Schlagwort: Atomtransport

BI Umweltschutz: Termine im September

bi umweltschutz castor antiatom

Liebe Freundinnen und Freunde,

die „Sommerpause“ ist vorüber und wir warten eigentlich noch auf den Sommer und die Pause. Beides war uns nicht recht vergönnt. Hinzu kommt, dass mit Beginn des Septembers gerne gleich „volle Fahrt“ aufgenommen wird und das schlägt sich sogleich im Terminkalender nieder.

Beginnend mit der Atommüllkonferenz in Kassel (02.09.2017), folgt eine Woche später bereits eine große Demo in Lingen (09.09.2017). Volle Fahrt sollen, nach Bestreben des Energieversorgers EnBW, auch wieder die Castortransporte auf dem Neckar aufnehmen. Eine gerichtliche Einwendung der Gemeinde Neckarwestheim wurde abgewiesen und somit könnte bereits in der kommenden Woche der zweite von fünf Wassertransporten angegangen werden.

Völlig neu angehen wollte die Politik auch die Suche nach einem Langzeitatommülllager. Mit der Übernahme des Atommülls in bundeseigene Gesellschaften, die sich nun um die Lagerung und weiterer Maßnahmen zum Verbleib kümmern, soll sogleich das Standortauswahlverfahren Fahrt aufnehmen.
Die Teilnahme an einer entsprechenden Werbeveranstaltung seitens der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), wurde unsererseits begründet abgelehnt. In einem zweistündigen Vortragsprogramm sollen alle staatlichen Institutionen (BMUB, BGE, BerichterstatterInnen des Umweltausschusses, BfE und NBG) zu Wort kommen. Hingegen bleibt den KritikerInnen des Verfahrens kein Raum.
Als skandalös ist die Tatsache zu bewerten, dass Hubertus Zdebel (DIE LINKE) ehemaliges Kommissionsmitglied, Berichterstatter seiner Partei im Umweltausschuss und Mitglied im Aufsichtsrat der BGE, kein Redebeitrag in der Veranstaltung eingeräumt wird.
Zdebel hatte seinerzeit gegen den Abschlussbericht der „Endlager“-Kommission gestimmt und gilt als Kritiker des verabschiedeten Standortauswahlgesetzes. Er zu der Auftaktveranstaltung, die den Namen „Start des Standortauswahlverfahrens“ trägt, erst gar nicht eingeladen.
Somit verkommt der „Start des Standortauswahlverfahrens“ zu einem politischen Schaulaufen ohne Anspruch auf inhaltlichen Diskurs. Kritik? Nein Danke!
Übrigens…. Hinter den Kulissen wird schon eifrig inhaltlich gearbeitet.
Jüngst wurden zwei Studien zur Eignung des Mediums Salz in Auftrag gegeben. Salz hingegen gilt als das mit Abstand am besten erforschte Lagermedium in der BRD.
Es scheint, als sei der Begriff „Weiße Landkarte“ eine Metapher, die auf die Farbgebung von Speisesalz anspielt.
Termine

 

Erinnerung

 

Di. 05.09.2017 – 19.30h – Kino Platenlaase – Öko-Politfilmreihe präsentiert: „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“ => http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=19328

 

Sa. 09.09.2017 – 13.00h – Lingen (Emsland) – Demo „Atomzentrum Lingen stilllegen“ => www.lingen-demo.de

 

15.-17.09.2017 – Workshop Wochenende: „Jugend trifft Erfahrung“ im Wendland

Bereits im letzten Newsletter kündigten wir diesen Termin an.
Es sind noch Restplätze frei und wir möchten euch bitten noch einmal aktiv die Werbetrommel in eurem Umfeld zu rühren. Sowohl das Programm, als auch die Konditionen wird es so schnell nicht wieder geben.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15€ und die Plätze sind begrenzt.
Bitte nicht vergessen: Teilnahme nur für Menschen unter 28 Lebensjahren.

Alle Infos über das Projekt und das Seminar findet ihr hier =>
http://www.atommuellreport.de/projekte/jugendprojekt/einzelansicht/jugend-trifft-erfahrung-15-179-wendland.html

 

Neue Termine

 

Di. 19.09.2017 – 19.00h – Platenlaase – Die BI macht: Ratschlag!
Findet euch ein um 19.00h im Kulturverein Platenlaase!
Lauschet den neuesten Entwicklungen und den damit verbundenen Herausforderungen.
Bringt euch mit Rat und Tat ein!
Wohin wird die Reise (zum sichersten Ort der Erde) gehen?

Dieses Angebot richtet sich auch an neue MitbürgerInnen des Landkreises, die sich einen aktuellen Überblick zur atomaren Lage in unserer Region verschaffen wollen oder gar selbst einen Stück des Weges mit der BI teilen möchten. Wir freuen uns auch EUCH!

Mi. 20.09.2017 – 19.00h – Jeetzel-Buchhandlung Lüchow – Lesung „Ruhrbeben“ mit Autorin Ursula Sternberg
In Kooperation mit der Alte Jeetzel-Buchhandlung bietet die AG gegen Fracking der BI einen kleinen Thementag rund ums Fracking an.
Los geht es bereits um 16.30h in der Buchhandlung. Dort ist Treffpunkt und Abfahrt für eine geführte Tour durch die Altmark, wo die Folgen des Frackings und der Gasförderung anschaulich vermittelt werden. Vor Ort werden bei Abfahrt Fahrgemeinschaften gebildet.
Um 19.00h liest dann die Autorin Ursula Sternberg aus ihrem Erfolgsroman „Ruhrbeben“ in der Alten Jeetzel-Buchhandlung in Lüchow.
Der Eintritt für die Lesung beträgt 5€ pro Person.
Wir freuen uns, dass die viel beschäftigte Autorin diesen Termin ermöglichen konnte.

