14 Uhr u.a mit dem Menschenbild „Stinkefinger“.

Das Free Flow Festival umrahmt am Wochenende auch das Camp und lädt ein zum Musikhören und Relaxen. Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche.

Das vollständige (Film-) Programm findet man auf der Homepage der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) unter www.bi-luechow-dannenberg.de Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=18040

[BI-Newsletter] Termine im August – Fahrplan und Demo in Lingen

Liebe Freundinnen und Freunde,

nur noch wenige Tage bis zum Sommer Camp im Wendland.
Speziell für die lokale Bevölkerung bietet sich auch die Möglichkeit an verschiedenen Seminartagen und Abendveranstaltungen teilzunehmen und sich unter das internationale Publikum zu mischen ohne die gesamte Zeit auf dem Gelände zu sein.
Das detaillierte Programm findet ihr hier => http://www.bi-luechow-dannenberg.de/wp-content/uploads/2017/01/07_12_TabelleCampprogramm.pdf

Mit dem zehntägigen Camp starten wir in die zweite Jahreshälfte unserer politischen Arbeit, deren Höhepunkt die Teilnahme an den Protesten zur Weltklimakonferenz in Bonn bilden soll. Im Rahmen der „Don´t nuke the climate“-Kampagne wollen wir einen gut wahrnehmbaren Block auf der Großdemo am 11.11.2017 hinbekommen.
Bereits im Juli begannen wir mit der ersten Veranstaltung, die darauf hinarbeitet. Leona Morgan aus Arizona berichtete über die Umweltzerstörung in den Gebieten der American Natives, die der Raubbau fossiler Energieträger mit sich bringt. Bis in den November wird es immer wieder Veranstaltungen im Klimakontext geben.

Den Entwicklungen bei der Zwischenlagerung und der Umsetzung des Standortauswahlgesetzes werden wir selbstverständlich weiterhin ausführlich folgen, mit besonderem Fokus auf den Standort Gorleben.
Momentan wird im stillen Kämmerlein unsere Begleitung der ersten Phase im Standortauswahlgesetz erarbeitet. Überlegungen dazu werden auch Bestandteil unserer Arbeitsgruppe auf der kommenden Atommüllkonferenz, Sa. 02.09.2017,  in Kassel sein.
Die Übergabe des Zwischenlagers in bundeseigene Hand fand derweil formal schon einmal statt.
Lest dazu unsere aktuelle Pressemitteilung =>  http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=19193

Die Castortransporte auf dem Neckar sind vermutlich bis Ende August erst einmal ausgesetzt. Mit Überraschungen ist natürlich immer zu rechnen.
Bleibt informiert unter  => https://www.neckar-castorfrei.de/

Termine

 

Do. 17.08.2017 – 20.15h – Film Spezial: „Die Rückkehr der Atomkraft“ im Kino Lüchow
Seit der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl 1986 wird in Europa kein Meiler mehr gebaut – bis 2004 auf der finnischen Halbinsel Olkiluoto die Arbeiten an einem neuen Reaktor beginnen.
Während anderswo Proteste zu erwarten wären, ist der Widerstand vor Ort in Eurajoki gering. Fast alle Bewohner arbeiten für eine der Betreiberfirmen, denen die bestehenden zwei Reaktoren und das geplante Atommülllager gehören.
Während aber die Anwohner weitestgehend passiv sind und die Manager von effizienter, sauberer und sicherer Energie reden, verzögert sich der Neubau weiter – und die Kosten explodieren.
Für ihren Dokumentarfilm „Return Of The Atom“ beobachteten die Regisseure Jussi Eerola und Mika Taanila die Bauarbeiten am Reaktor Olkiluoto-3 über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren und bestätigten dabei, dass es den perfekten Standort nicht gibt…

Die Filmveranstaltung ist Teil der Mobilisierung im Rahmen der „Don´t nuke the climate“-Kampagne zur Weltklimakonferenz in Bonn. Moderiert wird die Veranstaltung von Kerstin Rudek und Henrik Stern von der BI.

Der Eintritt beträgt 8€ für Erwachsene und 5,50€ für Kinder.

Bitte reserviert euch rechtzeitig eine Eintrittskarte unter =>
http://www.wendland-kino.de/index.php?knr=313&show=week&week=2&firstday=akt&date=&target=detail&idf=63768&starttime=1502969952

 

Mo. 28.08.2017 – 18.00h – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 im Ostbahnhof Dannenberg
Unter dem Motto „Jetzt gerecht – Du hast die Wahl“ veranstaltet der DGB Kreisverband Lüchow-Dannenberg in Kooperation mit der GEW und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg einen informativen Abend zur Bundestagswahl. Im Verlauf des Abends haben PolitikerInnen der im aktuellen Bundestag vertreten Parteien die Möglichkeit auf Fragen der VeranstalterInnen und des Publikums einzugehen und ihre Positionen zu erläutern.
Die jeweiligen KandidantInnen aus dem Wahlkreis haben ihre Teilnahme zugesagt.
Hiltrud Lotze (SPD), Michél Pauly (DIE LINKE), Eckhard Pols (CDU/CSU) und Dr. Julia Verlinden (Bündnis90/Die Grünen).

Los geht´s um 18.00h im Ostbahnhof Dannenberg, der Eintritt ist frei.

