Schlagwort: Castor

BI Umweltschutz: The day after…

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20
29439 Lüchow
http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 3.08.2017  

bi umweltschutz castor antiatom
Am Tag nach der Übernahme aller Zwischenlagerstätten für die hochradioaktiven Abfälle durch den Bund wird auch nach außen sichtbar, dass die neue Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) sich von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) nicht wirklich freimacht. Das Firmenlogo wurde dürftig überklebt, aber die GNS schimmert noch durch (Bild), und die Info-Stelle in Gorleben öffnet und lädt als GNS zum Besuch ein.

„Das ist unfreiwillig konsequent“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), denn personelle Konsequenzen hat der Bund als 100%iger Eigner nicht gezogen: alle 80 Beschäftigten an den Standorten Ahaus und Gorleben – den zentralen Zwischenlagern – wurden übernommen wie auch die 70 Beschäftigten am GNS-Standort Essen.

Sogar die beiden Leiter der BGZ, Wilhelm Graf für die technische, Lars Köbler die kaufmännische Geschäftsführung, kommen von der Atomfirma, die sich gern als „Dienstleister“ statt als gewinnorientierte Firma darstellte. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:“ Wir vermissen eine Berufung von unabhängigen und kritischen Leuten in der Geschäftsführung, die Garanten für eine neue Sicherheitsphilosophie und Sicherheitskonzepte wären, aber das ist vielleicht gar nicht gewollt“.

Immerhin: das wochenlange Drängen und Nachfragen, welchen Preis der Bund für die Übernahme der Zwischenlager und damit des Atommülldesasters zu zahlen hätte, habe sich gelohnt: der Bund zahlt nichts.

Wolfgang Ehmke, Pressesprecher
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=19193

Neckar-Castoren: Stoppen, nicht verschieben!

Bündnis Neckar castorfrei

www.Neckar-castorfrei.de

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Pressemitteilung 20.07.2017

 

Die erneute Transportverschiebung der EnBW entlarvt die juristischen Seifenblasen.

Situation der rechtswidrigen „Bereitstellungslagerung“ heißer Castoren in Obrigheim verschärft sich

Heute gab die EnBW eine Verschiebung des zweiten Castor-Transportes von Obrigheim nach Neckarwestheim bekannt, um eine Oberverwaltungsgerichts-Entscheidung abzuwarten.

Damit entlarvt die EnBW endgültig die von Anfang an unglaubwürdigen Begründungen für den Sofortvollzug als vorgeschoben. Eines von vielen Beispielen, in denen sich AKW-Betreiber, Behörden und teilweise auch Gerichte das Recht gerade so nach ihrem Bedarf passend biegen.

Dies gilt in dramatischer Weise auch für die sogenannte Bereitstellungslagerung der bereits mit Brennelementen beladenen Castoren in Obrigheim. Das Lagern von hoch radioaktivem Material ohne Genehmigung ist kein Kavaliersdelikt, sondern kriminell. Wir wiesen bereits mehrmals darauf hin, dass die EnBW keine Genehmigung für diese Lagerung eingeholt hat. Stattdessen haben sich EnBW und Atomaufsicht in einer allen Vorschriften Hohn sprechenden Absprache darauf geeinigt, dass diese Lagerung in der Stilllegungs- und Abbaugenehmigung für das AKW enthalten sei. Eine solche Genehmigung findet sich darin überhaupt nicht!

Und kann dort auch gar nicht hineingedeutet werden, denn beim damaligen Genehmigungsverfahren waren die Schiffstransporte noch gar nicht vorgesehen.

Wenn bei der Lagerung des gefährlichsten der Menschheit bekannten Mülls so geschlampt wird, dann ist das ein Totalversagen der Atomaufsicht von Minister Untersteller.

Dass die EnBW nun die für den zweiten Transport bereits beladenen Castoren noch

6 Wochen länger ohne Genehmigung in Obrigheim stehen lassen will, womöglich sogar im Freien, spitzt die von der EnBW durch eine Reihe von Fehlentscheidungen selbst geschaffene Sackgasse weiter zu.

 

Wir erwarten vom Oberverwaltungsgericht keine hilfreiche Entscheidung.

