Schlagwort: Demonstration

Protest: Mit Pauken und Trompeten gegen die Atomlobby! ATOMFORUM ENDLICH ABSCHALTEN!

 

Atomlobby abschalten antiatom

 

Am 16. und 17. Mai 2017 veranstalten das Deutsche Atomforum und die Kerntechnische Gesellschaft ihre „48. Jahrestagung Kerntechnik“ im „Estrel Convention Center Berlin“. Dort werden die wichtigsten Lobbyisten der Atomindustrie über neue Atomkraftwerksgenerationen und die Möglichkeiten für den weltweiten Ausbau der unverantwortlichen Atomnutzung reden.

 

Dabei erhalten sie über staatliche Forschungsprogramme Milliarden von Euro Subventionen, Steuern werden abgeschafft und über die Europäische Union sowie den EURATOM-Vertrag versuchen sie, den Bau von neuen Atomreaktoren massiv voranzutreiben.

 

Wir stellen uns diesen Plänen entgegen. „Mit Pauken und Trompeten“ fordern wir: Atomforum endlich abschalten! Wir wollen in Berlin kein Forum für den Ausbau von Atomanlagen.

 

 

 

Wir fordern:

 

  • Für eine dezentrale, demokratische, soziale und ökologische Energiewende!
  • Sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit!
  • Auflösung von EURATOM!
  • Atomforum endlich abschalten!

 

 

Wir treffen uns:

Dienstag, 16. Mai 2017

Uhrzeit: 18.00 Uhr

Vor dem Estrel Convention Center (Berlin-Neukölln, Sonnenallee 225, Nähe S-Bhf. Sonnenallee)

 

 

NaturFreunde Berlin

Anti Atom Berlin

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Protest vor der französischen Botschaft: Französisches Atomprogramm beenden! Cattenom und Fessenheim sofort abschalten!

Fukushima antiatom

Donnerstag 24.11.2016

  • Ort: Pariser Platz (Gehwege vor der Französischen Botschaft)
  • Uhrzeit: 17.00 Uhr
  • Verantwortlicher: Adelante

In Frankreich sind offiziell 58 Atomkraftwerke in Betrieb. 80 Prozent des Stroms wird durch Atomkraftwerke produziert. Über 40 Atomreaktoren sind mehr als 30 Jahre alt. Die Störfälle häufen sich. Mit ihren Schrottreaktoren bedrohen die Atomkraftwerksbetreiber die Sicherheit und Gesundheit von vielen Millionen Menschen.

Erst vor wenigen Wochen hat ein Gutachten aufgezeigt, dass 107 wichtige Bauteile an 14 AKW-Standorten in Frankreich mit mangelhafter Stahl hergestellt wurden. Die Atomlobby wiegelt jedoch wie immer ab. Aufgrund der dramatischen Lage, mussten der französische Atomkonzern EDF mehrere AKW abschalten. Gleichzeitig betonen die französischen Atomkonzerne EDF und Areva wie immer, sie hätten die Situation vollständig unter Kontrolle. Auch die französische Regierung setzt trotz zunehmender Proteste weiterhin auf die langfristige Nutzung der unverantwortlichen Atomtechnologie.

Seit mehr als 40 Jahren baut der französische Atomkonzern Areva Uran in Niger ab. Areva zählt zu den weltweit größten uranfördernden Konzernen. In Niger betreibt das Unternehmen zwei Minen, eine dritte ist derzeit in Bau. Durch die Produktion von Uran fallen pro Kilogramm Uran etwa 335 Kilogramm radioaktiver Abraum an. In Niger hat sich dadurch die gigantische Menge von über 35 Millionen Tonnen radioaktivem Schutt und Chemikalien angesammelt, die einfach unter freien Himmel abgelagert werden. Der radioaktive Schutt verstrahlt die gesamte Region großflächig. Bei einer Untersuchung der Weltgesundheitsbehörde WHO wurden bei vier von fünf getesteten Wasserproben die empfohlene Höchstdosis für Trinkwasser überschritten.