Alte-Jeetzel Buchhandlung => www.jeetzelbuch.de

Die AG gegen Fracking der BI => http://no-fracking-wendland.de/

 

Termine anderer VeranstalterInnen

 

Mi. 13.09.2017 – 18.30/19.30h – Infoabend: „Bewegung von Rechts stoppen“ mit Referent Gerd Wiegel
Das Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark lädt ein zu einer weiteren Infoveranstaltung ein. Wie gewohnt wird es im Kulturverein Platenlaase ab 18.30h veganes Essen gegen Spende geben, bevor dann um 19.30h der Vortrag startet.
Infos unter => https://bündnisgegenrechtswendmark.de/
Fr. 29.09.2017 – 19.30h – Festsaal Rathaus Schwarzenbek – Vortrag: „Gegen eine „salinare Hölle“ –  Endlager Gorleben“ mit Andreas Graf von Bernstorff und Egbert de Beyer
Das Forum Kultur&Umwelt im Kreis Herzogtum Lauenburg benennt seine diesjährige Themenreihe „Salz in der Linse“.
Zahlreiche Veranstaltungen widmen sich vom 29.09.-17.11.2017 des Themas Salz.
Den Auftakt bildet eine Veranstaltung mit dem Grundbesitzer und Salzrechtinhaber Andreas Graf von Bernstorff und Egbert de Beyer, Bergbauingenieur und Mitglied der Fachgruppe Radioaktivität der BI. Die Referenten berichten sowohl über den 40 Jahre andauernden Widerstand um Gorleben, als auch über die geologischen Gegebenheiten des Salzstocks Gorleben-Rambow. Der Eintritt beträgt 5€.
Infos und Gesamtprogramm unter => www.kultur-umwelt.de

Vormerken

 

Di. 03.10.2017 – Öko-Politfilmreihe präsentiert: „Before the flood – Vor der Flut“

 

08.-20.10.2017 – Archäologische Grabung auf 1004! Das wissenschaftliche Projekt auf dem Gelände des ehemaligen Hüttendorfes „1004“ zum Kennenlernen und Mitmachen. Gesonderte Termine folgen!

 

November 2017 – Weltklimakonferenz in Bonn – Demo am 11.11.2017 – Wir fahren hin, mit euch!!! Gesonderte Informationen folgen. Informationen zur Kampagne „Don´t nuke the climate“ => www.dont-nuke-the-climate.org

 

Mitgliedsbeiträge
In diesen Tagen werden die Mitgliedsbeiträge eingezogen. Zeitgleich eine freundliche Erinnerung zur Überweisung der Mitgliedsbeiträge für alle, die keinen Lastschrifteinzug veranlasst haben.
Wir bedanken uns für eure Unterstützung, die unsere Arbeit auf ein solides, finanzielles Fundament stellt.

Habt einen schönen Spätsommer, passt auf euch auf und wir sehen uns!

Sonnige Grüße

Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstr. 2029439 Lüchowbuero@bi-luechow-dannenberg.deTel. 05841/4684www.bi-luechow-dannenberg.dewww.facebook.com/BI.Luechow.Dannenberg.e.V.

Advertisements

AG Schacht Konrad fordert: Neustart statt „neue“ Akteure

Presseerklärung 28.08.2017:

ag schacht konrad antiatom
„Vielmehr als eine neue Behördenstruktur braucht es eine neue Debatte um den Umgang mit Atommüll. Die Konzepte aus den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts haben an den Beispielen Asse II und Morsleben gezeigt, dass sie nichts taugen. Wer heute noch an einer nicht-rückholbaren Atommülllagerung unter Tage festhält, hat in den letzten 40 Jahren nichts dazu gelernt“, erklärt Silke Westphal vom Vorstand der AG Schacht KONRAD anlässlich der morgigen Einführungsveranstaltung der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung“ (BGE) in Salzgitter-Lebenstedt.

Als neuer Betreiber des größten Atommüllprojektes der Bundesrepublik Deutschland genügt es nicht, eine kritische Öffentlichkeit zu begrüßen und ein gegenseitiges Kennenlernen vorzuschlagen. Westphal: „Aus unserer Sicht kann ein wirklicher Neustart beim Umgang mit Atommüll nur gelingen, wenn als Konsequenz aus dem Desaster bei ASSE II und Morsleben die Projekte KONRAD und Gorleben ohne Wenn und Aber ad acta gelegt werden. Daran wird sich die BGE messen lassen müssen.“

PM Bündnis Neckar castorfrei: Nur das Risiko ist sicher

PM Bündnis Neckar castorfrei: zur heutigen Gerichtsentscheidung über die Castor-Transporte: Nur das Risiko ist sicher

 

Bündnis Neckar castorfrei

www.Neckar-castorfrei.de

anti-atom

 

Pressemitteilung 25.8.2017

zur heutigen Gerichtsentscheidung gegen einen vorläufigen Stopp der Castortransporte von Obrigheim nach Neckarwestheim

 

*EnBW lenkt vom eigenen Versagen ab*

Widerstand geht weiter

 

Das juristische Vorgehen der Gemeinde Neckarwestheim gegen die unsicheren Castor-Transporte von Obrigheim nach Neckarwestheim hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Das entspricht der langjährigen Erfahrung, dass im Atomrecht Sicherheit zuletzt kommt. Atomrechtliche Genehmigungsverfahren und auch die entsprechenden Gerichtsentscheidungen begnügen sich prinzipiell immer mit der Erfüllung von Mindestvoraussetzungen und muten der Bevölkerung damit grundsätzlich ein erhebliches Risiko zu.