Verwaltungsgerichte entscheiden in Atomangelegenheiten äußerst selten nach Sachargumenten, sondern nur über die Einhaltung formaler Verwaltungsakte. Es muss jetzt endlich politisch gegen die Transporte entschieden werden.

 

Wir weisen noch auf einen weiteren Skandal hin, der bisher weitgehend unbemerkt blieb: kürzlich hat der Chef des Bundesamtes BfE, Wolfram König, zuvor Chef des Bundesamtes BfS, gegenüber den Medien Erklärungen abgegeben, die ehrlicherweise als Widerruf der von ihm damals verantworteten Betriebsgenehmigungen für die Castoren-Zwischenlager verstanden werden müssen.

Denn er ließ eine schon damals unhaltbare Behauptung platzen, die die rechtliche Grundlage der Genehmigungen bildete: die Lager durften nur genehmigt werden, wenn es einen „Entsorgungsnachweis“ für die Castoren in der Zeit nach Ablauf der Zwischenlager-Genehmigungen gab. Das Bundesamt verzichtete vorsätzlich darauf, indem es mündliche Zusagen der Bundesregierung als Ersatz nahm, bis dahin werde schon ein „Endlager“ in Betrieb sein. Nun hat König klargestellt, dass es zum Ablauf der Lagergenehmigung noch kein „Endlager“ geben wird.

Somit ist eine weitere Seifenblase geplatzt! Die Genehmigungen, auch für das Tunnellager in Neckarwestheim, wurden rechtswidrig erteilt.

Ja, der Atomstaat macht sich seine Gesetze selber, hält sich nicht daran, und wenn es auffliegt, macht man weiter wie zuvor? So nicht, Herr König! So nicht, Herr Untersteller!

 

Wir fordern:

 

  • Schluss mit dem juristischen Schmierentheater!
  • Die Transporte nach Neckarwestheim nicht verschieben, sondern stoppen!
  • Sofortiges Abschalten der AKWs, in Neckarwestheim, Philippsburg und anderswo!
  • Bau eines Castoren-Lagers in Obrigheim auf höchstem Sicherheitsniveau!
  • Kein Zeitdruck beim Abriss der AKWs! Kein Billigabriss, kein Freirechnen und Freisetzen von radioaktivem Müll, sondern endlich Schutz für Menschen und Umwelt!

 

Wir rufen alle Bürger auf:

Empört Euch! Kommt am Samstag nach Lauffen und protestiert mit uns gegen die Atomskandale!

 

Treffpunkt ist am Sa. 22.7.17 ab 16:30 Uhr am Postplatz in Lauffen/Neckar, Kundgebung um 17 Uhr, anschließend Anticastor-Spaziergang durch Lauffen.

 

www.neckar-castorfrei.de

Castor auf dem Neckar: „Polizei hat Lage nicht im Griff“

.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung

Heilbronn, 28. Juni 2017

 

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Erschreckende Sicherungspannen trotz großen Polizei-Aufgebots

 

Zu den Sicherungspannen beim derzeitigen Castor-Transport auf dem Neckar erklärt der Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, Jochen Stay:

„Die Behörden haben der Bevölkerung vorgegaukelt, sie hätten in Sachen Sicherung des Castor-Transports auf dem Neckar alles im Griff. Jetzt wissen wir es leider besser: Der Polizei gelingt es noch nicht einmal zu verhindern, dass Anti-Atom-Aktivisten in der Stahlkonstruktion einer Brücke übernachten und sich tagsüber abseilen können – wie heute in Bad Wimpfen geschehen. Wer traut ihr dann noch zu, in Zeiten der Terror-Gefahr mögliche Attentäter daran zu hindern, das Schiff ins Visier zu nehmen?

Auch in Horkheim ist es Demonstranten gelungen, sich von einem Wehr über dem Neckar abzuseilen. Wieder kam die Polizei zu spät.

Vertrauenserweckend ist das alles nicht. Wir können froh sein, dass es sich bei den heutigen Aktionen um Aktivisten handelt, die den Transport nicht gefährden wollen.

EnBW und baden-württembergische Landesregierung setzen die Bevölkerung am Neckar einem absolut vermeidbaren Risiko aus. Die Castor-Verschiffung löst nicht das Atommüll-Problem, sondern dient als Billig-Variante statt des Baus einer robusten Lagerhalle in Obrigheim.

