Schlagwort: Castor

Newsletter der AG Schacht KONRAD e. V. Januar 2020

ag schacht konrad antiatom

 

  1. Fachtagung: „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ – Jetzt anmelden!
  2. CASTOR 2020? Aktionstag „Eure Genehmigung für die Tonne!“
  3. Heuert an bei den Braunschweiger Atomnarren!
  4. ASSE 2-Begleitgruppe fordert Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages
  5. Termine

1. Fachtagung: „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ – Jetzt anmelden!

  1. Februar 2020, Fachtagung zu den Problemen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, Hannover

    Immer wieder werden die Gefahren der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle von den Verantwortlichen mit Verweis auf das immense radioaktive Inventar bestrahlter Brennelemente herunter gespielt. Oft fehlt der kritische Blick auf die über 40 Zwischenlager in der ganzen Bundesrepublik. Die Konsequenz: falsch deklarierte und rostende Fässer, vollgestopfte Zwischenlager und völlig veraltete Sicherheitsanforderungen für die dauerhafte Lagerung dieser Abfälle.

    Am 21.02.2020 veranstaltet deshalb das Projekt Atommüllreport von 11.00 – 17.00 Uhr die Fachtagung „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ im Raschplatzpavillion Hannover. Welche Gefahren gehen von diesen Abfällen tatsächlich aus? Wie kann die Sicherheit verbessert werden und welches Risiko soll die Bevölkerung akzeptieren? Die Antworten auf diese und weitere Fragen wird im Rahmen der Fachtagung diskutiert.

    Um Anmeldung bis zum 14.02.2020 wird gebeten.

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2. CASTOR 2020? Aktionstag „Eure Genehmigung für die Tonne!“

Aktionstag am Sonntag, 02.02.2020
„Eure Genehmigung für die Tonne!“ – Protestkundgebung um 13:00 Uhr vor der Genehmigungsbehörde in Salzgitter-Lebenstedt, Willy-Brandt-Straße 5

Am 23. Dezember hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Einlagerungsgenehmigung für sechs CASTOR-Behälter im Zwischenlager am AKW Biblis erteilt. Damit steht einem hochradioaktiven Atommülltransport aus dem britischen Sellafield nach Hessen nur noch die Transportgenehmigung im Weg.

Aus diesem Anlass werden am Sonntag, 02.02.2020 an vielen Atomstandorten der Bundesrepublik Protestaktionen stattfinden. Die AG Schacht KONRAD ruft aus nahe liegendem Anlass dazu auf, sich zu einer Kundgebung vor der Genehmigungsbehörde zu versammeln.

Dort soll es an der Feuertonne bei heißen Getränken auch weitere Informationen und Redebeiträge geben.

Homepage des Protestbündnisses…

3. Heuert an bei den Braunschweiger Atomnarren!

Wir, die Braunschweiger Atomnarren, lassen auch dieses Jahr das ASSE-Geisterschiff auf dem Schoduvel ins Getümmel stechen. Gerade haben wir unseren Kahn dafür gründlich auf Vordermann gebracht.

Wir treffen uns für die Karnevals-Vorbereitungen regelmäßig jeden Samstag von 10.00 – 13.00 Uhr zum kreativen Atomnarren-Frühstück im Umweltzentrum. Wer Lust und Zeit hat, kann vorbeikommen, sich beteiligen, mit organisieren und Ideen entwickeln, bzw. umsetzen und am Karnevalssonntag, 23.02.2020 mitlaufen. Wir freuen uns auf Dich, bei unseren Treffen und/oder direkt beim Karnevals-Umzug am ASSE-Geisterschiff! Melde Dich unter info@braunschweiger-atomnarren.de

Alle Samstage auf einen Blick: 26.01. | 01.02. | 08.02. | 15.02. | 22.02.; Ort: Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1-2, 38100 Braunschweig.

Alles weitere zum Ablauf beim Schoduvel unter www.braunschweiger-atomnarren.de…

4. ASSE 2-Begleitgruppe fordert Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages

Als Konsequenz aus der erneuten Verschiebung der eigentlich für „das 3. Quartal 2019“ angekündigten Rückholungsskizze fordert die Zivilgesellschaftliche Vertretung (ZGV) und die Kommunale Vertretung (KV) in einem gemeinsamen Brief an 15 Bundestagsabgeordnete des Umweltausschusses und den hiesigen Wahlkreisen eine Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages.

Der Ausschuss müsse sich wieder verstärkt mit der Problematik des äußerst schleppenden Rückholungsprozesses auseinandersetzen und nach wirksamen Beschleunigungsmöglichkeiten suchen, so Claus Schröder, einer der Sprecher der ZGV.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hatte – passend dazu – im Sommer letzten Jahres dem Bundesumweltministerium fehlende Projektsteuerung bei der Rückholung vorgeworfen und ab sofort jährliche Berichte angefordert.