Dass die EnBW längst einen völlig falschen Sicherheitsbegriff verinnerlicht hat, zeigt schon ihre heute wiederholte Behauptung, bereits ein einziger erledigter Transport habe bewiesen, dass die Verschiebung der Castoren von Obrigheim nach Neckarwestheim „sicher“ durchzuführen sei. Niemand hatte behauptet, dass diese Transporte schief gehen müssen. Aber dass ein erster Transport nicht schief ging, beweist doch gar nichts für den Rest des Risiko-Projekts. Wir fordern von der EnBW eine echte Sicherheitsdiskussion und nicht Sätze, die wie die Ausreden eines betrunkenen Autofahrers klingen „bis jetzt ist doch alles gut gegangen“.

Den angeblichen Zeitdruck in Obrigheim hat die EnBW selbst verschuldet durch die Weigerung, rechtzeitig das geplante Lager vor Ort zu bauen. Der Zeitdruck ist auch deshalb ein Vorwand, weil ein schneller Abriss in Obrigheim mehr Gefahren als Nutzen bringt. Und weiterhin bleibt die Anordnung des Sofortvollzugs in der Transportgenehmigung eine durchsichtige Farce zur Aushebelung des Rechtswegs, wenn dann freiwillig mehrmals nicht davon Gebrauch gemacht wird.

„Sicherheit“ bei der EnBW heißt z.B. auch eine dramatische Pannenserie im AKW Philippsburg in den letzten Jahren, einschließlich Betrugs bei Kontrollen und Messungen, heißt auch der heute bekannt gewordene Vorwurf, wichtigen Störfallmanagern der EnBW in Philippsburg fehle die erforderliche Fachkunde, heißt auch das Vertrauen in heute aufgeflogene gefälschte externe Sicherheitsüberprüfungen, heißt auch der Weiterbetrieb der AKWs in Philippsburg und Neckarwestheim, obwohl dort heute immer noch nicht alle amtlich für nötig befundenen Konsequenzen aus den Anschlägen in New York vor 16(!) Jahren und den Super-GAUs in Fukushima vor 6(!) Jahren gezogen wurden.

„Sicherheit“ bei der EnBW heißt auch, beim Betrieb der AKWs und auch beim Abriss täglich Radioaktivität in die Umwelt abzugeben, übrigens auch beim Castor-Transport in Juni.

Wir fordern die EnBW auf, endlich die Transportpläne zu beerdigen und statt dieser riskanten Strategie schnellstens ein Hochsicherheitslager für die Castoren in Obrigheim zu bauen.

Und sofort den unverantwortlichen AKW-Betrieb in Neckarwestheim und Philippsburg zu stoppen, der jährlich den Strahlenmüll für weitere 6 Castoren erzeugt.

Wir werden unseren Widerstand gegen die Transporte fortsetzen und fordern die Bevölkerung auf, sich ebenfalls gegen die Transporte zu engagieren. Auf Behörden, Politiker und Gerichte ist kein Verlass, sicher ist nur das Risiko.

Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD feiert am 26. August 30 Jahre Widerstand

ag schacht konrad antiatom

Seit 30 Jahren organisiert die Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD den Widerstand gegen das geplante Atommülllager KONRAD, aber auch gegen andere Atommüllprojekte in der Region Braunschweig und darüber hinaus. Dies soll am 26. August gebührend gefeiert werden, mit einem bunten Fest für Jung und Alt rund um das KONRAD-Haus, Bleckenstedter Straße 14a in Salzgitter-Bleckenstedt. Beginn der Jubiläumsparty in Salzgitter-Bleckenstedt ist 12.00 Uhr.

Musikalisch wird das Fest bereichert von der Trommelgruppe Katjembe, dem Braunschweiger Blechbläserensemble und der Gruppe Mind Erosion. Der offizielle Festakt beginnt um 14.00 Uhr u.a. mit Grußworten von Wolfram Skorczyk (Stadt Salzgitter), Wolfgang Räschke (1. Bevollmächtigter IG Metall Salzgitter-Peine) und Ulrich Löhr (Vorsitzender des Landvolks Braunschweiger Land)

„Wir haben in den letzten dreißig Jahren gemeinsam mit anderen Menschen viel bewegt: das Aus für die Atomkraftwerke, das Ende der Einlagerung von Atommüll in Morsleben oder die Entscheidung, den Müll aus der ASSE II zurück zu holen,“ so Ludwig Wasmus vom Vorstand der AG Schacht KONRAD. „Und wir haben es geschafft, die Gefährlichkeit des völlig veralteten Projekts Schacht KONRAD wieder auf die Tagesordnung zu setzen. Gute Gründe, am 26. August ein schönes Fest zu feiern.“

BI Umweltschutz: Sommercamp startet mit Filmprogramm

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

 

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

 

Pressemitteilung 6.08.2017

bi umweltschutz castor antiatom

Am Montag wird in Gedelitz noch das internationalistische Widerstandscamp 2017 aufgebaut, am Abend schon startet das abendliche Filmprogramm.