Wir fordern das Ende dieser unnötigen und gefährlichen Transporte.“

BI Umweltschutz: Gorlebentag ante portas

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

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Pressemitteilung 28.05.2017

 

Tausende haben in den letzten zwei Jahren die Widerstandspartie der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) besucht. Direkt an den Atomanlagen in Gorleben wird im Rahmen der Kulturellen Landpartie gefeiert, informiert und demonstriert.

„Die Endlagersuche wurde neu gestartet, aber Gorleben bleibt als möglicher Standort gesetzt. Die geologischen Suchkriterien wurden wieder einmal auf den Salzstock Gorleben so zugeschnitten, dass er immer noch als nukleares Endlager in Frage kommt, das haben wir satt“, unterstreicht die BI.

„Der Protest gegen Atomkraft war und ist auch immer ein Protest gegen das konventionelle Energiesystem gewesen“, so BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. „Mit unserer diesjährigen Kulturellen Widerstandspartie wollen wir dem noch mehr Rechnung tragen und haben Engagierte des Landkreises eingeladen, ihre Aktivitäten und Vorstellungen zu einem klima- und ressourcengerechten Leben in Lüchow-Dannenberg vorzustellen.“

Diese Einladung haben die WachstumsWende Wendland in Kooperation mit der Klimaschutzleitstelle des Landkreises zum Anlass genommen, eine Veranstaltung zum Thema Suffizienz zu organisieren, auf der Engagierte und Initiativen zeigen können, wie es ihnen gelingt, Genügsamkeit und Maßhalten in ihren Alltag zu integrieren.

Unter der Überschrift „Das GUTE LEBEN“ haben sich so verschiedene Initiativen wie Landwende, Reparatur-Café Dannenberg, Kulturland eG, Energieberatung Niedersachsen, uma institut, Partnerbetriebe der Biosphäre sowie engagierte Einzelpersonen zum Gemeinschaftsstand ‚Klimaschutz-Rundling‘ zusammengetan. An ihren Ständen wollen die Initiativen mit Interessierten ins Gespräch darüber kommen, wie ein anderes und ihrer Meinung nach besseres Leben im Landkreis und anderswo aussehen kann. Dabei heißt „besser“ nicht nur klima- und ressourcenschonender, sondern auch genussvoller, gesünder, gemeinschaftlicher, und sparsamer. Unter anderem wird es möglich sein, ein mobiles Tiny House zu besichtigen, welches kürzlich innerhalb einer Jahresabschlussarbeit der Freien Schule Hitzacker erstellt wurde.

Parallel dazu finden halbstündige Sofagespräche zu den Themen Plastikfreies Leben, Wohnen im Tiny House, Gemeinschaftsnutzung in der Mobilität, Selbstversorgung und Solidarische Landwirtschaft sowie Kultur-, Bewusstseins- und Politikwandel statt. Auf dem Sofa stehen lokale Experten den Fragen der Moderatoren und aus dem Publikum Rede und Antwort.

„Wir wollen mit dieser Aktion die Vernetzung Gleichgesinnter in der Region fördern, die Besucher zum Nachdenken anregen sowie praktische Tipps zum persönlichen Wandel geben. Außerdem hoffen wir, den einen oder anderen neuen Mitstreiter für die Initiativen zu werben“, so Lia Jahrens, von der WachstumsWende Wendland.

 

An den Atomanlagen Gorleben herrscht nicht nur zur Widerstandspartie reges Treiben. An den Wochenenden könnt ihr Euch zu allgemeinen und Fachvorträgen dort einfinden. Die BI und ihre Fachgruppen informieren dann direkt am Ort des Geschehens über die Probleme. Hier finden Sie/findet ihr die Themen und Termine:

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=18523

Die BI gastiert auch an anderen Orten:

Di. 30.05.17 – 18.30h – Politischer Wunderpunkt Klein Witzeetze 6 Die „Öko-Politfilmreihe“, eine Kooperation des Kulturvereins Platenlaase und der BI, gastiert mit einer Filmvorführung. Um 18.30h läuft dort der Film „Seefeuer“. Eintritt frei – Hutkasse geht rum.

Mi. 31.05.2017 – 15.30h – Wunderpunkt Zadrau „Alte Schule“ Vortrag und Diskussion – „Gorleben oder wie wir den Deckel endgültig draufmachen“ Lokale Standortinitiative trifft weltweiten Anti Atom Widerstand.