Aber auch die Brennelemente-Fabrik in Lingen und die Uran-Anreicherungsanlage in Gronau sind Teil des unverantwortlichen Geflechts der Atomlobby in Frankreich. Sie liefern Uran und Brennstäbe nach Frankreich und stellen damit den ungehinderten Weiterbetrieb der unverantwortlichen Schrottmeiler in Frankreich sicher.
Wir fordern:
• AKW Cattenom und Fessenheim sofort abschalten!
• Französisches Atomprogramm beenden!
• EURATOM-Vertrag kündigen!
• Brennelemente-Fabrik in Lingen und die Uran-Anreicherungsanlage in Gronau schließen!

Wir treffen uns
Donnerstag, 24.11.2016
17.00 Uhr
Pariser Platz (Gehwege vor der Französischen Botschaft)

NaturFreunde Berlin
Anti Atom Berlin

75 Organisationen rufen zu Lingener Anti-Atom-Demo auf: „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen“

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20

29439 Lüchow

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

 

Trägerkreis Lingen-Demonstration 29.10.2016

 

Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen AntiAtomBonn Anti-Atom-Gruppe Osnabrück Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg Elternverein Restrisiko Emsland IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung)

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Lingen / Hannover / Bonn, 22. September 2016

Mittlerweile rund 75 Organisationen aus Niedersachsen, NRW und den benachbarten Niederlanden rufen für den 29. Oktober zu einer überregionalen Anti-Atom-Demo am emsländischen Atomstandort Lingen auf.

Unter dem Motto „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen“ fordern sie vor allem die sofortige Stilllegung der niedersächsischen AKW Lingen II und Grohnde sowie der Brennelementefabrik Lingen und der Urananreicherungsanlage Gronau.

Damit verbunden fordern die Organisationen die sofortige Einstellung aller Exporte von Brennelementen und angereichertem Uran aus Lingen und Gronau für marode AKW in Belgien und Frankreich. Sie setzen sich zudem für die sofortige Stilllegung dieser hochgefährlichen Pannenreaktoren ein.

„Mit der Anti-Atom-Demonstration in Lingen am 29. Oktober wollen wir ein klares Zeichen setzen, dass der Atomausstieg in Deutschland nicht auf die lange Bank verschoben werden darf. In Zeiten der Energiewende benötigt niemand mehr hochriskante Atomenergie. Es ist völlig inakzeptabel, wenn die Bundesregierung sowie die Länder Niedersachsen und NRW die Brennelementfabrik in Lingen und die Urananreicherungsanlage in Gronau – die bislang vom Atomausstieg ausgenommen sind – bis zum Sankt Nimmerleinstag Uranbrennstoff für die weltweite Atomindustrie produzieren lassen. Wer bekannte Schrottreaktoren in den Nachbarländern fortgesetzt mit Atombrennstoff versorgt, macht sich für dortige Störfälle mitverantwortlich. Lingen ist ein zentraler Ort für die Atomindustrie in Deutschland, Belgien und Frankreich. Die Nutzung der Atomenergie muss vollständig beendet werden,“ erklärte der veranstaltende Trägerkreis der Anti-Atom-Demonstration.

Die Demo wird am 29. Oktober um 13 Uhr am Bahnhof in Lingen mit einer Kundgebung beginnen und nach einem Demonstrationszug durch die Innenstadt vor dem Alten Rathaus enden. Aktuelle Infos, der Aufruf zur Demo sowie die unterstützenden Gruppen finden sich auf: www.lingen-demo.de

[BI-Newsletter] SPEZIAL – Demo in Lingen

Wendland Gorleben antiatom

Liebe Freundinnen und Freunde,

nach den sehr intensiven Großdemos gegen TTIP und CETA möchten wir euch heute zur Teilnahme an der überregionalen Anti-Atom-Demo am Samstag, den 29. Oktober, in Lingen begeistern.

Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen!