 

Sa. 02.09.2017 – 11.00-17.00h – 11. Atommüllkonferenz in Kassel
Die Atommüllkonferenz geht in die nächste Runde und dieses Mal wieder in der Volkshochschule Kassel.
Schwerpunkte bei den Fachvorträgen werden dieses Mal die Themen „Terrorgefahren bei Atomanlagen“ und „Das neue Strahlenschutzgesetz“ sein, denen dann die gewohnten drei ständigen Arbeitsgruppen folgen werden.
Die Fachkonferenz richtet sich an alle Menschen, die tiefer in aktuelle Problemstellungen eintauchen wollen und den Austausch zu anderen Initiativen und Einzelpersonen suchen.
Um eine Anmeldung wird gebeten.

Alle Infos und das Programm findet ihr unter =>
www.atommuellkonferenz.de

 

Di. 05.09.2017 – 19.30h – Öko-/Politfilmreihe zeigt: „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“
Zurück aus der Sommerpause geht es weiter mit der beliebten Filmreihe im Kino Platenlaase.

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.
Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen:

– Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya.
– Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine     biologische Farm gründete.
– Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift.

In der eindrücklichen Montage konfrontiert der Film die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus.
Er wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Los geht´s um 19.30 im Kino Platenlaase. Der Eintritt ist frei, die Hutkasse geht rum.

 

Sa. 09.09.2017 – 13.00h – Demo „Atomzentrum Lingen stilllegen“ in Lingen am Bahnhof
Wir möchten Euch aufrufen, am 9. September 2017, mit uns gemeinsam in Lingen/Ems auf die Straße zu gehen!
Lasst uns zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein weiteres deutliches Zeichen setzen, indem wir sichtbar und hörbar diese Forderungen stellen:

  • Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
  • Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
  • Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten! Für einen weltweiten Atomausstieg!
  • Sonne & Wind, statt Fracking, Kohle & Atom! Energiewende jetzt!

Lingen im Emsland ist eines der wichtigsten Atomzentren des Landes. Mit dem AKW Emsland, der Brennelementefabrik und der in unmittelbarer Nähe befindlichen Urananreicherungsanlage Gronau befinden sich gleich drei wichtige Säulen der Atomindustrie in dieser Region!
Die TAZ benennt Lingen als eine international bedeutende „Bastion der Atomindustrie“. Wir sagen: „Stilllegen!“

Wir bringen euch hin!

 

Nehmt Platz im BI Bus und fahrt mit uns gemeinsam nach Lingen. Wir starten am Samstag, 09.09.2017, um

  • 7.00h in Lüchow am Gildehaus Parkplatz und halten um
  • 7.30h in Dannenberg am ZOB.

 

Danach geht es direkt nach Lingen. In Lingen wollen wir spätestens um 18.00h wieder aufbrechen, damit wir gegen 22.30h wieder im Landkreis sind.

 

Die Kosten betragen pro Person für Hin- und Rückfahrt => 25,00€ normal / 20,00€ ermäßigt

 

Bitte meldet euch zeitnah im BI Büro an: 05841-4684 oder buero@bi-luechow-dannenberg.de

 

15.-17.09.2017 – Workshop Wochenende: „Jugend trifft Erfahrung“ im Wendland
Als Mitglied im Trägerkreis „atommüllreport“ möchten wir euch auf eine interessante Seminarreihe des Projekts atommüllreport in Kooperation mit der BUND Jugend und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hinweisen.

Du interessierst dich für das Thema Atommüll, bist noch unter 28 Jahren und hast Lust dich gemeinsam mit erfahrenen Aktivist*innen auf eine authentische zeitgeschichtliche Reise zu begeben, auf der wir unter anderem auch nach Antworten auf die folgenden Fragen suchen werden:

  • Wie unterscheiden sich die Bedürfnisse junger Menschen damals und heute?
  • Welche gesellschaftlichen Unterschiede gibt es?
  • Welche Erfahrungen wurden mit Beteiligung gemacht?
  • Wie nimmt die Jugend heute die Anti-AKW-Bewegung wahr? Welche Forderungen haben sich geändert?
  • Gibt es Hemmschwellen des Engagements junger Menschen? Wie können sie überwunden werden?
  • Was braucht es, um das Thema Atommüll zu einem Bewegungsthema zu machen?

Namhafte ReferentInnen aus der Anti Atom Bewegung verbringen mit euch das Wochenende in Tüschau im Wendland, erläutern ihre Geschichte und ihren Werdegang, erarbeiten mit euch gemeinsam neue Ansätze und Strategien und stehen für einen offenen Austausch auf Augenhöhe zur Verfügung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15€ und die Plätze sind begrenzt. Bitte meldet euch bis zum 24.08.2017 an!
Bitte nicht vergessen: Teilnahme nur für Menschen unter 28 Lebensjahren.

 

Alle Infos über das Projekt und das Seminar findet ihr hier =>
http://www.atommuellreport.de/projekte/jugendprojekt/einzelansicht/jugend-trifft-erfahrung-15-179-wendland.html

 

Termine anderer VeranstalterInnen

 

18.-29.08.2017 – Klimacamp im Rheinland
Die spektakulären Massenaktionen der vergangenen Jahre in den Kohlegruben dieser Republik haben für eine Menge Aufsehen gesorgt.
Ob in der Lausitz oder im Rheinland, viele tausende Menschen beteiligten sich an vielschichtigen Aktionen.
Die Auseinandersetzung um den Naturraubbau und die Kohleverstromung geht in diesem Monat in die näxte Runde.
Zahlreiche Initiativen, Verbände, Aktionsgruppen und Einzelpersonen bieten ein abwechslungsreiches Programm.

Schaut doch mal vorbei => www.klimacamp-im-rheinland.de

 

Vormerken

 

Di. 19.09.2017 – Ratschlag! – 19.00h Kulturverein Platenlaase

Mi. 20.09.2017 – AG gegen Fracking der BI präsentiert => 16.00h Gasland-Exkursion in der Region / 19.00h Lesung „Ruhrbeben“ von und mit Ursula Sternberg in der „Alte Jeetzel Buchhandlung“.