Den Auftakt macht der Film “Klima der Hoffnung” von S. Ludlam und J. Garcia, der die Themen Klimawandel und das Bemühen der Atomlobby streift, die Atomkraftwerke als “Retter” angesichts der drohenden Klimakatastrophe ins Spiel zu bringen.

Eine Fülle von Informationen und Exkursionen u.a. zum Thema Atom, Klima und Fracking bietet sich ab Dienstag für 10 Tage für die Teilnehmer_innen. Das Programm lohnt auch für Tagesgäste und Spontanbesuche, vor allem am kommenden Samstag, dem Aktionstag an den Atomlagen in Gorleben zwischen 11 und 14 Uhr u.a mit dem Menschenbild „Stinkefinger“.

Das Free Flow Festival umrahmt am Wochenende auch das Camp und lädt ein zum Musikhören und Relaxen. Für das leibliche Wohl sorgt die Volxküche.

Das vollständige (Film-) Programm findet man auf der Homepage der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) unter www.bi-luechow-dannenberg.de Wolfgang Ehmke, Pressesprecher, 0170 510 56 06

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=18040

[BI-Newsletter] Termine im August – Fahrplan und Demo in Lingen

Liebe Freundinnen und Freunde,

nur noch wenige Tage bis zum Sommer Camp im Wendland.
Speziell für die lokale Bevölkerung bietet sich auch die Möglichkeit an verschiedenen Seminartagen und Abendveranstaltungen teilzunehmen und sich unter das internationale Publikum zu mischen ohne die gesamte Zeit auf dem Gelände zu sein.
Das detaillierte Programm findet ihr hier => http://www.bi-luechow-dannenberg.de/wp-content/uploads/2017/01/07_12_TabelleCampprogramm.pdf

Mit dem zehntägigen Camp starten wir in die zweite Jahreshälfte unserer politischen Arbeit, deren Höhepunkt die Teilnahme an den Protesten zur Weltklimakonferenz in Bonn bilden soll. Im Rahmen der „Don´t nuke the climate“-Kampagne wollen wir einen gut wahrnehmbaren Block auf der Großdemo am 11.11.2017 hinbekommen.
Bereits im Juli begannen wir mit der ersten Veranstaltung, die darauf hinarbeitet. Leona Morgan aus Arizona berichtete über die Umweltzerstörung in den Gebieten der American Natives, die der Raubbau fossiler Energieträger mit sich bringt. Bis in den November wird es immer wieder Veranstaltungen im Klimakontext geben.

Den Entwicklungen bei der Zwischenlagerung und der Umsetzung des Standortauswahlgesetzes werden wir selbstverständlich weiterhin ausführlich folgen, mit besonderem Fokus auf den Standort Gorleben.
Momentan wird im stillen Kämmerlein unsere Begleitung der ersten Phase im Standortauswahlgesetz erarbeitet. Überlegungen dazu werden auch Bestandteil unserer Arbeitsgruppe auf der kommenden Atommüllkonferenz, Sa. 02.09.2017,  in Kassel sein.
Die Übergabe des Zwischenlagers in bundeseigene Hand fand derweil formal schon einmal statt.
Lest dazu unsere aktuelle Pressemitteilung =>  http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=19193

Die Castortransporte auf dem Neckar sind vermutlich bis Ende August erst einmal ausgesetzt. Mit Überraschungen ist natürlich immer zu rechnen.
Bleibt informiert unter  => https://www.neckar-castorfrei.de/

Termine

 

Do. 17.08.2017 – 20.15h – Film Spezial: „Die Rückkehr der Atomkraft“ im Kino Lüchow
Seit der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl 1986 wird in Europa kein Meiler mehr gebaut – bis 2004 auf der finnischen Halbinsel Olkiluoto die Arbeiten an einem neuen Reaktor beginnen.
Während anderswo Proteste zu erwarten wären, ist der Widerstand vor Ort in Eurajoki gering. Fast alle Bewohner arbeiten für eine der Betreiberfirmen, denen die bestehenden zwei Reaktoren und das geplante Atommülllager gehören.
Während aber die Anwohner weitestgehend passiv sind und die Manager von effizienter, sauberer und sicherer Energie reden, verzögert sich der Neubau weiter – und die Kosten explodieren.
Für ihren Dokumentarfilm „Return Of The Atom“ beobachteten die Regisseure Jussi Eerola und Mika Taanila die Bauarbeiten am Reaktor Olkiluoto-3 über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren und bestätigten dabei, dass es den perfekten Standort nicht gibt…

Die Filmveranstaltung ist Teil der Mobilisierung im Rahmen der „Don´t nuke the climate“-Kampagne zur Weltklimakonferenz in Bonn. Moderiert wird die Veranstaltung von Kerstin Rudek und Henrik Stern von der BI.

Der Eintritt beträgt 8€ für Erwachsene und 5,50€ für Kinder.

Bitte reserviert euch rechtzeitig eine Eintrittskarte unter =>
http://www.wendland-kino.de/index.php?knr=313&show=week&week=2&firstday=akt&date=&target=detail&idf=63768&starttime=1502969952

 

Mo. 28.08.2017 – 18.00h – Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2017 im Ostbahnhof Dannenberg
Unter dem Motto „Jetzt gerecht – Du hast die Wahl“ veranstaltet der DGB Kreisverband Lüchow-Dannenberg in Kooperation mit der GEW und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg einen informativen Abend zur Bundestagswahl. Im Verlauf des Abends haben PolitikerInnen der im aktuellen Bundestag vertreten Parteien die Möglichkeit auf Fragen der VeranstalterInnen und des Publikums einzugehen und ihre Positionen zu erläutern.
Die jeweiligen KandidantInnen aus dem Wahlkreis haben ihre Teilnahme zugesagt.
Hiltrud Lotze (SPD), Michél Pauly (DIE LINKE), Eckhard Pols (CDU/CSU) und Dr. Julia Verlinden (Bündnis90/Die Grünen).