Input von und Diskussion mit Kerstin Rudek und Günter Hermeyer von der BI.

BI Umweltschutz: Neckar entern! Info-Veranstaltung

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

 

 

Pressemitteilung 06.05.2017

Der letzte Castortransport im Lande ist schon geraume Zeit her. Lange war ungewiss, wohin die letzten 26 Behälter mit den hochradioaktiven Abfällen aus den Wiederaufarbeitungsanlagen Cap de La Hague und Sellafield verfrachtet werden sollen. Plötzlich gab es da im Unterschied zu alle den Umlagerungskampagnen in der Vergangenheit gar keinen Zeitdruck mehr. Vielleicht geht es 2018 los…

Und nun wird dieses unabgeschlossene „Gorleben-Kapitel“ überholt von aktuellen Ereignissen: in diesem Jahr sollen 15 Castor-Behälter aus dem Atomkraftwerk Obrigheim ins benachbarte Neckarwestheim verfrachtet werden. Das Kuriose: per Schiff auf dem Neckar, weil es im Ländle zu starke Steigungen und zu starkes Gefälle gibt und Bremsen bei dem Schwertransport heiß laufen würden.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) informierte am Freitag (5.5.) im Gasthof Meuchefitz über diesen „überflüssigen und gefährlichen Transport“, wie es die BI-Frau Kerstin Rudek ausdrückt. Die EnBW als Betreiber wählten diesen Weg allein aus Kostengründen. Einig seien sich die südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen in ihrer Forderung, stattdessen solle in Obrigheim ein Zwischenlager errichtet werden.

Die zwei Schubboote und der Schubleichter für die Castortransporte von Obrigheim nach Neckarwestheim liegen zurzeit am AKW Neckarwestheim vor Anker und warten auf die Transportgenehmigung und die Beladung der Castoren in Obrigheim. Die BI hatte bereits erklärt, dass sie sich dem Protest anschließt: „Jahrelang sind Menschen von überall her zu uns gekommen, um uns zu unterstützen, jetzt sind wir gefordert.“

Am Sonntag, den 21. Mai wollen Anti-Atom-Aktivist_innen den Neckar ente(r)n und den Schiffen auf dem Wasser einen Besuch abstatten. Im Aufruf, heißt es: „Bringt eure fahrtauglichen Wasserfahrzeuge wie Boote, Kajaks, Kanus oder Flöße mit.“ Treffpunkt ist um 12 Uhr auf dem Festplatz in Kirchheim am Neckar, der Start erfolgt um 13 Uhr auf dem Wasser neckarabwärts Richtung Schiffsanlegestelle in Neckarwestheim.

Thomas Rosa, Campaigner bei „Neckar castorfrei“, lud (nicht nur) die Anwesenden mit Infos, Fakten und Bildern der bereits angelaufenen Proteste ein:„Schmückt eure Gefährte mit Bannern, Fahnen oder einem neuen Anstrich und folgt der Piratenente auf ihrem Kurs – den Atommüllschiffen entgegen.“

BI Umweltschutz: Termine im April

antiatom castor

Liebe Freundinnen und Freunde,

kurz Luft holen heißt es für uns im April mit einem überschaubaren Terminplan.

Nach den Aktivitäten rund um 40 Jahre Standortbenennung und 40 Jahre BI wurde im März auch der neue Vorstand der Bürgerinitiative gewählt. Nun heißt es sich zusammenfinden, um die kommenden Herausforderungen zu skizzieren. Mit der Kulturellen Landpartie in greifbarer Nähe, weiteren Rostfässer Funden in Gorleben, einem verabschiedeten und stark kritisiertem Standortauswahlgesetz, Castor Transporten in Süddeutschland und zahlreichen Sommeraktionen bleibt folgerichtig dann auch nur ein Moment, um einmal kräftig durchzuatmen.

Ein freundliches „Hallo!“ dem neuen Vorstand => http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=9346

Rostfässer! Ein zorniges „Hallo???“ der niedersächsischen Atomaufsicht =>

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=18482

 

Termine

 

Di. 04.04.2017 – Öko-/Politfilmreihe zeigt: „Bikes vs. Cars“ (S 2015-91min.)