Wir wünschen euch einen wundervollen und erfahrungsreichen Spätsommer. Wir sehen uns und passt auf euch auf!

Sonnige Grüße
Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstraße 2029439 Lüchow

Neue Broschüre: Informationen zum Asse II-Begleitprozess

aufpassen-logo

Liebe Asse-Interessierte,

 

der Asse II-Koordinationskreis hat heute eine Broschüre veröffentlicht:

 

INHALT:

Die Asse 2-Begleitgruppe im Spannungsfeld, S. 2–4 Der Struktur-Vorschlag des A2K, S. 5–9

– Ziele und Kriterien

– Vorschlag für eine Geschäftsordnung

– Schaubilder

Kritik des Vorschlags der Landrätin und der Bürgermeister/innen, S. 10–11 Aktuelle Satzung der Asse 2-Begleitgruppe, S. 12 Asse II-Proteste in Berlin, S. 13–14 Drei Hauptforderungen zu Asse II, S. 15

Fazit: „Begleitgruppe stärken!“, S. 16

 

PDF unter http://www.asse-watch.de/pdf/Asse_Durchblicke_Nr7_web.pdf

Druckexemplare auf Anfage an info@asse-watch.de

Gemeinsame Stellungnahme von Bürgerinitiativen der Neckar-Region zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016

Bürgerinitiativen aus der Neckar-Region*

– Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen    und Burghof Horrheim

– Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte (BIGMÜG Buchen)

– Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand

– Initiative AtomErbe Obrigheim

– Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim

anti-atom

 

Gemeinsame Stellungnahme von Bürgerinitiativen der Neckar-Region zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016

 

Anlass:

Vorstellung der Abfallbilanz Baden-Württemberg 2016 durch Herrn Minister Untersteller am Montag 31.07.2017

 

 

Bürgerinitiativen der Neckar-Region fordern ein Umdenken: Abfall? Da muss vieles anders werden!

 

30.07.2017

 

Wer etwas über eine Zivilisation erfahren möchte, muss sich deren Umgang mit ihrem Abfall anschauen.

Deshalb begrüßen wir Bürgerinitiativen aus der Neckar-Region die jährliche Abfallbilanz für Baden-Württemberg, die am Montag 31.7.17 für das Jahr 2016 vorgestellt wird. Wir fordern aber Bürger und Politik auf, endlich die dringenden Konsequenzen zu ziehen.

„Der Raubbau der heutigen Generation an der Zukunft unserer Kinder zeigt sich nicht nur im Ressourcenverbrauch, in Ungerechtigkeit und Klimawandel, sondern auch im Abfall-Erbe, das wir hinterlassen“, betont Gottfried May-Stürmer von der Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand, „und am Ende der Müll-Kette, nämlich in der Untertage-Deponie Heilbronn/Kochendorf, sind Wassereinbrüche mit Vergiftung der Biosphäre nur eine Frage der Zeit. Was wir heute ‚Entsorgung‘ nennen, wird unseren Nachfahren noch viele Sorgen bereiten.“

„Auch bei den oberirdischen Deponien erleben wir, dass die Anlagen nach und nach für Abfallarten missbraucht werden, für die sie nicht geeignet sind, zum Beispiel Abrissmüll aus den AKWs und den Karlsruher Atomanlagen“, kritisiert Dr.

med. Dierk-Christian Vogt von der Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim und ergänzt: „und das in Verbindung mit Schlampereien und Geheimniskrämerei.“

 

„Die Freigabe von radioaktiv belastetem Material muss neu verhandelt werden.

Eine weitere Anreicherung von radioaktiven Stoffen in der Umwelt muss vermieden werden, zumal seit Jahrzehnten eine Berieselung aus den Schornsteinen und Abwasserrohren der Atomkraftwerke stattfindet“, fordert Gertrud Patan von der Initiative AtomErbe Obrigheim und erläutert: „betroffen sind in Baden-Württemberg einerseits Buchen, Schwieberdingen, Vaihingen-Horrheim, Kochendorf, Heilbronn, Wiesloch, Billigheim, Sinsheim und Mannheim als Standorte von Deponien und Müllverbrennungsanlagen, aber besonders auch alle Bürger in ihrem Alltag durch künftig große Mengen an recyceltem AKW-Beton und -Metall.“

 

„Es ist gut, dass die Annahme von strahlendem AKW-Schutt aus Obrigheim auf der Buchener Deponie erst einmal abgelehnt wurde“, unterstützt Arno Scheuermann von der Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte Buchen die aktuellen Entscheidungen des Landrats und des Aufsichtsrats der Abfallgesellschaft, „aber jetzt braucht es dauerhafte und nachhaltige Konzepte. Für den AKW-Abrissmüll heißt das: die Optionen mit geordnetem Verbleib des strahlenden „Freimessmülls“ an den AKW-Standorten müssen endlich ernsthaft angegangen werden. Sicherheit muss vor Sparen gehen.“

 

„Jeder Experte weiß, dass auch niedrige radioaktive Strahlendosen Krebs und andere Krankheiten auslösen können. Trotzdem derart strahlenden Abrissmüll aus den Atomanlagen auf normale Bauschuttdeponien und sogar in das Metall- und Betonrecycling zu geben, obwohl es bessere Möglichkeiten gibt, ist unverantwortlich. Noch dazu wird der Verbleib des meisten Materials noch nicht einmal nachverfolgt“, kritisiert Dr. med. Jörg Schmid von der Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim die derzeitige Politik und

präzisiert: „Die Ärztevereinigung IPPNW hat belegen können, dass die Langzeitlagerung des AKW-Schutts in einem spezialisierten Bunker am AKW-Gelände oder die Langzeitsicherung der leergeräumten AKW-Gebäude machbare Alternativen sind, und zwar aus heutiger Sicht die einzigen verantwortbaren Wege für diesen Müll.“

 

Wir Bürgerinitiativen sind uns einig: Im Umgang mit dem Abfall muss es eine Kehrtwende geben, und das betrifft ganz besonders den giftigen und den strahlenden Abfall.