In Lingen befinden sich mit dem AKW Emsland (Lingen II) und der Brennelementefabrik zwei zentrale Atomanlagen, die erst Ende 2022 (AKW) bzw. gar nicht (Brennelementefabrik) stillgelegt werden sollen. Zusammen mit der
ebenfalls vom Atomausstieg ausgenommenen Urananreicherungsanlage Gronau ist die Areva-Brennelementefabrik in Lingen eine zentrale Atomanlage zur Versorgung der westeuropäischen Atomkraftwerke, darunter kritische Schrottreaktoren wie Doel (Belgien) und Fessenheim sowie Cattenom (Frankreich). In Lingen und Gronau wird
der Atomausstieg konsequent unterlaufen.

Aber auch das immer marodere Pannen-AKW Grohnde liegt nicht weit entfernt. Doch von Atomausstieg ist weder in
Niedersachsen noch in NRW etwas zu sehen.

Deshalb kommt am 29. Oktober 2016 nach Lingen!

Den Demo-Aufruf „Atomkraft jetzt den Saft abdrehen – Uranfabriken schließen“
sowie erste Infos zu Anreise, Programm und Flyern/Plakaten findet ihr auf der Demo-Webseite:

www.lingen-demo.de

 

Bereits 75 Initiativen, Verbände und Parteigliederungen unterstützen den Aufruf. Die Resonanz ist bislang sehr ermutigend, sodass die „letzte Festung der Atomindustrie“ (taz) eine bunte und lautstarke Anti-Atom-Demo
erwartet.

Aus dem Wendland wollen wir gemeinsam am Samstag , den 29.10.2016, mit dem Bus in Richtung Lingen aufbrechen:

Abfahrt Lüchow (Parkplatz Gildehaus) 7.00h

Abfahrt Dannenberg (ZOB/Schule) 7.15h

Die Demo beginnt um 13.00h – gegen 17.00h werden wir die Rückreise antreten. Ankunft im Wendland ca. 21.30h.

Preise für Hin- und Rückfahrt pro Person => 25,00€ normal / 18,00€ ermäßigt

Bitte meldet euch unter 05841-4684 oder buero@bi-luechow-dannenberg.de an.

 

Weitere Anreiseinformationen der VeranstalterInnen:
Mit der Bahn von Süden am besten über Münster, wo um 12.05 Uhr ein direkter Regionalexpress nach Lingen fährt (Ankunft 12.54 Uhr).

Aus Richtung Bielefeld, Hannover, Bremen/Hamburg fahren die Züge über Osnabrück, mit weiterem
Umstieg in Rheine.

Aus Norden kommt ein direkter Regionalexpress aus Emden (Abfahrt 11.52 Uhr, Ankunft Lingen 13.03 Uhr).

Sonderbusse wären natürlich sehr erfreulich, bis jetzt sind aus Aachen und dem Wendland Busse angekündigt.

Wir freuen uns auf eine große Beteiligung am 29. Oktober und hoffen auf eure Unterstützung – seid dabei!

Vielen Dank und sonnige Grüße

Torben Klages

für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V.

Protest vor der US-amerikanischen Botschaft: Atomprogramm der USA beenden!

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Die USA ist der größte Produzent von Atomstrom weltweit. In 99 Atomkraftwerken wird 30 Prozent des globalen Atomstroms produziert. Die Atomenergie trägt in den USA zur Produktion von ca. 20 Prozent des Stroms bei. In den USA laufen vor allem Uraltreaktoren. Seit 1977 war kein Neubauprojekt mehr gestartet worden, bis im Jahr 2013 der Bau von neuen Atomreaktoren in Georgia genehmigt wurde.

 

Derzeit erleben die USA eine Renaissance der Planungen für die Atomenergie. Grund ist die Konstruktion von neuen Druckwasserreaktoren vom Typ A1000 des Westinghouse-Konzerns. Vogtle 3 und 4 sollen als Referenzprojekt für diesen weiterentwickelten Reaktortyp fertigstellt werden. Nachdem die ursprüngliche Kostenplanung von fünf Milliarden Dollar ausging, werden die Reaktoren bis zu ihrer geplanten Fertigstellung mindestens zehn Milliarden Dollar kosten. Neben den beiden Atomreaktoren in Georgia sind weitere drei AKW in Bau.