„Bikes vs. Cars“ zeigt eine globale Krise, über die wir uns längst bewusst sind und über die wir sprechen sollten: Klima, Ressourcenvergeudung, sowie ganze Städte, die von Autos vereinnahmt und verschlungen werden…
Ein stets steigendes schmutziges und lautes Verkehrschaos.
Das Fahrrad ist eine Alternative, um dem entgegenzuwirken, aber die Autoindustrie investiert jährlich Millionen in Lobbyarbeit und Werbung, um ihr Geschäft zu schützen.

Passend zum Thema begrüßen wir den Klimaschutzmanager unseres Landkreises, Hans-Albrecht Wiehler, der die Arbeit der Klimaschutzleitstelle und das Projekt „100% Klimaschutz in Lüchow-Dannenberg“ vorstellen wird.

Los geht´s um 19.30h im Kinosaal Platenlaase. Der Eintritt ist frei, die Hutkasse geht rum.

 

Termine anderer VeranstalterInnen

 

Fr. 14.04.17 – 13.00h Gronauer Ostermarsch
Am Karfreitag, 14. April, startet am Bahnhof in Gronau der diesjährige Ostermarsch zur Urananreicherungsanlage Gronau. Der UAA-Betreiber Urenco beliefert ein Drittel des Weltmarktes mit angereichertem Uran, darunter den belgischen AKWBetreiber Electrabel und die ukrainische Atomindustrie im Kriegsgebiet. Mit der Zentrifugentechnologie lassen sich zudem Atombomben bauen und europäische Militärstrategen liebäugeln nach der Wahl von Donald Trump in Hinterzimmern mit einer europäischen Atomstreitmacht. Die zivile und militärische Nutzung der Urananreicherung lassen sich nicht trennen!

Alle Infos => https://sofa-ms.de/?page_id=602

 

So. 23.04.17 – 2 vor 12h – Protest- und Kulturmeile vor dem AKW Brokdorf
Anlässlich des Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl findet auch in diesem Jahr wieder die Protest- und Kulturmeile vor dem AKW Brokdorf statt.

Aus dem Aufruf:
„Im Falle eines schweren Nuklear-Unfalls im AKW-Brokdorf müsste Norddeutschland evakuiert werden – von Flensburg bis Hannover, von Emden bis Schwerin. Das hat die für den Strahlenschutz zuständige Behörde, das Bundesamt für Strahlenschutz, im Jahr 2014 errechnet. Bis zur Stilllegung des AKW Brokdorf sind wir, ca. 5 Millionen Menschen, dem Risiko einer Verstrahlung ausgesetzt. Außerdem wachsen die Atommüllberge weiter.“

Gesamter Aufruf und alle Infos hier =>
http://www.brokdorf-akut.de/protest-und-kulturmeile-am-sonntag-dem-23-april-2017-12-uhr-vor-dem-akw-brokdorf/

 

So. 23.04.17 – ab 15.00h – e-Ventschau SPEZIAL „31 Jahre Tschernobyl – 6 Jahre Fukushima“
Als Erweiterung zum jährlichen e-Ventschau-Festival findet auch dieses Jahr wieder ein e-Ventschau SPEZIAL statt.
In Erinnerung an den 31. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, wird der Umweltjournalist und Fotograf Alexander Tetsch am Sonntag, den 23.04.17 um 15.00h nach Ventschau kommen.
In seinem neuen Vortrag „Was Sie schon immer über das Atom wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“, gewährt er uns Einblicke, in teilweise haarsträubende Tatsachen und wohlweislich verschwiegene Informationen rund um das Atom-Thema, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegen.

Im Anschluss wird das Lüneburger Musiker-Trio „Brass Riot“ mit einer Mischung aus elektronischer Clubmusik und fettem Saxophonsound für nachhaltig positive Energie sorgen.

Alle Infos => http://e-ventschau.de/2017/01/alexander-tetsch-die-wahre-katastrophe-ist-das-vergessen/

 

Vormerken

 

Die Kulturelle Landpartie 2017
Nicht mehr sooo lange und die Kulturelle Landpartie öffnet wieder ihre Pforten. Vom 25. Mai bis zum 5. Juni 2017 präsentieren dann wieder die Wunderpunkte im Wendland ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

Wieder mit dabei ist die Kulturelle Widerstandspartie am Freitag vor Pfingsten – 02. Juni 17 – ab 14.00h an den Atomanlagen Gorleben.