 

 

 

Interessengemeinschaft Deponien Froschgraben Schwieberdingen und Burghof Horrheim

www.Froschgraben-freigemessen.de

 

Bürger-Initiative Gegen MÜll-Geschäfte

www.BIGMUeG.de

 

Bürgerinitiative GegenGift Heilbronn/UnterLand

http://gegengift.blogsport.eu

 

Initiative AtomErbe Obrigheim

www.AtomErbe-Obrigheim.de

 

Arbeitsgemeinschaft AtomErbe Neckarwestheim

www.AtomErbe-Neckarwestheim.de

NukeNews #25 – Anti-Atom-Infodienst

************************************************************

*           NukeNews #25 – Anti-Atom-Infodienst            *

************************************************************

cropped-atom-nirgendwo_55.jpg

———————————————————————-

  1. Vorwort

———————————————————————-

Diesmal gibt es nur eine kurze Ausgabe der Nuke News – die Anti-Atom-Aktivitäten des Sommers sind in vollem Gang! In dieser Ausgabe findet ihr Neuigkeiten, Berichte und Ankündigungen kommender Aktionen.

Einen schönen Anti-Atom-Sommer!

 

———————————————————————-

Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #25

———————————————————————-

  1. Gute Neuigkeiten aus Südafrika
  2. Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung in Schweden
  3. Öffentliche Anhörung zum staatlichen Programm zur Entsorgung radioaktiver Abfälle
  4. Tschechische Regierung hat eine neue Rohstoffpolitik genehmigt – sie bereitet den Weg für den Uranabbau.
  5. Die zwei Gesichter der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks
  6. Internationales Sommercamp gegen Atomkraft beginnt bald
  7. Castor: Protest gegen ersten Castortransport per Schiff
  8. UK: Windscale im Oktober
  9. UK: Protest gegen den „DRS Open Day“
  10. Sankt Petersburg: Schwimmendes AKW
  11. Kettenreaktion Tihange – Kurzer Bericht
  12. Veranstaltungen der nächsten Monate
  13. Was sind die NukeNews?

———————————————————————-

  1. Gute Neuigkeiten aus Südafrika

———————————————————————-

Definitiv gute Neuigkeiten gibt es aus Südafrika, wo ein Hohes Gericht urteilte, die zwischenstaatliche Vereinbarung mit dem russischen Unternehmen Rosatom sei verfassungswidrig. Damit ist noch nicht alles vorbei, denn der Staat kann durchaus ein weiteres Abkommen unterzeichnen, wenn er das will. Trotzdem ist es ein schwerer Schlag für Rosatom. Schon früher (letztes Jahr) hatte Vietnam angekündigt, es werde keine russischen Reaktoren bauen. Wir stellen fest, dass Abkommen sogar dann gekündigt werden, wenn Russland sie mit Geld unterstützt.

Mehr erfahrt ihr hier:

http://echo.msk.ru/blog/ecodefense/1970580-echo/

 

———————————————————————-

  1. Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung in Schweden

———————————————————————-

Zurzeit steht die Anti-Atom-Bewegung in Schweden zusätzlich zu den zahlreichen verschiedenen Aspekten des ständigen Kampfes vor zwei größeren Herausforderungen:

 

1) die sogenannte „Hauptanhörung“ im Umweltgericht (auf Schwedisch „Miljödomstolen“) zum Antrag der schwedischen Atomindustrie auf den Bau eines Lagers für abgebrannte Brennelemente (den KBS-3-Antrag), die momentan für fünf Wochen im September und Oktober 2017 geplant ist, und

2) das nicht verbindliche Referendum in der Gemeinde Östhammar am Sonntag, dem 4. März 2018, über die mögliche Unterbringung eines Lagers für abgebrannte Brennelemente in Forsmark, wo die schwedische Atomindustrie laut ihrem Antrag ihre KBS-3-Anlage bauen will.

 

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Challenges_the_anti-nuclear_movement_is_facing_in_Sweden

 

———————————————————————-

  1. Öffentliche Anhörung zum staatlichen Programm zur Entsorgung radioaktiver Abfälle

———————————————————————-

Tschechiens strategische Prüfung der Aktualisierung des staatlichen Programms zur Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente ist in ihre letzte Phase eingetreten.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Public_hearing_on_the_National_Radioactive_Waste_Management_Programme

 

———————————————————————-

  1. Tschechische Regierung hat eine neue Rohstoffpolitik genehmigt – sie bereitet den Weg für den Uranabbau

———————————————————————-

Obwohl nach einer öffentlichen Anhörung im Februar 2017 die Teile, die sich auf den Antrag auf Uranabbau in Brzkov bezogen, von der neuen tschechischen Rohstoffpolitik ausgenommen wurden, sind AnwohnerInnen in Brzkov und an anderen Uranstandorten besorgt über zukünftigen Uranabbau.