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5. Termine

Weitere Infos oder links zu den genannten Terminen sowie weitere Termine, finden sich hier: termine.ag-schacht-konrad.de

  • Castor-Transporte 2020 – Erstmals nach vielen Jahren sollen wieder CASTOR-Transporte aus den Plutoniumfabriken in Sellafield in England und aus La Hague in Frankreich nach Deutschland rollen. Gemäß der bereits 2015 von der Bundesregierung mit den Energiekonzernen ausgehandelten Vereinbarung nicht mehr nach Gorleben, sondern an vier Atomstandorte. In die sogenannten „Standort-Zwischenlager“ nach Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf. Infos zum Aktionstag am 2. Februar siehe oben.
  • 01.10.2019 – 24.04.2020 Theateraufführung „Die Kinder“, Staatstheater Braunschweig
  • 24.07. – 04.08.2020 The Radioactive Olympics – Die radioaktiven Olympischen Spiele
  • Freitag 24. Januar 2020, 18:00 Uhr Treffen Wolfenbütteler Atomausstiegsgruppe WAAG, öffentliches Treffen, Ort: Stadtteiltreff „Die Ulme“, Ulmenweg 2a in Wolfenbüttel
  • Samstag 25. Januar 2020, 10:00 Uhr Treffen Braunschweiger Atomnarren, Vorbereitung Schoduvel 2020 jeweils Samstag 10-13 Uhr, Ort: Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1-2, 38100 Braunschweig. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Montag 27. Januar 2020, 15:00 – 16:00 Uhr Fässer-Aktion der Braunschweiger VW-Azubis im Rahmen der BISS-Mahnwache. Während der Ausstellung und der Vorträge von AG Schacht Konrad und BISS im November 2019 in der Ausbildung bei VW in Braunschweig haben viele TeilnehmerInnen zwei „Atommüll-Fässer“ in der Ausstellung unterschrieben. Diese Protest-Fässer sollen auf den Plakatanhänger der BISS gestellt werden. Den Austausch werden die Azubis von VW während der BISS-Mahnwache durchführen. Ort: Gieselweg 1-3, 38110 Braunschweig- Thune
  • Montag 27. Januar 2020, 16:30 Uhr Geschäftsführender Vorstand, KONRAD- Haus, Bleckenstedter Straße 14a,  38239 Salzgitter
  • Dienstag 28. Januar 2020, 19:15 Uhr Vortrag: Nukleare Entsorgung – langfristige Tiefenlagerung, Ort: Karlsruhe KIT Süd, kleiner Hörsaal ETI, (11.10)Veranstalterin: kine – Karlsruher Initiative zur nachhaltigen Energiewirtschaft, kine e.V., c/o AStA KIT, Adenauerring 7, 76131 Karlsruhe
  • Samstag 01. Februar 2020, 10:00 Uhr Treffen Braunschweiger Atomnarren, Vorbereitung Schoduvel 2020 jeweils Samstag 10-13 Uhr, Ort: Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1-2, 38100 Braunschweig. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Sonntag 02. Februar 2020, 13:00 Uhr „Eure Genehmigung für die Tonne!“, Protestkundgebung gegen die geplanten CASTOR-Transporte 2020 mit Feuertonne und Redebeiträgen vor der Genehmigungsbehörde BASE – Bundesamt für die Entsorgung der nuklearen Abfälle, Willy-Brandt-Str. 5, Salzgitter-Lebenstedt
  • Montag 03. Februar 2020, 18:00 Uhr Anti-Atom Mahnwache Göttingen für die Stilllegung sämtlicher Atomanlagen weltweit, mit Redebeiträgen, aktuellen Infos und Aktionen, Ort: Göttingen, Gänseliesel, VA: Anti-Atom-Initiative Göttingen
  • Mittwoch 05. Februar 2020, 18:00 Uhr Fachgruppe ASSE, DGH Burschenhof, Kantorweg 1, Sickte, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Freitag 07. Februar 2020, 11:00 Uhr KONRAD-Mahnwache, am Stadt- Monument, in den Blumentriften,  Salzgitter- Lebenstedt
  • Samstag 08. Februar 2020, 11:00 Uhr Klausurtagung der AG im Gemeindehaus Salzgitter- Bleckenstedt
  • Montag 10. Februar 2020, 18:00 Uhr 2020 weiter Druck machen: Uranmüll-Demo, Castor & Klimaschutz, Aktionsbündnis SOFA ruft zur Demo in Münster auf, Am Montag, 10. Februar, wollen wir in Münster abends um 18 Uhr nach einem Auftakt am Hauptbahnhof/ Berliner Platz eine Uranmüll-Demo durchs Bahnhofsviertel machen. Wir werden auch 2020 nicht lockerlassen, damit unverantwortliche Uranmüllexporte nach Russland (wieder) der Vergangenheit angehören und die Uranfabriken in Gronau und Lingen endlich stillgelegt werden.
  • Mittwoch 12. Februar 2020, 17:00 Uhr Info- und Vorbereitungstreffen „Camp Konrad“, Gewerkschaftshaus Salzgitter-Lebenstedt, Sitzungszimmer 1. Etage. Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Mittwoch 12. Februar 2020, 19:00 Uhr Umweltstammtisch Braunschweig, Ort: wird noch bekanntgegeben VA: Greenpeace Braunschweig
  • Sonntag 16. Februar 2020, 11:00 – 16:00 Uhr BUND-Workshop zur Atommüll-Lager-Suche, Ort: Landesgeschäftsstelle des BUND Sachsen-Anhalt, Olvenstedter Str. 10, 39108 Magdeburg, Anmeldung an jan.warode@bund.net
  • Dienstag 18. Februar 2020, 17:00 Uhr Fachgruppe Konrad, KONRAD-Haus, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Mittwoch 19. Februar 2020, 17:15 Uhr Koordinationsausschuss der Arbeitsgemeinschaft, KONRAD-Haus, Salzgitter- Bleckenstedt, Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Freitag 21. Februar 2020, 11:00 – 17:00 Uhr Fachtagung: „Unterschätzte Risiken – gefährliche Flickschusterei“ zum Thema schwach- und mittelradioaktive Abfälle, die Fachtagung richtet den Blick auf die spezifischen Gefahren der Abfälle während der Verarbeitungskette vom Rückbau bis zur Zwischenlagerung, Raschplatzpavillon, Hannover Lister Meile 4 30161 Hannover, VA: Atommüllreport
  • Samstag 22. Februar 2020, 11:00 Uhr 30 Jahre Vallstedter gegen Schacht KONRAD – Vallstedter Frühstück, Gemeindesaal St.-Martins-Gemeinde Vallstedt
  • Samstag 22. Februar 2020, 13:00 Uhr Braunschweiger Atomnarren beladen und schmücken das ASSE-Geisterschiff für die Fahrt beim Schoduvel. Interessierte herzlich willkommen! Bitte vorher anmelden!
  • Samstag 22. Februar 2020, 15:30 Uhr Standortbenennung Gorleben vor 43 Jahren – Tondokumente, Stand der Dinge, anschließend Mapping der FU Braunschweig „emanzipatorische Räume im Wendland“, Platenlaase, Café Grenzbereiche
  • Sonntag 23. Februar 2020, 11:00 Uhr Braunschweiger Atomnarren mit dem ASSE-Geisterschiff beim Schoduvel, wir treffen uns vorab ab 11.00 Uhr zum gemeinsamen Schminken und Verkleiden im Grünen Laden, Madamenweg 171, 38118 Braunschweig und gehen dann gemeinsam zum ASSE-Schiff, das auf der Theodor-Heuss-Str. wartet.
  • Samstag 29. Februar 2020, 11:00 – 17:00 Uhr 16. Atommüllkonferenz, Ort: Volkshochschule Göttingen, Bahnhofsallee 7, 37081 Göttingen