Der Reisebegleiter erscheint in der Woche vor Ostern und geht dann in die Verteilung. Ab Ostern könnt ihr dann einen frisch gedruckten Reisebegleiter (5€) im Büro der Kulturellen Landpartie bestellen oder erwerben.
Den Reisebegleiter gibt es dann natürlich auch bei uns im BI Büro und an unseren Infotischen.

Infos zur Kulturellen Landpartie => https://www.kulturelle-landpartie.de/

 

Infos zur Kulturellen Widerstandspartie und dem KLP Programm der BI =>
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=17982

 

Wir werden das Programm in den kommenden Wochen ergänzen und präzisieren. Das Programm für die Kulturelle Widerstandspartie wird ebenfalls nach Ostern verfügbar sein.

Vielen Dank für Euer Interesse, habt eine sonnige Zeit und auf ein Wiedersehen bei einer der kommenden Aktionen.

Sonnige Grüße

Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstraße 2029439 Lüchow buero@bi-luechow-dannenberg.deTel. 05841/4684 www.bi-luechow-dannenberg.dewww.facebook.com/BI.Luechow.Dannenberg.e.V.

BI Umweltschutz: Termine im März

antiatom castor

Liebe Freundinnen und Freunde,

der Frühling naht, wir sind schon da!

Der März bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen zu denen wir uns unter der Anti Atom Sonne versammeln können. Am Wochenende wurden auf dem Neckar bereits erste gelbe Anti Atom Enten gesichtet, die zwar der Jahreszeit untypisch, dem Anlass aber angemessen, in Scharen gen Süddeutschland zogen.

Aktuelle Berichte zu den anstehenden Castor-Transporten auf dem Neckar gibt´s hier => https://neckar-castorfrei.de/

Weit weniger farbenfroh schreitet der Prozess um das Standortauswahlgesetz voran. Hier dominiert vor allem schwarz auf weiß und die offenkundig treibende Kraft liegt, wie immer, im Zeitmangel. Möglichst schnell soll das Gesetz bereits in dieser Woche in die erste Lesung und am Ende des Monats soll dann eine Beschlussfassung im Bundesrat erfolgen. Die auslaufende Veränderungssperre für den Standort Gorleben, deren Verlängerung eine weitere Bankrotterklärung für die Politik und den Prozess um das StandAG wäre, spielt dabei sicherlich eine gewichtige Rolle.

Dazu die Pressemitteilung der BI „Endlagersuche: Tempo, Tempo statt Sorgfalt“ mit einer ausführlichen Stellungnahme des BI Vorsitzenden Martin Donat:

http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=18246

 

Termine

 

Di. 07.03.2017 – 19.30h Öko-/Politfilmreihe zeigt: „How to change the world – Greenpeace, wie alles begann“

Für seinen packenden Dokumentarfilm HOW TO CHANGE THE WORLD konnte sich Regisseur Jerry Rothwell aus einem riesigen Archiv unglaublicher, bisher unveröffentlichter Filmaufnahmen bedienen. Er erzählt die Geschichte der frühen Jahre von Greenpeace – vom grenzenlosen Idealismus und der Aufbruchsstimmung der ersten Stunde, bis zu den inneren Konflikten, die den rasanten Aufstieg zu einer der größten Non-Profit-Organisationen der Welt begleiteten.

Ein atemberaubender Film über den vielleicht wichtigsten politischen und kulturellen Wendepunkt unserer Zivilisation in den vergangenen 50 Jahren.
“Sie waren sich einig, dass eine Hand voll Leute die Welt verändern kann. Sie waren sich bloß nicht einig wie.”

Mit sehr freundlicher Unterstützung von Greenpeace e.V. .

“How to change the World – Greenpeace, wie alles begann”
Di. 07.03.17 – Beginn 19.30 Uhr
Kinosaal Platenlaase – Eintritt frei, die Hutkasse geht rum.

 

Sa. 11.03.2017 – 15.00h Demo Gedelitz/Gorleben: „6 Jahre Fukushima – 40 Jahre Gorleben: Lügen, pfuschen und vertuschen!“

Wir gedenken den Opfern der Atomkatastrophe von Fukushima, fordern “Alle Atomanlagen sofort stillegen!” und setzen gleichzeitig ein Zeichen gegen die Atommüll-Pläne in Gorleben, die noch lange nicht vom Tisch sind.