Den ganzen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Czech_government_has_approved_a_new_Raw_Material_Policy_%E2%80%93_it_opens_the_way_for_uranium_mining

 

———————————————————————-

  1. Die zwei Gesichter der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks

———————————————————————-

Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erwähnte in den letzten zwei Jahren mehrmals, dass die belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 gefährlich sind. In den Medien beschwerte sie sich über viele kleine Risse in den Reaktorbehältern, zahlreiche kritische Vorfälle und eine laxe nukleare Kontrolle in Belgien.

Hendricks forderte die belgische Regierung außerdem auf, Tihange 2 zu schließen.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/The_two_faces_of_German_Minister_of_Environment_Barbara_Hendricks

 

———————————————————————-

  1. Internationales Sommercamp gegen Atomkraft beginnt bald

———————————————————————-

Am 17. Juli beginnt das bereits angekündigte Sommercamp in Döbeln.

Etwa 60 Teilnehmer*innen aus 18 Ländern haben sich angemeldet. Es wird verschiedene interessante Präsentationen, Vorträge, Workshops und einige Ausflüge geben. Wer noch spontan teilnehmen möchte, meldet sich bitte per E-Mail an „summercamp AT nuclear-heritage PUNKT net“ oder über das Camp-Handy:+49 1578 9165215.

Weitere Details:

http://camp2017.nuclear-heritage.net

 

———————————————————————-

  1. Castor: Protest gegen ersten Castortransport per Schiff

———————————————————————-

Am 28. Juni fand der erste Castortransport per Schiff auf dem Neckar vom AKW Obrigheim zum AKW Neckarwestheim statt. Aktivist*innen organisierten Mahnwachen, Demonstrationen und Protestaktionen, beispielsweise stoppte eine Abseilaktion von einer Brücke über den Neckar den Transport eine Zeitlang. Es war das erste Mal, dass gefüllte Castorbehälter auf einem Schiff transportiert wurden.

Insgesamt sollen 342 hochradioaktive abgebrannte Brennelemente zu einem Zwischenlager im AKW Neckarwestheim gebracht werden. Sie werden auf 15 Castorbehälter aufgeteilt, von denen bei einem Transport jeweils drei verschifft werden. Der zweite Transport könnte während des Internationalen Anti-Atom-Sommercamps in Döbeln stattfinden.

Organisator*innen der Initiative „Bündnis Neckar castorfrei“ erwarten ihn spätestens in der Woche, die mit dem 24. Juli beginnt (nach dem Camp), es könnte aber auch früher sein.

 

Hintergrundinformationen (auf Englisch):

https://www.neckar-castorfrei.de/home/english

Bericht über Proteste gegen den ersten Neckar-Castor:

https://neckar-castorfrei.de/informiert-sein/news-berichte/209-rueckblick

 

———————————————————————-

  1. UK: Windscale im Oktober

———————————————————————-

Der Brand in Windscale ereignete sich am 10. Oktober 1957. Zum 60.

Jahrestag des Brandes organisiert die Close Capenhurst Campaign in Zusammenarbeit mit Radiation Free Lakeland und anderen Gruppen im Arbeitsbündnis „Working Alliance“ eine Reihe Veranstaltungen.

Mehr erfahrt ihr hier:

http://camp2017.nuclear-heritage.net

 

———————————————————————-

  1. UK: Protest gegen den „DRS Open Day“

———————————————————————-

Die Eisenbahngesellschaft DRS (Direct Rail Services) veranstaltet am Samstag, 22. Juli 2017, in ihrem Depot in Kingmoor, Carlisle, ihren jährlichen Tag der offenen Tür. An diesem Tag protestieren wir wieder von 10:30 bis 14:30 Uhr mit einer Flugblattaktion. Die Veranstaltung wird von der Close Capenhurst Campaign in Zusammenarbeit mit Radiation Free Lakeland im Rahmen des Netzwerks Working Alliance organisiert. Um die gesamte Organisation kümmern sich einige wenige Aktivist*innen.

Siehe:

http://close-capenhurst.org.uk/?p=745

 

———————————————————————-

  1. Sankt Petersburg: Schwimmendes AKW

———————————————————————-

Rosatom wird im Zentrum von St. Petersburg, im „Baltischen Werk“ zwei Kilometer von der Isaakskathedrale, einen Atomreaktor starten – um das schwimmende Atomkraftwerk „Akademik Lomonossow“ zu „testen“, das für Tschukotka gebaut wird. Die Einwohner*innen St. Petersburgs wurden nicht informiert. Aktivist*innen, Anarchist*innen und Mitglieder der Umweltbewegung organisierten Aktionen, um den Bürger*innen Informationen zu vermitteln. Zugleich äußerte die norwegische Regierung Bedenken über den Transport eines schwimmenden Atomreaktors von St. Petersburg nach Murmansk.

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/%D0%9D%D0%95%D0%A2-%D0%B7%D0%B0%D0%BF%D1%83%D1%81%D0%BA%D1%83-%D1%80%D0%B5%D0%B0%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B2-%D0%BF%D0%BB%D0%B0%D0%B2%D1%83%D1%87%D0%B5%D0%B9-%D0%90%D0%AD%D0%A1-%D0%B2-%D0%9F%D0%B5%D1%82%D0%B5%D1%80%D0%B1%D1%83%D1%80%D0%B3%D0%B5-655651194625314/

 

———————————————————————-

  1. Kettenreaktion Tihange – Kurzer Bericht

———————————————————————-

Am 25. Juni fand die tri-nationale 90 km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen statt. Mit dieser Aktion forderten etwa 50.000 Menschen Hand in Hand mit den Initiator*innen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland die sofortige Abschaltung der Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3.