Weitere Infos oder links zu den genannten Terminen sowie weitere Termine, finden sich hier: termine.ag-schacht-konrad.de

Schöne Grüße
Michaela Sohn und Thomas Erbe
für das newsletter-Team der AG Schacht KONRAD e.V.

www.ag-schacht-konrad.de

Pro-Atom-Ab-Stimmung bei CDU, FDP und AfD 38 von 96 EU-Parlamentariern aus Deutschland haben im Europaparlament dafürgestimmt, Atomkraft als „nachhaltigen Energieträger“ zu deklarieren.

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
Rosenstr. 20  29439 Lüchow
http://www.bi-luechow-dannenberg.de
Büro: Tel: 05841- 4684 Fax: -3197
buero@bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 3.12.2019
bi umweltschutz castor antiatom

Der ansonsten starke Beschluss zur Klimakonferenz wurde durch einen von Konservativen, Rechten und Liberalen getragenen Antrag so verändert, dass auch die überhaupt nicht regenerative Atomkraft nun als Teil der nachhaltigen Energieversorgung angesehen wird.

Dieser Pro-Atom-Deklaration haben auch die drei niedersächsischen CDU-Abgeordneten David McAllister, Lena Dupont und Jens Gieseke zugestimmt, und zwar im Schulterschluss mit ausnahmslos allen FDP – und AfD- Abgeordneten. Das ruft die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) auf den Plan. In persönlichen Anschreiben an die drei Niedersachsen zeigt sich der BI-Vorsitzende Martin Donat entsetzt darüber, „dassSie sich damit politisch auf einer Linie mit der AfD befinden. Wir haben immer gefürchtet, dass der Schulterschluss der Konservativen mit der neuen Rechten und den rechten Populisten nicht in offenen Koalitionen, sondern in Detailabstimmungen erfolgen könnte. Bitte schieben Sie dem unverzüglich einen Riegel vor!“ Frau Dupont, die Mai diesen Jahres bei der CDU in Gartow zu Gast war, bekam zu lesen, dass sie sich sicher ein Bild davon hat machen können, „wie große Wunden diese menschenverachtende Technologiein unsere Demokratie geschlagen hat und dass spätestens nach der Initiative Ihrer Kanzlerin für den Atomausstieg auch in den Reihen der Volkspartei CDU ein Umdenken längst eingesetzt hat.“

Vor allem David McAllister als ehemaliger niedersächsischer Ministerpräsident müsse sich fragen lassen, ob er die Endlagerdebatte im Lande nicht mehr verfolge. „Wir fragen uns, ob Sie mit Ihrem Abstimmungsverhalten eher den auf Initiative Ihrer Kanzlerin zustande gekommenen Ausstiegsbeschluss des Deutschen Bundestages konterkarieren oder aber die gegenwärtige Endlagersuche effektiv torpedieren wollten.“ Immerhin liegen mit Zwischenahn, Lesum und Harsefeld drei potentielle Endlagerstandort relativ dicht an dessen Wahlkreis, erinnert ihn die BI. Donat: „Was eine Renaissance der Atomkraft für ein deutsches Endlager und die Langzeitsicherheit des Atommülls bedeuten würde,dürfte Ihnen als Niedersachse und ehemaligem Ministerpräsidenten doch sicherlich klar sein“.

Die BI fordert diese Abgeordneten auf, die Motive Ihres Abstimmungsverhaltens darzulegen und unbedingt zu den Ausstiegsbeschlüssen des Deutschen Bundestageszurückzukehren.