Los geht´s um 18.00h im Ostbahnhof Dannenberg, der Eintritt ist frei.

 

Sa. 02.09.2017 – 11.00-17.00h – 11. Atommüllkonferenz in Kassel
Die Atommüllkonferenz geht in die nächste Runde und dieses Mal wieder in der Volkshochschule Kassel.
Schwerpunkte bei den Fachvorträgen werden dieses Mal die Themen „Terrorgefahren bei Atomanlagen“ und „Das neue Strahlenschutzgesetz“ sein, denen dann die gewohnten drei ständigen Arbeitsgruppen folgen werden.
Die Fachkonferenz richtet sich an alle Menschen, die tiefer in aktuelle Problemstellungen eintauchen wollen und den Austausch zu anderen Initiativen und Einzelpersonen suchen.
Um eine Anmeldung wird gebeten.

Alle Infos und das Programm findet ihr unter =>
www.atommuellkonferenz.de

 

Di. 05.09.2017 – 19.30h – Öko-/Politfilmreihe zeigt: „Code of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“
Zurück aus der Sommerpause geht es weiter mit der beliebten Filmreihe im Kino Platenlaase.

Millionen Tonnen von Monsantos „Roundup“ mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch stumpf, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in biblischen Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.
Dieser Form der zerstörerischen Landwirtschaft setzt der Film drei nachhaltige Projekte entgegen:

– Die Teeplantage AMBOOTIA in Indien in der überwältigenden Landschaft von Darjeeling/Himalaya.
– Das Projekt SEKEM des alternativen Nobelpreisträgers Ibrahim Abouleish, der vor 40 Jahren inmitten der Wüste seine     biologische Farm gründete.
– Der unbeugsame Bayer FRANZ AUNKOFER war einer der ersten Biobauern Deutschlands – auf alle Fälle aber der erste biologische Schweinemäster. Durch seine Pionierarbeit erwirtschaftet er inzwischen denselben Ertrag, wie im konventionellen Anbau – ohne einen Tropfen Gift.

In der eindrücklichen Montage konfrontiert der Film die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus.
Er wirft die Frage auf: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Los geht´s um 19.30 im Kino Platenlaase. Der Eintritt ist frei, die Hutkasse geht rum.

 

Sa. 09.09.2017 – 13.00h – Demo „Atomzentrum Lingen stilllegen“ in Lingen am Bahnhof
Wir möchten Euch aufrufen, am 9. September 2017, mit uns gemeinsam in Lingen/Ems auf die Straße zu gehen!
Lasst uns zwei Wochen vor der Bundestagswahl ein weiteres deutliches Zeichen setzen, indem wir sichtbar und hörbar diese Forderungen stellen:

  • Exportgenehmigungen von Kernbrennstoffen an die gefährlichen Pannen-Reaktoren in Belgien und Frankreich mit sofortiger Wirkung zurücknehmen!
  • Brennelemente-Herstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau sofort beenden!
  • Die AKW Lingen, Grohnde, Fessenheim, Tihange, Doel und alle anderen AKW abschalten! Für einen weltweiten Atomausstieg!
  • Sonne & Wind, statt Fracking, Kohle & Atom! Energiewende jetzt!

Lingen im Emsland ist eines der wichtigsten Atomzentren des Landes. Mit dem AKW Emsland, der Brennelementefabrik und der in unmittelbarer Nähe befindlichen Urananreicherungsanlage Gronau befinden sich gleich drei wichtige Säulen der Atomindustrie in dieser Region!
Die TAZ benennt Lingen als eine international bedeutende „Bastion der Atomindustrie“. Wir sagen: „Stilllegen!“

Wir bringen euch hin!

 

Nehmt Platz im BI Bus und fahrt mit uns gemeinsam nach Lingen. Wir starten am Samstag, 09.09.2017, um

  • 7.00h in Lüchow am Gildehaus Parkplatz und halten um
  • 7.30h in Dannenberg am ZOB.

 

Danach geht es direkt nach Lingen. In Lingen wollen wir spätestens um 18.00h wieder aufbrechen, damit wir gegen 22.30h wieder im Landkreis sind.

 

Die Kosten betragen pro Person für Hin- und Rückfahrt => 25,00€ normal / 20,00€ ermäßigt

 

Bitte meldet euch zeitnah im BI Büro an: 05841-4684 oder buero@bi-luechow-dannenberg.de

 

15.-17.09.2017 – Workshop Wochenende: „Jugend trifft Erfahrung“ im Wendland
Als Mitglied im Trägerkreis „atommüllreport“ möchten wir euch auf eine interessante Seminarreihe des Projekts atommüllreport in Kooperation mit der BUND Jugend und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt hinweisen.