Mehr erfahrt ihr hier:

https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/

 

———————————————————————-

  1. Veranstaltungen der nächsten Monate

———————————————————————-

Ihr seid eingeladen, uns eure lokalen und internationalen Veranstaltungshinweise für die umfangreiche Terminseite beim Nuclear Heritage Network und für diesen Auszug in den NukeNews zu senden!

http://upcoming.nuclear-heritage.net

 

13.07.17-23.07.17: Anti-Atom-Fahrradtour von Bure (F) über Chooz (F) und Tihange (B) nach Maastricht (NL)

17.07.17-23.07.17: Internationales Anti-Atom-Sommercamp 2017 in Döbeln (D)

22.07.17:   „DRS Open Day Protest“ (Protest beim Tag der offenen Tür der Eisenbahngesellschaft Direct Rail Services) in Carlisle (UK)

ab 24.07.17:    2. Neckar-Castortransport (D)

28.07.17-29.07.17: e-Ventschau: Benefiz-Open-Air für Opfer von Fukushima und Tschernobyl in Ventschau (D)

31.07.17-06.08.17: war-starts-here-Camp beim Gefechts-Übungs-Zentrum Altmark (GÜZ), Potzehne in der Colbitz-Letzlinger Heide (D)

07.08.17-16.08.17: Internationalistisches Sommercamp gegen Atomkraft und Free Flow Festival in Gedelitz (D)

11.08.17-13.08.17: Festival Les Burlesques in Bure (F)

02.11.17-04.11.17: Weltsozialforum gegen Atomkraft 2017 in Paris (F)

06.11.17-17.11.17: Weltklimagipfel und Proteste in Bonn (D)

 

 

https://lehalagedudebat.wordpress.com/2017/01/27/halage-2017-13-au-23-juilet/

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Anti-nuclear_summer_camp_2017

http://close-capenhurst.org.uk/?p=745

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Castor_Resistance_in_Germany_2017

http://e-ventschau.de

http://www.war-starts-here.camp

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Internationalistic_Anti_Nuclear_Summer_Camp_and_Free_Flow_Festival

http://burestop.free.fr/spip/spip.php?article790

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Antinuclear_World_Social_Forum_2017

 

 

———————————————————————-

  1. Was sind die NukeNews?

———————————————————————-

Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newslettersystem des Nuclear Heritage Network. Sie spiegeln die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der Anti-Atom-Aktivist*innen wider, die durch diese internationale Community miteinander vernetzt sind. Die Nachrichten werden von Aktivist*innen zusätzlich zu ihren normalen Anti-Atom-Aktivitäten geschrieben und übersetzt. Der Newsletter will sowohl Aktivist*innen als auch die interessierte Öffentlichkeit informieren und auf dem Laufenden halten.

Deine Beiträge zu den NukeNews sind willkommen! Sende sie per E-Mail an „newsletter AT nuclear-heritage DOT net“. Der Text sollte sehr kurz und in Englisch verfasst sein. Bitte mach es nicht länger als einen Absatz. Wir brauchen eine präzise Überschrift für deinen Artikel; du kannst auch einen Link zu weiteren Informationen anfügen.

Die Deadline für die 26. Ausgabe der NukeNews ist der 10. September 2017.

Erfahre mehr und mache die NukeNews bekannter:

http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET

_______________________________________________

ger-nukenews Newsletter

 

Netzwerk & Kampagne:

http://NUCLEAR-HERITAGE.NET

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. August 2017

ag schacht konrad antiatom

 

  1. Einladung zur Jubiläumsparty – Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD wird 30
  2. Demo am 9.9. in Lingen – gemeinsame Busfahrt aus Braunschweig
    3.  Asse-Konzert „The Quiet Land of Eirinn“ am So. 6. August
    4.  Geplantes Atommülllager Schacht Konrad: Veraltet und voller Probleme – Bundesregierung antwortet
    5.  Workshop „Jugend trifft Erfahrung“ 15.-17.9. Wendland
    6.  Zug-Zählung und Lärmpegelmessung Bahnhof Beddingen
    7.  Termine
    8.  Newsletter verwalten

1. Einladung zur Jubiläumsparty – Die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD wird 30

30 Jahre Widerstand sind auch ein Grund zu feiern. Deshalb veranstalten wir am Samstag, den 26. August rund um das KONRAD-Haus in Salzgitter-Bleckenstedt ein buntes Fest. Um 12 Uhr gehts los. Es gibt Musik, unter anderem von der Trommelgruppe Kadjembe und dem Braunschweiger Blechbläserensemble, Spiele für Kinder, Filme, Führungen durch die Ausstellung, ein Quiz, leckeres Essen und Trinken, einen offiziellen Festakt um 14 Uhr und vieles mehr. Genau das Richtige für einen geselligen Austausch, schwelgen in Erinnerungen und Planung neuer Aktionen. Wir laden alle Mitglieder, Unterstützer/innen, Freunde – und vor allem diejenigen, die es erst werden wollen – herzlich ein, mit uns zu feiern im und am KONRAD-Haus. Wir freuen uns!

Mehr rund um das 30. Jubiläum der Arbeitsgemeinschaft…

2. Demo am 9.9. in Lingen – gemeinsame Busfahrt aus Braunschweig

Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad ruft gemeinsam mit vielen weiteren Initiativen am 9.9. zu einer Demo in Lingen auf. Die Forderungen:
– Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
– Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
– Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten! Für einen weltweiten Atomausstieg!
– Sonne & Wind, statt Fracking, Kohle & Atom! Energiewende jetzt!