 

Die AKW sind eine der Schlüsseltechniken für den Bau von Atomwaffen und stellen den „Rohstoff“ für die Atombomben zur Verfügung. In den USA gibt es einen engen Zusammenhang zwischen den Atomkraftwerken und dem militärisch-industriellen Komplex. Laut Sipri verfügen die USA über etwa 7000 Atomsprengköpfe. In den nächsten Jahren soll das US-amerikanische Atomwaffenarsenal für mehr als 300 Milliarden Euro modernisiert werden.

 

Wir fordern:

  • Sofortiges Ende des US-amerikanischen Atomprogramms!
  • Ausstieg aus der Atomenergie und Beendigung des Abbaus von Uran!
  • Abschaffung aller Atomwaffen!

 

Wir treffen uns:

Donnerstag, 23.06.2016

17.00 Uhr

Vor der US-amerikanischen Botschaft

Pariser Platz (Mittelinsel vor dem Brandenburger Tor)

 

 

NaturFreunde Berlin

Anti Atom Berlin

Protest vor der chinesischen Botschaft: AKW in China abschalten! AKW-Export beenden!

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Die chinesische Regierung setzt seit vielen Jahren intensiv auf den Ausbau der unverantwortlichen Atomenergie. Alleine in China sind zwischenzeitlich 33 AKW in Betrieb und weitere 22 AKW in Bau. Nach dem neuen Fünf-Jahres-Plan der chinesischen kommunistischen Partei sollen bis zum Jahr 2030 etwa 110 AKW gebaut werden. Nach Plan sollen in China alleine bis 2020 über 70 Milliarden Euro in den Bau von neuen Atomkraftwerken investiert werden. Ziel der chinesischen Regierung ist, jedes Jahr sechs bis acht neue Atomreaktoren in Betrieb zu nehmen.

Diese Entwicklung ist völlig inakzeptabel und eine Gefahr für die Menschen in der gesamten Region. China hat aus den Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima nichts gelernt und gefährdet die Gesundheit von hunderten von Millionen Menschen. Alleine in China sind die laufenden AKW mehr als 16 700 Stunden aktiv in Betrieb und gefährden täglich die Menschen. Auch China hat keinerlei verantwortbare Antwort auf den stetig zunehmenden Atommüll.

Die Internationale Atomenergiebehörde hat den chinesischen Atomreaktoren 2014 im Grundsatz-eine Zertifizierung für die internationalen Märkte gegeben. Zurzeit verhandelt China um die Anerkennung seiner Atomreaktoren für den europäischen Markt. Wie auch Russland bietet China seinen potentiellen Kunden ein Gesamtpaket an: Sie beteiligen sich mit vielen Milliarden an der Finanzierung von Atomreaktoren und sichern sich dafür Aufträge für den Export ihrer Atomkraftwerke.

In Hinkley Point haben sich die Chinesen an der Finanzierung für den Bau des geplanten neuen AKW beteiligt und dafür die Zusage für den Bau eines „Hualong-One-Reaktor“ in Bradwell in der Grafschaft Essex erhalten. Mit diesem Reaktor will China den Zugang zum europäischen Markt öffnen.

Erst vor wenigen Tagen hat China angekündigt, ein „schwimmendes Atomkraftwerk“ zu bauen. Mit dem Sudan hat China den Bau eines AKW vertraglich beschlossen. Auch im Sudan soll wahrscheinlich der chinesische Atomreaktor „Hualong 1“ gebaut werden. Bis zum Jahr 2030 sollen nach den Vorstellungen des staatlichen chinesischen Autokonzerns CNNC etwa 30 Atomreaktoren exportiert werden. Verträge wurden bereits mit Ländern wie Rumänien, Saudi-Arabien, Argentinien und Kenia geschlossen.