 

 

DER KASTOR KOMMT! LESUNG UND DISKUSSION

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Mittwoch, den 6.11. um 19 Uhr in der Bürgerstube des Vereins Ein Raum für Mülheim!, Von-Sparr-Straße 56, 51063 Köln

 

Die „fünfte Jahreszeit“, in der es im Herbst noch einmal richtig grün vor lauter Uniformen und schwerem Gerät wurde, hat sich in das kollektive Gedächtnis vieler Generationen im Wendland eingebrannt.

Gorleben war jahrzehntelang der soziale Ort, an dem bei jedem Castortransport das Ende der Atomkraft auf der Straße „verhandelt“ wurde. Das Gorleben-Kapitel ist auch 8 Jahre nach dem letzten Castor-Transport in das Elbdorf noch lange nicht abgeschlossen. Der geologisch fragwürdige Salzstock Gorleben-Rambow wird als Endlager durch ein neues Suchverfahren hindurchgeschleppt.

 

Auch Castortransporte selbst gehören nicht der Vergangenheit an. Höchst umstritten, aber noch lange nicht vom Tisch, sind Transporte aus Jülich und Garching in das Gorleben – baugleiche Lager in Ahaus. 150 Behälter mit verpressten Brennelementhülsen aus der Wiederaufarbeitung in La Hague sollen ebenso nach Ahaus verfrachtet werden, obwohl die Lagergenehmigung dort im Jahr 2036 ausläuft.

 

Ab 2020 sind auch Transporte aus La Hague bzw. der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield geplant – zunächst nach Biblis, später dann auch nach Philippsburg, Brokdorf und Isar, um dort „kraftwerksnah“ gelagert zu werden. Eine weitere Einlagerung in Gorleben, wo bereits 113 Behälter stehen, wurde nämlich gesetzlich verboten. Vielleicht nur, um den Widerstand gegen das geplante Endlager im Salzstock Gorleben-Rambow einzulullen.

 

Wolfgang Ehmke, langjähriger Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz, hat, wie viele Bewegte und Unentwegte, eine besondere Beziehung zum „Kastor“. Er hat einen Beziehungsroman geschrieben und wird in Dannenberg, Bonn, Ahaus und Köln besondere Erlebnisse der einstigen „Castor-Zeit“ vortragen.

 

Sein „Held“ pendelt zwischen dem Schanzenviertel in Hamburg und dem Wendland hin und her. In seinen Träumen wirkt das Aktionsgeschehen rund um den Castortransport 2011 nach. Zugleich ist es eine tragisch-komische Liebesgeschichte, denn er verguckt sich in eine junge Künstlerin, muss aber erfahren, dass diese Dorothea ein Verhältnis mit seinem besten Kumpel hat. Unmerklich steuert Robert, der „Held“, auf eine persönliche Katastrophe zu.

 

Personen und Spielorte sind kunstvoll miteinander verwoben. Kaum merklich hat der Autor die Akzente verschoben, es ist auch ein Abschied von der Stadt, eine Hinwendung zum Land. Der gehetzte „Held“ hält sich an den ironischen Ausrufezeichen fest und sieht sich am Ende gerettet.

 

Ob das letztlich für den Gorleben-Konflikt in ähnlich tragisch-komischer Form gelten wird?

Was bleibt ist die anhaltende Debatte um die Atommülllagerung.

 

Das Buch hat 130 Seiten, kostet 8.90 Seiten und ist im Köhring-Verlag Lüchow unter der ISBN 978-3-926322-72-2 erschienen. Direktversand auch über die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg

 

Quelle:

https://www.bi-luechow-dannenberg.de/2019/10/02/der-kastor-kommt-lesung-und-diskussion/

 

 

 

AAPK

Anti_Atom_Plenum Köln

c/o

Naturfreundehaus Kalk

Kapellenstrasse 9a

51103 Köln-Kalk

 

Presse: 0221-30.28.43.70

 

 

 

www.antiatomplenum.blogsport.de

www.antiatomkoeln.de

[BI-Newsletter] Schöne Feiertage! – Termine zum JahresweXel

bi umweltschutz castor antiatom

Liebe Freundinnen und Freunde,

zum Abschluss eines ereignisreichen Protestjahres möchten wir uns noch einmal persönlich an euch wenden.
Schmunzelnd mussten wir in diesem Jahr zur Kenntnis nehmen, dass wir zwar sehr bekannt sind, einigen Menschen jedoch der Glaube fehlte, dass es uns auch noch gibt.

Zugegeben, die alte Dame BI ist etwas in die Jahre gekommen, aber die großen Augen mancher Besucher*innen unserer Infostände mit dem Ausspruch „Euch gibt es noch!?“ sorgte, gemessen an den zu meisternden Anforderungen und unseren Aktivitäten des vergangenen Jahres, für eine gewisse Erheiterung.

Mit vier Busreiseangeboten zu Großdemonstrationen, alleine im zweiten Halbjahr, unzähligen Fahrten zu Konferenzen und Teilnahmen an Aktionen mit unserem Infostand sind wir nicht nur rüstig, sondern sogar sehr agil. Dass die Gorleben Rundschau kein zahnloser Papiertiger ist, beweist die jüngst von der Bundesrepublik Deutschland eingereichte Klage gegen die Bürgerinitiative, da wir mit bissigen Artikeln über die Probleme der Atommülllagerung offenbar einen wunden Punkt bei den Behörden getroffen haben.