Für die gemeinsame Fahrt ab Braunschweig (ZOB) haben wir einen Bus bestellt. Abfahrt 8 Uhr, Rück-Ankunft ca. 20 Uhr. Karten kosten 30 € (Ermäßigung nach Absprache möglich / wer mehr zahlen kann, hilft uns den Bus zu finanzieren, falls Plätze frei bleiben sollten und dass wir Ermäßigungen geben können). Reservierungen bitte an info@ag-schacht-konrad.de und – erst ab 10.8.! – telefonisch im Konradhaus: 05341 / 90 01 94

Demnächst weitere Infos auf www.ag-schacht-konrad.de… aktuelles auch immer auf www.lingen-demo.de

3. Asse-Konzert „The Quiet Land of Eirinn“ am So. 6. August

Antje Siefert (Braunschweig), Gesang – Andreas Pasemann (Seesen), Keltische Harfe – So. 6.8., 17 Uhr – Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad (Braunschweiger Str. 133). Das Konzert unterstützt die AG Schacht Konrad als Paten-Aktion zum 30. Jubiläumsjahr. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine großzügige Spende für die AG Schacht Konrad gebeten. „Eirinn“, der poetische Name für Irland, verweist auf die lange musikalische Tradition der kleinen grünen Insel, der sich die Sängerin Antje Siefert in diesem Konzert widmet: Irische und walisische Traditionals, bekannte Songs wie „Scarborough Fair“ und „Down by the Salley Gardens“, Ayres des englischen Renaissance-Komponisten John Dowland.

weiterlesen…

4. Geplantes Atommülllager Schacht Konrad: Veraltet und voller Probleme – Bundesregierung antwortet

Wie die maroden Atommülllager in Morsleben und der ASSE soll auch im Schacht Konrad ein bereits kommerziell ausgebeutetes Bergwerk für die dauerhafte Lagerung leicht- und mittelradioaktiver Abfälle umgebaut werden. Dabei kommt es seit Jahren zu erheblichen Verzögerungen, deutlichen Kostensteuerungen und zu immer neuen Problemen. Der Bundestagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Fraktion DIE LINKE) hat deshalb die Bundesregierung über die derzeitigen Probleme bei der Überprüfung des Standes von Wissenschaft und Technik sowie zur Sanierung der Schächte befragt. Die Antworten liegen nun vor.

Weiterlesen bei Hubertus Zdebel, Die Linke…

5. Workshop „Jugend trifft Erfahrung“ 15.-17.9. Wendland

Zu einem generationenübergreifenden Austausch über die Geschichte des gesellschaftspolitischen Konfliktes, die Erfahrungen und die Sichtweise der heutigen jungen Generation lädt das Projekt Atommüllreport gemeinsam mit der BUNDjugend vom 15.-17. September nach Tüschau ein. Die „Erfahrenen“ sind Axel Mayer, ein Anti-Atom-Kämpfer der 1. Stunde, Peter Dickel aus Braunschweig und Birgit Hüneke, die Leiterin des Gorleben-Archivs sowie die Vollzeitaktivistin und Bewegungsarbeiterin, Cécile Lecomte, die ehemalige Sprecherin von X-tausendmal quer, Luise Neumann-Kosel und Clara Tempel von JunepA. Wer unter 28 Jahre ist und an dem Workshop teilnehmen möchte, kann sich bis zum 24. August anmelden.

weiterlesen…

6. Zug-Zählung und Lärmpegelmessung Bahnhof Beddingen

Am Do. 10. August um 12 Uhr startet die BürgerInitiative-SüdWest-BS ihre 24-stündige Zählaktion, um die Zugbewegungen auf dem Bahnhof Beddingen zu dokumentieren. Dieser Bahnhof soll voraussichtlich ab 2022 der Atom-Übergabebahnhof für den Transport von Atommüll zum Schacht Konrad werden.

Interessierte und Helfer/innen sind im „Basislager Carola`s Wiese“ herzlich willkommen.

Die BürgerInitiative-SüdWest-BS war erst vor kurzem gegründet worden.