Du interessierst dich für das Thema Atommüll, bist noch unter 28 Jahren und hast Lust dich gemeinsam mit erfahrenen Aktivist*innen auf eine authentische zeitgeschichtliche Reise zu begeben, auf der wir unter anderem auch nach Antworten auf die folgenden Fragen suchen werden:

  • Wie unterscheiden sich die Bedürfnisse junger Menschen damals und heute?
  • Welche gesellschaftlichen Unterschiede gibt es?
  • Welche Erfahrungen wurden mit Beteiligung gemacht?
  • Wie nimmt die Jugend heute die Anti-AKW-Bewegung wahr? Welche Forderungen haben sich geändert?
  • Gibt es Hemmschwellen des Engagements junger Menschen? Wie können sie überwunden werden?
  • Was braucht es, um das Thema Atommüll zu einem Bewegungsthema zu machen?

Namhafte ReferentInnen aus der Anti Atom Bewegung verbringen mit euch das Wochenende in Tüschau im Wendland, erläutern ihre Geschichte und ihren Werdegang, erarbeiten mit euch gemeinsam neue Ansätze und Strategien und stehen für einen offenen Austausch auf Augenhöhe zur Verfügung.

Die Teilnahmegebühr beträgt 15€ und die Plätze sind begrenzt. Bitte meldet euch bis zum 24.08.2017 an!
Bitte nicht vergessen: Teilnahme nur für Menschen unter 28 Lebensjahren.

 

Alle Infos über das Projekt und das Seminar findet ihr hier =>
http://www.atommuellreport.de/projekte/jugendprojekt/einzelansicht/jugend-trifft-erfahrung-15-179-wendland.html

 

Termine anderer VeranstalterInnen

 

18.-29.08.2017 – Klimacamp im Rheinland
Die spektakulären Massenaktionen der vergangenen Jahre in den Kohlegruben dieser Republik haben für eine Menge Aufsehen gesorgt.
Ob in der Lausitz oder im Rheinland, viele tausende Menschen beteiligten sich an vielschichtigen Aktionen.
Die Auseinandersetzung um den Naturraubbau und die Kohleverstromung geht in diesem Monat in die näxte Runde.
Zahlreiche Initiativen, Verbände, Aktionsgruppen und Einzelpersonen bieten ein abwechslungsreiches Programm.

Schaut doch mal vorbei => www.klimacamp-im-rheinland.de

 

Vormerken

 

Di. 19.09.2017 – Ratschlag! – 19.00h Kulturverein Platenlaase

Mi. 20.09.2017 – AG gegen Fracking der BI präsentiert => 16.00h Gasland-Exkursion in der Region / 19.00h Lesung „Ruhrbeben“ von und mit Ursula Sternberg in der „Alte Jeetzel Buchhandlung“.

Wir wünschen euch einen wundervollen und erfahrungsreichen Spätsommer. Wir sehen uns und passt auf euch auf!

Sonnige Grüße
Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstraße 2029439 Lüchow

NukeNews #25 – Anti-Atom-Infodienst

************************************************************

*           NukeNews #25 – Anti-Atom-Infodienst            *

************************************************************

cropped-atom-nirgendwo_55.jpg

———————————————————————-

  1. Vorwort

———————————————————————-

Diesmal gibt es nur eine kurze Ausgabe der Nuke News – die Anti-Atom-Aktivitäten des Sommers sind in vollem Gang! In dieser Ausgabe findet ihr Neuigkeiten, Berichte und Ankündigungen kommender Aktionen.

Einen schönen Anti-Atom-Sommer!

 

———————————————————————-

Inhaltsverzeichnis der aktuellen NukeNews #25

———————————————————————-

  1. Gute Neuigkeiten aus Südafrika
  2. Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung in Schweden
  3. Öffentliche Anhörung zum staatlichen Programm zur Entsorgung radioaktiver Abfälle
  4. Tschechische Regierung hat eine neue Rohstoffpolitik genehmigt – sie bereitet den Weg für den Uranabbau.
  5. Die zwei Gesichter der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks
  6. Internationales Sommercamp gegen Atomkraft beginnt bald
  7. Castor: Protest gegen ersten Castortransport per Schiff
  8. UK: Windscale im Oktober
  9. UK: Protest gegen den „DRS Open Day“
  10. Sankt Petersburg: Schwimmendes AKW
  11. Kettenreaktion Tihange – Kurzer Bericht
  12. Veranstaltungen der nächsten Monate
  13. Was sind die NukeNews?

———————————————————————-

  1. Gute Neuigkeiten aus Südafrika

———————————————————————-

Definitiv gute Neuigkeiten gibt es aus Südafrika, wo ein Hohes Gericht urteilte, die zwischenstaatliche Vereinbarung mit dem russischen Unternehmen Rosatom sei verfassungswidrig. Damit ist noch nicht alles vorbei, denn der Staat kann durchaus ein weiteres Abkommen unterzeichnen, wenn er das will. Trotzdem ist es ein schwerer Schlag für Rosatom. Schon früher (letztes Jahr) hatte Vietnam angekündigt, es werde keine russischen Reaktoren bauen. Wir stellen fest, dass Abkommen sogar dann gekündigt werden, wenn Russland sie mit Geld unterstützt.

Mehr erfahrt ihr hier:

http://echo.msk.ru/blog/ecodefense/1970580-echo/

 

———————————————————————-

  1. Herausforderungen für die Anti-Atom-Bewegung in Schweden

———————————————————————-

Zurzeit steht die Anti-Atom-Bewegung in Schweden zusätzlich zu den zahlreichen verschiedenen Aspekten des ständigen Kampfes vor zwei größeren Herausforderungen:

 

1) die sogenannte „Hauptanhörung“ im Umweltgericht (auf Schwedisch „Miljödomstolen“) zum Antrag der schwedischen Atomindustrie auf den Bau eines Lagers für abgebrannte Brennelemente (den KBS-3-Antrag), die momentan für fünf Wochen im September und Oktober 2017 geplant ist, und

2) das nicht verbindliche Referendum in der Gemeinde Östhammar am Sonntag, dem 4. März 2018, über die mögliche Unterbringung eines Lagers für abgebrannte Brennelemente in Forsmark, wo die schwedische Atomindustrie laut ihrem Antrag ihre KBS-3-Anlage bauen will.