Um 15.00h startet der Demozug in Gedelitz in Richtung Bergwerk Gorleben.

Dort angekommen gibt es Redebeiträge von Herbert Schaper-Biemann für die Fukushima Mahnwache Dannenberg und Wolfgang Ehmke für die BI. Gesine Wiese aus Gedelitz wird ein Grußwort aus Fukushima verlesen.

Musikalisch wird die Demo umrahmt von XAMBA und dem Duo Lili Vollmer (Sax) und Betsy Miller (Voc.+Git.).

Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt – Kuchenspenden sind trotzdem willkommen!

Auf die Straße für die Abschaltung aller Atomanlagen, WELTWEIT!

 

Do. 16.03.2017 – 19.00h Vortragsabend „Indianischer Widerstand in Standing Rock“

Die AG gegen Fracking der BI lädt zu einer besonderen Veranstaltung mit Dr. Michael Koch.

Seit April 2016 protestieren tausende nordamerikanische Indianer gegen den Bau der Dakota Access Erdölpipeline durch ihre Gebiete, die 75000m³ Rohöl täglich über 1880 km transportieren soll.
Der ehemalige US-Präsident Obama stoppte das insgesamt 3,8 Mrd. US-Dollar teure Projekt im Dezember 2016. Trump, der in die Pipelinebetreiberfirma  Energy Transfer Partners und die Holding Phillips 66 investiert hat, verordnete per Dekret am zweiten Tag seiner Amtszeit den Weiterbau.  Der Offenbacher Dr. Michael Koch, der an einem Buch über indianischen Widerstand schreibt, und sich seit Jahren für die Freilassung des seit 1975 im Gefängnis festgehaltenen wohl bekanntesten indianischen politischen Gefangenen, Leonard Peltier, einsetzt, wird in einer Mischung aus Vortrag, Lesung, Livemusik, Film- und Bildershow auch auf weiteren indigenen Widerstand, die Völkermordgeschichte an den Native Americans und das heutige Leben in Reservaten eingehen.

„Indianischer Widerstand in Standing Rock“ mit Dr. Michael Koch
Do. 16.03.17 – 19.00h
Ratskeller – Lüchow
Eintritt frei – die Hutkasse geht rum.

 

So. 19.03.2017 – 17.00h Lesung „Pegasus in Gorleben – 40 Jahre Widerstand“

 

Aufgrund der überwältigenden Nachfrage haben sich alle KünstlerInnen bereit erklärt die Lesung vom 26.02.17 zu wiederholen. Ein herzliches Dankeschön und die absolute Empfehlung sich diese Lesung nicht entgehen zu lassen.
Das geflügelte Pferd, seit der Antike Sinnbild für die freie Dichtung, gibt den Namen her für eine Lesung im Künstlerhof Schreyahn mit literarischen Texten zum andauernden Konflikt um den atomaren Müll in Gorleben und anderswo.

Am Sonntag, den 19. März, leitet Axel Kahrs durch das Programm, das Dichterinnen und Dichter im heißen Kampf um das Atom zu Wort kommen lässt: Der Autor Andreas Maier wird seinen schon fast legendären ZEIT-Artikel „Die Legende vom Salzstock“ lebendig werden lassen und seine Wanderung im Elbholz aus „Bullau“ schildern. Der Schauspieler Wolfgang Kaven liest die frühen Tag-bücher von Hans Christoph Buch sowie Gedichte und die Widerstands-Rede Nicolas Borns. Wolf Biermanns „Gorleben-Lied“ gehört ebenso dazu wie die von Ingrid Birkholz vorgetragenen Reflexionen von Christa Wolf, Dorothee Sölle und Marie Luise Kaschnitz.
Kein idyllischer Rückblick, kein Poesiealbum, sondern engagierte Literatur, begleitend, zweifelnd, mahnend, anspornend, vorausschauend.