Mit Beharrlichkeit, Leidenschaft und langem Atem werfen wir unsere Erfahrung und Wachsamkeit nicht nur den neu gegliederten und vergrößerten staatlichen Institutionen entgegen, sondern stehen auch unseren Mitmenschen mit Rat und Tat zur Seite.

Mit abnehmendem medialem Interesse an der Atompolitik und den großen Problemen in der globalen Klimapolitik, müssen aber auch wir kleinere Brötchen backen. Projekte, wie die neu gestaltete Webseite, der Versuch ein „atompolitisches Mahnmal“ in Gorleben zu errichten, eine neue halbe Stelle im Büro oder eine juristische Auseinandersetzung zu finanzieren, sind neben unserem Alltagsgeschäft kostspielige Ziele.

Mit einer Spende zum JahresweXel helft ihr uns bei der Realisierung dieser Ziele und sorgt dafür, dass wir auch morgen noch kraftvoll zubeißen können!

Wir bedanken uns herzlich für eure Unterstützung, wünschen euch eine wundervolle Zeit und einen kraftvollen Start ins neue Jahr.

Der Vorstand der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
Spenden und Mitgliedsbeiträge können steuerlich geltend gemacht werden, die Spendenquittungen senden wir im Januar zu

 

 

Termine

 

Di. 01.01.2019 – 14.00h, Atomanlagen Gorleben – „Neujahrsempfang“

Mit der ersten Versammlung des Jahres begrüßen wir das neue Protestjahr und versammeln uns an den Atomanlagen in Gorleben.
Bei Heißgetränken und Gebäck schwören wir uns auf die kommenden Aufgaben ein und bringen unseren fortdauernden Protest zum Ausdruck.
Eine tolle Möglichkeit zum Wiedersehen, miteinander Reden und Pläne schmieden.
Wir freuen uns auf euch, wenn es wieder heißt „Adieu 2018 – Allez 2019!“, um 14.00h an den Atomanlagen in Gorleben.

 

 

Di. 08.01.2019 – 19.30h, Kino Platenlaase – Öko-/Politfilmreihe zeigt: „Climate Warriors“ (D-2018 / 86min.)

Die Energiewende ist technisch bereits möglich. Und doch wird sie nicht umgesetzt.
Menschliche Gier und ungerechte Machtverhältnisse stehen ihr im Weg.
Aber wie kann sich die Menschheit von diesen konservativen Strukturen lösen?
Eine globale Veränderung kann nur durch eine Bewegung von unten entstehen, eine Bewegung aus dem Volke. Davon ist der Filmemacher Carl A. Fechner überzeugt. So trifft er auf seiner Reise durch Deutschland und die USA nicht nur auf Prominente und Politiker, sondern auch auf
engagierte Mitmenschen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen.
Sie alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Umstieg auf 100% erneuerbare Energien.
„Climate Warriors“ zeigt, wie die Energiewende tatsächlich gelingen kann – und zwar weltweit.
Der Dokumentarfilm von Carl-A. Fechner gibt den Menschen eine Stimme, die unermüdlich für eine nachhaltige und gerechte Zukunft für uns alle
kämpfen.

Im Anschluss machen wir eine kleine Nachlese zur jüngsten Weltklimakonferenz in Polen und versuchen eine Einordnung der dortigen Beschlüsse.

Los geht´s um 19.30h im Kino Platenlaase. Der Eintritt ist frei, die Hutkasse geht rum.

 

 

BI Büro um die Feiertage geschlossen

Am Freitag, den 21.12.2018, beginnen um 16.00h unsere kleinen Weihnachtsferien. Das BI Büro ist dann um die Feiertage und den JahresweXel nicht besetzt. Ab Mittwoch, den 02.01.2019, sind wir dann wieder zu den gewohnten Zeiten für euch da.

 

 

„Durchgeknallt!“

Auch in diesem Jahr würden wir uns sehr freuen, wenn wir weitere Mitmenschen zu einer Reduzierung der Silvesterknallerei bewegen könnten.

Im Jahr 2017 wurden die Ausgaben für Feuerwerk in Deutschland auf rund 130 Millionen Euro geschätzt. Die WHO (World „Health“ Organisation) veröffentlichte damals, dass mit diesen Ausgaben die gesundheitliche Versorgung der bedürftigsten Bevölkerungsteile des Süd Sudan für ein gesamtes Jahr gesichert werden könne.
Wer darüber hinaus mit einem Haustier zusammenlebt kann hautnah miterleben, welch enorme Belastung für Tier und Umwelt im Allgemeinen entsteht.
4.500 Tonnen Feinstaub werden in der kurzen Zeit bundesweit emittiert. Dies entspricht laut Bundesumweltamt 15,5% der jährlichen Emission im Straßenverkehr. Den Ressourcenverbrauch, die anfallenden Müllmengen und natürlich die prekären Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen in den Herstellungsländern, allen voran Indien und China, möchten wir an dieser Stelle gar nicht näher beleuchten.

Macht doch einfach ein Feuerwerk in euren Herzen. Solidarisiert euch mit Mensch, Tier und Umwelt und sammelt bei der Silvesterfeier ein wenig Geld für eine gemeinnützige Initiative eurer Wahl!

 

Wir wünschen euch wundervolle Weihnachtstage und einen gesunden und kraftvollen Start ins neue Jahr.