 

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Challenges_the_anti-nuclear_movement_is_facing_in_Sweden

 

———————————————————————-

  1. Öffentliche Anhörung zum staatlichen Programm zur Entsorgung radioaktiver Abfälle

———————————————————————-

Tschechiens strategische Prüfung der Aktualisierung des staatlichen Programms zur Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente ist in ihre letzte Phase eingetreten.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Public_hearing_on_the_National_Radioactive_Waste_Management_Programme

 

———————————————————————-

  1. Tschechische Regierung hat eine neue Rohstoffpolitik genehmigt – sie bereitet den Weg für den Uranabbau

———————————————————————-

Obwohl nach einer öffentlichen Anhörung im Februar 2017 die Teile, die sich auf den Antrag auf Uranabbau in Brzkov bezogen, von der neuen tschechischen Rohstoffpolitik ausgenommen wurden, sind AnwohnerInnen in Brzkov und an anderen Uranstandorten besorgt über zukünftigen Uranabbau.

Den ganzen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Czech_government_has_approved_a_new_Raw_Material_Policy_%E2%80%93_it_opens_the_way_for_uranium_mining

 

———————————————————————-

  1. Die zwei Gesichter der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks

———————————————————————-

Die deutsche Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erwähnte in den letzten zwei Jahren mehrmals, dass die belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 gefährlich sind. In den Medien beschwerte sie sich über viele kleine Risse in den Reaktorbehältern, zahlreiche kritische Vorfälle und eine laxe nukleare Kontrolle in Belgien.

Hendricks forderte die belgische Regierung außerdem auf, Tihange 2 zu schließen.

Den vollständigen Artikel gibt es hier:

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/The_two_faces_of_German_Minister_of_Environment_Barbara_Hendricks

 

———————————————————————-

  1. Internationales Sommercamp gegen Atomkraft beginnt bald

———————————————————————-

Am 17. Juli beginnt das bereits angekündigte Sommercamp in Döbeln.

Etwa 60 Teilnehmer*innen aus 18 Ländern haben sich angemeldet. Es wird verschiedene interessante Präsentationen, Vorträge, Workshops und einige Ausflüge geben. Wer noch spontan teilnehmen möchte, meldet sich bitte per E-Mail an „summercamp AT nuclear-heritage PUNKT net“ oder über das Camp-Handy:+49 1578 9165215.

Weitere Details:

http://camp2017.nuclear-heritage.net

 

———————————————————————-

  1. Castor: Protest gegen ersten Castortransport per Schiff

———————————————————————-

Am 28. Juni fand der erste Castortransport per Schiff auf dem Neckar vom AKW Obrigheim zum AKW Neckarwestheim statt. Aktivist*innen organisierten Mahnwachen, Demonstrationen und Protestaktionen, beispielsweise stoppte eine Abseilaktion von einer Brücke über den Neckar den Transport eine Zeitlang. Es war das erste Mal, dass gefüllte Castorbehälter auf einem Schiff transportiert wurden.

Insgesamt sollen 342 hochradioaktive abgebrannte Brennelemente zu einem Zwischenlager im AKW Neckarwestheim gebracht werden. Sie werden auf 15 Castorbehälter aufgeteilt, von denen bei einem Transport jeweils drei verschifft werden. Der zweite Transport könnte während des Internationalen Anti-Atom-Sommercamps in Döbeln stattfinden.

Organisator*innen der Initiative „Bündnis Neckar castorfrei“ erwarten ihn spätestens in der Woche, die mit dem 24. Juli beginnt (nach dem Camp), es könnte aber auch früher sein.

 

Hintergrundinformationen (auf Englisch):

https://www.neckar-castorfrei.de/home/english

Bericht über Proteste gegen den ersten Neckar-Castor:

https://neckar-castorfrei.de/informiert-sein/news-berichte/209-rueckblick

 

———————————————————————-

  1. UK: Windscale im Oktober

———————————————————————-

Der Brand in Windscale ereignete sich am 10. Oktober 1957. Zum 60.

Jahrestag des Brandes organisiert die Close Capenhurst Campaign in Zusammenarbeit mit Radiation Free Lakeland und anderen Gruppen im Arbeitsbündnis „Working Alliance“ eine Reihe Veranstaltungen.

Mehr erfahrt ihr hier:

http://camp2017.nuclear-heritage.net

 

———————————————————————-

  1. UK: Protest gegen den „DRS Open Day“

———————————————————————-

Die Eisenbahngesellschaft DRS (Direct Rail Services) veranstaltet am Samstag, 22. Juli 2017, in ihrem Depot in Kingmoor, Carlisle, ihren jährlichen Tag der offenen Tür. An diesem Tag protestieren wir wieder von 10:30 bis 14:30 Uhr mit einer Flugblattaktion. Die Veranstaltung wird von der Close Capenhurst Campaign in Zusammenarbeit mit Radiation Free Lakeland im Rahmen des Netzwerks Working Alliance organisiert. Um die gesamte Organisation kümmern sich einige wenige Aktivist*innen.