Weitere Infos und Anreise…

7. Termine

  • Fr., 04.08.17, 11.00 Uhr KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften, Salzgitter-Lebenstedt
  • Fr., 04.08.17, 20.00 Uhr Gedenken an Hiroshima – Lichterprozession mit 100 Kerzen, Hiroshima-Ufer (nördlich Staatstheater), Friedenszentrum
  • So., 06.08.17 Hiroshima-Jahrestag (1945)
  • So., 06.08.17, 13.00 Uhr Kundgebung zum Hiroshima-Jahrestag an der Urenco in Gronau, ab 14.00 Uhr Sonntagsspaziergang, mehr Infos: www.sofa-ms.de
  • So., 06.08.17, 17.00 Uhr ASSE-Konzert „The Quiet Land of Eirinn“, Antje Siefert (Braunschweig) Gesang, Andreas Pasemann (Bad Gandersheim), Keltische Harfe. Ein Cross-Over zwischen Klassik & Folk als Geburtstagsständchen zum 30-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. Ort: Kniestedter Kirche, SZ-Bad, Braunschweiger Str. 133
  • Mo., 07.08.17, 18.00 Uhr Wolfenbüttel: ASSE- Mahnwache, Lange Herzogstr. 67 in Wolfenbüttel, Wolfenbütteler AtomAustiegsGruppe WAAG
  • Mo., 07.08.17, 18.00 Uhr Göttingen: Mahnwache für die Stilllegung sämtlicher Atomanlagen weltweit, mit Redebeiträgen, aktuellen Infos und Aktionen. Ort: Göttingen, Gänseliesel, Anti-Atom-Initiative Göttingen
  • Di., 08.08.17, 19.00 Uhr Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad bei Radio Okerwelle
  • Di., 08.08.17, 19.00 Uhr ASSE-II-Koordinationskreis, Wolfenbüttel, Thomas-Kirche, Jahnstr.1
  • Mi., 09.08.17 Nagasaki Jahrestag (1945)
  • Mi., 09.08.17, 19.00 Uhr Mitgliederversammlung Rechtshilfefonds Atomerbe Grohnde e.V.
  • Do., 10.08.17, 12.00 Uhr 24 Stunden Verkehrszähltag Bahnhof Beddingen, BI Süd-West
  • Fr., 11.08.17, 14.00 Uhr ASSE-II-Begleitgruppe(A2B) (groß), öffentlich, TWW e.V., Am Exer, Wolfenbüttel
  • 12.08. – 24.09.17 Ausstellung – Das Unsichtbare sichtbar | Blicke in die ASSE, Westwendischer Kunstverein
  • Sa., 12.08.17, 10.00-14.00 Uhr Benefiz-Flohmarkt der SZ-Vereine für „Spendenparlament Salzgitter für Kinder und Jugendliche“, Info-Stand 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Info-Bauwagen on Tour, Ort: Rathaus Vorplatz SZ-Lebenstedt
  • Sa., 12.08.17, 11.00-14.00 Uhr Regionalkonferenz Grohnde, Café täglich, Osterstraße 41, 31785 Hameln
  • So., 13.08.17, 14.00 Uhr BISS-Sonntagsspaziergang, Treffen vor dem Firmengelände von Eckert & Ziegler Gieselweg 1, 38110 Braunschweig
  • Di., 15.08.17, 18.00 Uhr Fachgruppe ASSE, DGH Burschenhof, Kantorweg 1, Sickte, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Sa., 26.08.17 Festakt Jubiläum 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad in SZ-Bleckenstedt
  • So., 27.08.17, 11.00-17.00 Uhr Windfest in Uetze-Wilhelmshöhe, AG mit Infostand und Ausstellung
  • Fr., 01.09.17, 11.00 Uhr KONRAD-Mahnwache am Stadt-Monument, in den Blumentriften, Salzgitter-Lebenstedt
  • Sa., 02.09.17, 11.00-17.00 Uhr Atommüllkonferenz, VHS Kassel
  • So., 03.09.17, 10.00 Uhr Hoffest Lindenhof mit Infostand der Arbeitsgemeinschaft – 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Info-Bauwagen on Tour
  • Do., 07.09.17, 19.00 Uhr Regionalkonferenz Braunschweiger Land, Raum RR 58.2, an der TU Braunschweig, Rebenring 58
  • Fr., 08.09.17, 17.00 Uhr 18. Mobile Atomaufsicht, KONRAD-Spaziergang, Treffpunkt unter der Brücke Ortseingang SZ-Bleckenstedt, Infos folgen auf www.ag-schacht-konrad.de
  • Sa., 09.09.17, 13.00 Uhr Save the date: Lingen-Demo in Lingen/Ems, www.lingen-demo.deaus Braunschweig wird ein Bus zur Demo fahren!

mehr Termine

8. Newsletter verwalten

Unser newsletter kann gerne an Interessierte weitergeleitet werden. Zum Abonnieren bzw. Abbestellen, einfach eine mail mit dem Wort „subscribe“  bzw. „unsubscribe“ im Betreff an newsletter@ag-schacht-konrad.de

Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.

www.ag-schacht-konrad.de

atomstopp: Kraftvolles Signal der Solidarität im Kampf gegen Atommüll

Presseaussendung von atomstopp_oberoesterreich am 17.07.2017

antiakwsonne

Entschlossen und zuversichtlich waren auch heuer alle Bürger_innen beim traditionellen Protestmarsch gegen den geplanten Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle in der Gegend von Pacejov/Manovice, die wegen des Atommülls aus Temelin und Dukovany ihre Heimat verlieren sollen. Etwa 200 Menschen aller Generationen waren trotz wechselhaft-feuchtem Wetter am Samstag unterwegs, um ihren ungebrochenen Widerstand gegen die Atompläne der Regierung zu demonstrieren. Mit dabei waren auch Aktivist_innen aus Bayern und aus Österreich.

„Es ist bewundernswert, mit welcher Beharrlichkeit die Menschen vor Ort sich dagegen wehren, ihren intakten ländlichen Lebensbereich für die – sozusagen – strahlende Senkgrube der Nation aufgeben zu müssen! Schon zum 14. Mal versammeln sich hier jährlich die Menschen, um sich über d en aktuellen Stand der Aktivitäten der lokalen Politik gegen die Regierungsmaßnahmen zu informieren. Wir von atomstopp_oberoesterreich schätzen und unterstützen diesen kraftvollen Widerstand seit vielen Jahren und wir freuen uns, dass wir auch heuer wieder willkommen geheißen und unsere Teilnahme sowie solidarischen Redebeiträge mit Interesse und Genugtuung aufgenommen wurden!“, berichten Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich von der Aktion.

„Genauso wie diese Menschen im westböhmischen Kreis Klatovy werden wir nicht aufgeben, gegen die verantwortungslosen Methoden der Atomindustrie mit ihren unabsehbaren Folgen für uns und vor allem für zukünftige Generationen zu Felde zu ziehen! Einig sind wir uns auch, dass wir einen langen Atem brauchen werden, denn die Lobby setzt auf Aushungern des Widerstands. Doch das wird nicht gelingen, denn wir sind überzeugt, dass wir im Recht sind, wenn wir die Atomkraft mitsamt ihrer ökologischen und öko nomischen Untragbarkeit bekämpfen!“, so Schweiger und Egger abschließend.