Vielen Dank und sonnige Grüße

Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

[BI-Newsletter] Termine im November – Demo „Kohle stoppen! – Klimaschutz jetzt!“

Wendland Gorleben antiatom

Liebe Freundinnen und Freunde,

bevor sich weite Teile der Bevölkerung dem Strudel der Vorweihnachtszeit ergeben, möchten wir euch auf dem Weg zum Jahresabschluss noch ein paar interessante Termine mitteilen, zu denen wir uns über eine rege Teilnahme freuen würden.
Auch wenn sich das Jahr 2018 dem Ende nähert, herrscht in der Diskussion um die Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen gerade Aufbruchsstimmung. Dies zumindest seitens der Anti Atom Initiativen, denn nun ist das auf der Atommüllkonferenz erarbeitete Papier zur Zwischenlagerung erschienen. Bisher gut 70 Initiativen und Verbände haben das Papier unterzeichnet und damit eine klare Handlungsaufforderung der Politik und den Behörden unterbreitet.
Zum Papier => http://www.atommuellkonferenz.de/positionspapier-zwischenlagerung-hoch-radioaktiver-abfaelle/

Endzeitstimmung möchten wir jedoch auch erzeugen und rufen deshalb zur Teilnahme an der Großdemo in Berlin auf, um das Ende der Kohlekraftnutzung weiter voranzutreiben.
Nach dem großartigen Erfolg am Hambacher Wald wird nun nachgelegt und noch einmal groß zu zwei Demos am gleichen Tag in Köln und Berlin aufgerufen.
Wir würden euch gerne mit nach Berlin nehmen, wie ihr weiter unten entnehmen könnt.

Termine

 

Mo. 12.11.2018 – 400. Fukushima Mahnwache Dannenberg
Am Montag versammeln sich die die Teilnehmer*innen der Fukushima Mahnwache zum vierhundertsten Mal auf dem Marktplatz in Dannenberg.
Die gesellige Runde unterstreicht in ihren montäglichen Versammlungen die Ernsthaftigkeit ihres Anliegen – Das Gedenken an die Opfer der Atomkatastrophe und die damit verbundene Forderung nach einem globalen Atomausstieg – nicht zuletzt durch die Tatsache, dass bis dato keine Mahnwache ausfiel.
Die Mahnwache freut sich nicht nur zu diesem Jubiläum über Mitstreiter*innen.
Los geht´s, wie jeden Montag, um 18.00h auf dem Marktplatz in Dannenberg.

Di. 13.11.2018 – Öko-Politfilmreihe zeigt: „Der marktgerechte Patient“ (D-2018 / 83min.)
Der Anästhetist Peter Hoffmann beschreibt es so: „Das Krankenhaus wird geführt wie eine Fabrik. Der Patient wird vorne eingefüllt und kommt hinten raus, und zwar bitte ein bisschen schneller.“
Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf „Fallpauschalen“ steht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund.
Der Film versucht die Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und Beschäftigte des Klinikbetriebes aufzudecken.
Los geht´s um 19.30h im Kino Platenlaase. Der Eintritt ist frei, die Hutkasse geht rum.

Fr. 23.11.2018 – Film: „Wackersdorf“ (D-2018 / 123min.) in Anwesenheit des Regisseurs Oliver Haffner
Die Kinogruppe Platenlaase bringt mit „Wackersdorf“ nicht nur eine filmische Reise in die Vergangenheit ins Wendland, sondern wird bei vielen hier Lebenden lebhafte Erinnerungen an diese Zeit wachrufen.
Der Film läuft im normalen Kinoprogramm an vier Abenden. Nur am Freitag, den 23.11.2018, wird jedoch der Regisseur Oliver Haffner zugegen sein und sich den Fragen des Publikums widmen.

Alle Infos zum Film gibt´s hier  => https://www.platenlaase.de/veranstaltungen/wackersdorf-2018-11-23/

 

Sa. 01.12.2018 – 12.00h Berlin und Köln – Demo „Kohle stoppen! – Klimaschutz jetzt!“

 

Tempo machen beim Kohleausstieg!
Auf zur Klima-Doppel-Demo am Samstag, 1. Dezember – zeitgleich in Berlin und Köln
Im Dezember geht es gleich doppelt ums Klima: Beim Weltklimagipfel in Polen und in der Kohle-Kommission in Berlin. Während die Welt über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt, entscheidet sich in Berlin, ob Deutschland seine Versprechen wahr macht – und schnell aus der Kohle aussteigt.

Infos zur Demo => https://www.klima-kohle-demo.de/
Wir möchten mit euch an die erfolgreiche Fahrt zum Hambacher Wald anknüpfen und gemeinsam nach BERLIN reisen.
Vor Ort wird dann auch unser Info Stand sein.

Gemeinsame Busreise aus dem Wendland
Abfahrt Lüchow – Gildehaus Parkplatz => 7.00h

Abfahrt Dannenberg – ZOB => 7.30h

Rückfahrt ab Berlin ca. 17.00h.

Unkostenbeitrag => 10,00€ ermäßigt / 15,00€ normal / 20,00€ soli

Bitte meldet euch zeitnah im BI Büro an ( Tel. 05841-4684 / buero@bi-luechow-dannenberg.de ).

In „wendländischer Sache“
Wir leiten an dieser Stelle die Vorstellung einer besonderen Aktion verbunden mit einen Spendenaufruf weiter.
Obwohl es sich um den im Spendenaufruf angegeben Konto um ein Konto der BI handelt, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir für Spenden auf dieses Konto KEINE Spendenbescheinigungen ausstellen können.