Lesung „Pegasus in Gorleben – 40 Jahre Widerstand“
So. 19.03.17 – 17.00h
Künstlerhof Schreyahn – Eintritt gegen Spende

 

 

Sa. 25.03.17 – 18.00h Geburtstagsfeier 40 Jahre BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Bei vielen Menschen sorgte es schon für Verwirrung: 40 Jahre Standortentscheidung Gorleben, das heißt auch 40 Jahre Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Während die Standortentscheidung im Februar fiel, folgte die Gründung der BI im März.

Das darf dann auch mal gefeiert werden und somit gibt es eine kleine, aber feine Geburtstagsfeier in den Trebeler Bauernstuben. Zückt Eure Wendenpässe!

Die schlechte Nachricht: Ihr müsst Mitglied sein!
Die gute Nachricht: Ihr könnt sofort oder spätestens am Eingang zur Veranstaltung Mitglied werden!

 

Zur Einladung => http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?page_id=18281

 

So. 26.03.17 – 15.00h Mitgliederversammlung der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Im März eines jeden Jahres: Die ordentliche Mitgliederversammlung der BI.

Neben Berichten, Zahlen und Fakten des vergangenen Jahres wird ebenfalls jährlich ein neuer Vorstand gewählt.

Zutritt wiederum nur für Mitglieder. Deshalb unser Tipp: Ein Wochenende im Wendland einplanen, Samstag Party, Sonntag Sitzung! Mitgliedschaft vorher oder am gleichen Tag beantragen!

Ordentliche Mitgliederversammlung der BI
So. 26.03.17 – 15.00h
Trebeler Bauernstuben – Trebel

 

Aktionen/Termine anderer VeranstalterInnen

 

Fukushima Jahrestag

Dem Wendland so fern, doch im Herzen dabei? Vielleicht auf einer Veranstaltung in Eurer Nähe!?

„.ausgestrahlt – gemeinsam gegen atomenergie“ bietet eine wunderbare, bundesweite Übersicht zu Veranstaltungen um den Fukushima Jahrestag => https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/jahrestag-fukushima/

oder

11.03.17 – Hamburg – „Fukushima Demo – Atommüll verhindern, bevor er entsteht!“ 14.00h Elbpromenade =>  http://www.atomtransporte-hamburg-stoppen.de/2017-fukushima-demo/

oder

11.03.17 – Berlin – „Kazaguruma Demo – Für eine Zukunft ohne Atomanlagen“ mit einem Redebeitrag von der BI – 12.00h Gendarmenmarkt => http://www.antiatomberlin.de/aktionen/37-demos/299-demo-zum-6-jahrestag-von-fukushima.html

 

Mitmachen!

Kampagne: AKW Gundremmingen: Beide Blöcke 2017 abschalten – Wer B sagt, muss auch C sagen!

Ende des Jahres erlischt die Betriebsgenehmigung von Block B des AKW Gundremmingen. Block C soll noch vier Jahre weiterlaufen! Wir schließen uns den Forderungen der AktionspartnerInnen .ausgestrahlt, Umweltinstitut München und der Standortinitiative FORUM an und verweisen gerne auf die momentan laufende Kampagne:

https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/kampagnen/kampagne-akw-gundremmingen/

 

10.03.17 – 12.00-18.00h Klimaschutz im Wendland im VERDO Hitzacker

Die Klimaschutzleitstelle des Landkreis Lüchow-Dannenberg lädt zur Veranstaltung: Dialogwerkstatt „Gemeinsam
Klimaschutz gestalten – Ideen und Impulse für den Masterplan 2050“.

Neben dem Thema Suffizienz (Forum V), wird es auch um Mobilität (Forum IV), Dorfentwicklung (Forum I), Klimaschutzbildung (Forum III) und Landnutzung (Forum VI) gehen.

Anmeldung und Infos (bis 08.03.17) hier => http://veranstaltungen.baumgroup.de/Events/131

Fr. 17.03.17 – 18.30h/19.30h Infoabend „Rechtspopulismus und Antifeminismus in der AFD“ – Veranstaltung mit A. Kemper

Los geht´s um 18.30h mit einem Essen gegen Spende und der Veranstaltung um 19.30h im Kulturverein Platenlaase.

Infos: http://keinortfuernaziswendland.blogsport.de/2017/02/15/rechtspopulismus-und-antifeminismus-in-der-afd-17-3-2017/

Wir wünschen Euch einen wundervollen Frühlingsanfang – Entfaltet Euch!

Sonnige Grüße

Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstraße 2029439 Lüchow