Siehe:

http://close-capenhurst.org.uk/?p=745

 

———————————————————————-

  1. Sankt Petersburg: Schwimmendes AKW

———————————————————————-

Rosatom wird im Zentrum von St. Petersburg, im „Baltischen Werk“ zwei Kilometer von der Isaakskathedrale, einen Atomreaktor starten – um das schwimmende Atomkraftwerk „Akademik Lomonossow“ zu „testen“, das für Tschukotka gebaut wird. Die Einwohner*innen St. Petersburgs wurden nicht informiert. Aktivist*innen, Anarchist*innen und Mitglieder der Umweltbewegung organisierten Aktionen, um den Bürger*innen Informationen zu vermitteln. Zugleich äußerte die norwegische Regierung Bedenken über den Transport eines schwimmenden Atomreaktors von St. Petersburg nach Murmansk.

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/%D0%9D%D0%95%D0%A2-%D0%B7%D0%B0%D0%BF%D1%83%D1%81%D0%BA%D1%83-%D1%80%D0%B5%D0%B0%D0%BA%D1%82%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B2-%D0%BF%D0%BB%D0%B0%D0%B2%D1%83%D1%87%D0%B5%D0%B9-%D0%90%D0%AD%D0%A1-%D0%B2-%D0%9F%D0%B5%D1%82%D0%B5%D1%80%D0%B1%D1%83%D1%80%D0%B3%D0%B5-655651194625314/

 

———————————————————————-

  1. Kettenreaktion Tihange – Kurzer Bericht

———————————————————————-

Am 25. Juni fand die tri-nationale 90 km lange Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen statt. Mit dieser Aktion forderten etwa 50.000 Menschen Hand in Hand mit den Initiator*innen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland die sofortige Abschaltung der Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3.

Mehr erfahrt ihr hier:

https://www.chain-reaction-tihange.eu/de/

 

———————————————————————-

  1. Veranstaltungen der nächsten Monate

———————————————————————-

Ihr seid eingeladen, uns eure lokalen und internationalen Veranstaltungshinweise für die umfangreiche Terminseite beim Nuclear Heritage Network und für diesen Auszug in den NukeNews zu senden!

http://upcoming.nuclear-heritage.net

 

13.07.17-23.07.17: Anti-Atom-Fahrradtour von Bure (F) über Chooz (F) und Tihange (B) nach Maastricht (NL)

17.07.17-23.07.17: Internationales Anti-Atom-Sommercamp 2017 in Döbeln (D)

22.07.17:   „DRS Open Day Protest“ (Protest beim Tag der offenen Tür der Eisenbahngesellschaft Direct Rail Services) in Carlisle (UK)

ab 24.07.17:    2. Neckar-Castortransport (D)

28.07.17-29.07.17: e-Ventschau: Benefiz-Open-Air für Opfer von Fukushima und Tschernobyl in Ventschau (D)

31.07.17-06.08.17: war-starts-here-Camp beim Gefechts-Übungs-Zentrum Altmark (GÜZ), Potzehne in der Colbitz-Letzlinger Heide (D)

07.08.17-16.08.17: Internationalistisches Sommercamp gegen Atomkraft und Free Flow Festival in Gedelitz (D)

11.08.17-13.08.17: Festival Les Burlesques in Bure (F)

02.11.17-04.11.17: Weltsozialforum gegen Atomkraft 2017 in Paris (F)

06.11.17-17.11.17: Weltklimagipfel und Proteste in Bonn (D)

 

 

https://lehalagedudebat.wordpress.com/2017/01/27/halage-2017-13-au-23-juilet/

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Anti-nuclear_summer_camp_2017

http://close-capenhurst.org.uk/?p=745

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Castor_Resistance_in_Germany_2017

http://e-ventschau.de

http://www.war-starts-here.camp

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Internationalistic_Anti_Nuclear_Summer_Camp_and_Free_Flow_Festival

http://burestop.free.fr/spip/spip.php?article790

http://www.nuclear-heritage.net/index.php/Antinuclear_World_Social_Forum_2017

 

 

———————————————————————-

  1. Was sind die NukeNews?

———————————————————————-

Die NukeNews sind ein mehrsprachiges Newslettersystem des Nuclear Heritage Network. Sie spiegeln die Aktivitäten, Themen und Kämpfe der Anti-Atom-Aktivist*innen wider, die durch diese internationale Community miteinander vernetzt sind. Die Nachrichten werden von Aktivist*innen zusätzlich zu ihren normalen Anti-Atom-Aktivitäten geschrieben und übersetzt. Der Newsletter will sowohl Aktivist*innen als auch die interessierte Öffentlichkeit informieren und auf dem Laufenden halten.

Deine Beiträge zu den NukeNews sind willkommen! Sende sie per E-Mail an „newsletter AT nuclear-heritage DOT net“. Der Text sollte sehr kurz und in Englisch verfasst sein. Bitte mach es nicht länger als einen Absatz. Wir brauchen eine präzise Überschrift für deinen Artikel; du kannst auch einen Link zu weiteren Informationen anfügen.

Die Deadline für die 26. Ausgabe der NukeNews ist der 10. September 2017.

Erfahre mehr und mache die NukeNews bekannter:

http://NukeNews.Nuclear-Heritage.NET

_______________________________________________

ger-nukenews Newsletter

 

Netzwerk & Kampagne:

http://NUCLEAR-HERITAGE.NET