„Liebe Freundinnen und Freunde,

vielleicht ist Euch in der EJZ vom Samstag, dem 27. Oktober eine Todesanzeige aufgefallen, die Alhassane Barry aus Guinea betrauert, der wie viele Tausend andere im Mittelmeer ertrunken ist. Dies war eine erste Anzeige von mehreren geplanten.
Erste Reaktionen zeigen uns, dass der ungewöhnliche Weg über die ‚Familien-Anzeigen‘ in der EJZ ein gutes Mittel ist, um die öffentliche Erstarrung über den vieltausendfachen Tod im Mittelmeer anzukratzen und aufzubrechen. Was die Menschen über die Nachrichten (vor allem: die Nicht-Nachrichten) längst nicht mehr erreicht, rückt über den täglichen Blick in die lokale Trauerseite plötzlich schmerzhaft nahe: plötzlich sind es nicht mehr abstrakte Zahlen, die im Mittelmeer ertrinken, sondern konkrete Menschen. Die toten Geflüchteten bekommen einen Namen und ein Gesicht.
Mit unserer Initiative bewegen wir hoffentlich auch solche Menschen zum ‚Hinschauen‘, die das Thema längst ausgeblendet haben – wir bieten Anknüpfungspunkte für Gespräche, mit Einzelpersonen, in Nachbarschaften, Vereinen und Organisationen.
Die geplante Kampagne baut sich langsam auf:  zuerst sind es nur zwei Anzeigen zum Aufmerken und Neugierig-machen. In weiteren Anzeigen sollen die Menschen dann aufgefordert werden, an bestimmten Orten Blumen und Kränze abzulegen – auf dem Marktplatz in Lüchow, Dannenberg und Hitzacker. Bei guter Resonanz reicht die Aktion eventuell bis hinein in die Kulturelle Landpartie. Und vielleicht entsteht daraus sogar ein dauerhaftes Mahnmal.
Bei unserer Recherche nach konkreten Namen sind wir unter www.unitedagainstracism.org/wp-content/uploads/2017/06/ListofDeathsActual.pdf
auf eine Liste gestoßen, die alle registrierten Toten aufgeführt – die meisten allerdings als ’no-names‘. Unsere Idee ist, die Liste mit den Toten allein von 2018 am Samstag, 24. 11. auf einer ganzen Seite der EJZ zu veröffentlichen und am folgenden Totensonntag der Toten in einer gemeinsamen Aktion zu gedenken – auf dem Marktplatz in Lüchow oder vor dem Kreishaus.
Die Idee wurde von einer Handvoll Menschen initiiert und vorfinanziert. Jetzt ist der Punkt, wo wir breite finanzielle Unterstützung benötigen! Die große Anzeige würde z.B. ungefähr 3.000 Euro kosten. Wir möchten Euch herzlich bitten, die Kampagne mitzufinanzieren und die verschiedensten Menschen und Gruppen darauf anzusprechen.
Unter der Kontonummer: BI Lüchow-Dannenberg
DE91 2585 0110 0230 0455 69 Stichwort Mittelmeer
Sollte mehr Geld zusammenkommen als wir für die Aktion benötigen, reichen wir das Geld an ’seawatch‘ weiter.
Freundeskreis Mittelmeer
u.a. Regina Dubs,Heiko Jäger,Jan und Kina Becker ,Kathrin Grasnick“

Anzeigenbeispiel:


„Ich weiß wohl, vor wem ich fliehen soll, aber nicht zu wem?“
Cicero 106-43 v.chr

Unfassbar!

Ibrahim Selim geb. 2015 Türkei

Halil Munir Abdulrezzakgeb 2015 Türkei

gestorben 13.2. 2018 ertrunken im Mittelmeer

Wir bitten um Blumen ,Kerzen und Kränze vor dem Kreishaus in Lüchow.

Die Gruppe bedankt sich für eure Unterstützung.

Vormerken

03.-14.12.2018 – Weltklimakonferenz (COP24) in Kattowice/Polen

Sa. 08.12.2018 – Großdemo #noNPOG – gegen das neue niedersächsische Polizeigesetz – 13.00h Opernplatz Hannover

Sa. 08.12.2018 – Der BI Infostand mit gebrannten Mandeln und textilem Allerlei auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Gartow – 14.00-18.00h.

Wir wünschen euch viele Lichte Momente im Novembernebel und hoffen auf ein Wiedersehen bei den zahlreichen Aktionen.

Sonnige Grüße
Torben Klages
für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.
— Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.Rosenstr. 2029439 Lüchow

buero@bi-luechow-dannenberg.de

BI Umweltschutz: Heiße Castorhalle

BürgerinitiativeUmweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 6.08.2018
antiatom castor
Es ist anhaltend heiß und auch die Nächtebringen kaum Abkühlung. Ein Grund für die Bürgerinitiative UmweltschutzLüchow-Dannenberg (BI) mit Blick auf die Aufbewahrungsgenehmigung desCastorlagers Fragen an das niedersächsische Umweltministerium zu richten. Denndie Bestimmungen schreiben vor, dass die bundeseigene Gesellschaft fürZwischenlagerung (BGZ) ab einer Erhitzung von Bauteilen auf 55 Grad Celcius beieiner Lufteintrittstemperatur von 27 Grad Celcius dieses derAtomaufsichtsbehörde mitteilen muss.

Hintergrund ist eine technische Besonderheitdes Lagers, es soll „inhärent sicher“ sein. Mit anderen Worten, dieeintretende Luft kühlt die heißen Castoren und tritt in Lüftungsschlitzen ander Decke wieder aus. Eine aktive Kühlung ist ebenso wenig vorgesehen wie eineFilterung der Luft, die ausströmt – Fakten, die von der BI immer wiederkritisiert wurden. „Wenn aber die eintretende Luft heiß ist und nicht mehrkühlt, was dann?“ fragt BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Werden 60 Grad Celciusan Bauteilen des Lagers erreicht, so hätte vor dem gegenwärtigen Castorstopplaut Auflagen der Einlagerungsbetrieb sogar unterbrochen werden müssen…

„Welche Temperaturen wurden im Lager und anBauteilen in diesem Sommer erreicht und musste die Halle gekühlt werden? Istdafür ein Notplan vorhanden?“ fragt die Bürgerinitiative. Im Interesse derSicherheit fordert die BI eine rasche Unterrichtung der Öffentlichkeit.

BI Umweltschutz: Termine für den Sommer

Wendland Gorleben antiatom

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir lassen ein bewegtes und bewegendes erstes Halbjahr hinter uns und steuern auf die Sommerpause zu.
Für uns die Zeit, mal ein wenig abzuschalten und uns für kommende Aufgaben neu aufzustellen.

Wir möchten uns aber rückblickend zunächst für eine sehr erfolgreiche und wundervolle Kulturelle Landpartie bedanken.
Mit uns sind wieder viele Menschen in Gorleben auf der Straße gewesen und haben die Kulturelle Widerstandspartie zu einem echten Höhepunkt des Jahres werden lassen.
Besonders möchten wir uns bei den vielen Helfer*innen bedanken, die von ihren KLP Punkten, aus den Castorgruppen und aus verschiedensten politischen Zusammenhängen die KWP unterstützt haben und maßgeblich zum Erfolg des Tages beigetragen haben. Ohne EUCH geht´s nicht! DANKE!

Der Freude über eine schöne Kulturelle Landpartie folgt nun die Traurigkeit über den Tod von Francis.
Unter diesem Eindruck hat sich das Organisations-Team für das diesjährige Sommer Camp und Free Flow Festival dafür entschieden, die einwöchige „Camptival“ Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen.
Francis war maßgeblicher Teil der Planungsgruppe und gehörte zum engsten Kreis der Free Flow Planer*innen.
Wir bitten daher um Verständnis für diese schwierige und nachvollziehbare Entscheidung.

Termine
Fr./Sa. 27./28.07.2018 – Benefiz Open Air „e-Ventschau 2018“
Das Benefiz Festival „e-Ventschau“ geht in seine sechste Runde. Auf dem Hof Thiele in Ventschau/Tosterglope, zwischen Lüneburg und dem Wendland, bekommt ihr an zwei Tagen umfassende Informationen zu Anti Atom Themen und musikalisch gehörig etwas auf die Ohren.
Das ehrenamtlich organisierte Open Air hat sich längst in die Herzen der Besucher*innen gespielt. Die wunderschöne Lage, die hervorragenden Bands, das politische und kulinarische Angebot gepaart mit der gemütlichen Stimmung zeichnen das e-Ventschau aus. Als wäre das nicht schon Anlass genug für einen Besuch, werden die Einnahmen an Projekte gespendet, die sich für die Kinder von Tschernobyl und Fukushima einsetzen.
Für einige Anti Atom Initiativen ist das e-Ventschau zum sommerlichen Treffpunkt und Austausch geworden, um in schöner Atmosphäre über kommende, gemeinsame Aktionen zu beraten.
Auch in diesem Jahr sind wir wieder mit unserem Infostand vor Ort. Zudem wird es am Samstag einen Vortrag von Wolfgang Ehmke zum Thema Zwischenlagerung geben.

Das gesamte Programm und alle Infos findet ihr hier =>  https://e-ventschau.de/
Sichert euch ein Ticket! Wir sehen uns in Ventschau!

11.-22.08.2018 – Klimacamp im Rheinland

Zur Kulturellen Landpartie traf sich das Orga Team des Camps zur WendlandOrgaWoche (WOW) in Gedelitz.
Die Ergebnisse dieser Woche könnt ihr beim kommenden Klimacamp nun selbst erleben.

Aus der Ankündigung: „Das Klimacamp 2018 findet vom 11. bis 22. August zum neunten Mal im Rheinland statt. Wir wollen in dieser Zeit das Camp gemeinsam aufbauen, mit Leben füllen und auch wieder gemeinsam abbauen. Es wird wieder jede Menge Bildungs- und Kulturveranstaltungen geben. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf der Zukunft des Rheinischen Braunkohlereviers und dem Nachdenken darüber, wo die Klimagerechtigkeitsbewegung steht und wie sie sich entwickeln sollte.“

Alle Infos findet ihr unter => http://www.klimacamp-im-rheinland.de/
…..und irgendwo dort trefft ihr bestimmt ganz unvermittelt auch auf „uns“.

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Sa. 20.10.2018 – Anti Atom Treck „ASSE leerräumen – KONRAD aufgeben!“
Treck vom Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter-Lebenstedt zur Bundesgesellschaft für Endlagerung in Peine.

Alle Infos, fortlaufend aktualisiert, findet ihr hier => http://www.anti-atom-treck.de/

 

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