Wir sagen nein und fordern die chinesische Regierung auf:

  • Sofortige Beendigung des unverantwortlichen chinesischen Atomprogramms!
  • Kein Export von Atomreaktoren in andere Länder!
  • Ausbau erneuerbarer Energiequellen!

 

Wir treffen uns

Donnerstag, 26.05.2016

17.00 Uhr

Vor der Chinesischen Botschaft (S- und U-Bahnhof Jannowitzbrücke)

 

NaturFreunde Berlin

Anti Atom Berlin

06.03.16: Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim

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Tschernobyl und Fukushima mahnen – Atomkraft gefährdet uns alle!

Atomausstieg sofort! Regenerative, dezentrale Energiewende jetzt!

Die Atomkatastrophen von Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) sind weiter Gegenwart. Die Menschen dort leiden unter den gesundheitlichen und sozialen Folgen der radioaktiven Strahlung. Untersuchungen zu Fukushima bestätigen den besorgniserregenden Anstieg der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs bei Kindern, wie wir sie aus Tschernobyl kennen. Die japanische Regierung erklärt unterdessen verstrahlte Gebiete als wieder bewohnbar und will die Menschen zwingen, in die Sperrzone zurückzuziehen.

Keine Rückbesiedlung verstrahlter Gebiete!

Abschaltung der AKW Sendai 1 und 2 – Japan muss atomstromfrei bleiben!

Strahlung macht vor keiner Landesgrenze halt – weltweit AKWs vom Netz!

Auch ohne einen Super-GAU ist jeder AKW-Betrieb eine permanente Belastung und Bedrohung der Bevölkerung. Ständige radioaktive Ableitungen in Luft und Flüsse sind innerhalb der sogenannten Grenzwerte erlaubt. Aber diese Grenzwerte schützen die Bevölkerung nicht vor Erkrankungen und Erbschäden.

Abschaltung von Neckarwestheim 2 und Philippsburg 2 – sofort!

Schluss mit der Privilegierung der Atomenergie: Brennelementsteuer beibehalten!

Rückstellmilliarden in einen staatlichen Fonds überführen!

Der Abriss der abgeschalteten AKWs beinhaltet die Freimessung, die Freigabe und die Herausgabe von „gering“ radioaktiven Materialien, d.h. von mehreren Millionen Tonnen an Atommüll. Was einmal freigegeben ist, wird nicht mehr überwacht und ist nicht mehr rückholbar. Allein für Neckarwestheim 1 sollen ca. 98 % der Gesamtanlage in den „Wertstoffkreislauf“ eingeschleust werden. Das Umweltministerium als Atomaufsicht unterbindet dieses gesundheitsgefährdende Vorgehen nicht.

Schluss mit der bisherigen gesundheitsgefährdenden Freigabepraxis!

Keine Billig-Entsorgung von Atommüll ! Radioaktivität lässt sich nicht abschalten!

Mit der 2014 von der Großen Koalition beschlossenen Ausbrems-EEG-Reform besteht zukünftig eine nicht zu akzeptierende Deckelung beim Zubau der Fotovoltaik und der Windenergie. Durch Zwangsausschreibungen werden die Bürgergenossenschaften stark benachteiligt. Nach der jahrzehntelangen Untätigkeit der schwarzen Landesregierungen beim Ausbau der Windenergie an Land ist Baden-Württemberg weiter das bundesweite Schlusslicht. Auch unter Grün-Rot konnte das Ausbautempo bisher nicht an das anderer Flächenländer anschließen.

Dezentrale, regionale Energiewende beschleunigen!

Die Stromerzeugung gehört in die Hand der Bürgerinnen und Bürger!

Windenergie an Land und Fotovoltaik nicht ausbremsen, sondern stärken!

Das Land Baden-Württemberg wird in seiner Funktion als einer der Haupteigner der EnBW seiner Verantwortung für eine gelingende Energiewende nicht gerecht. Sonst wäre die Inbetriebnahme der Kohlekraftwerke in Karlsruhe (2014) und Mannheim (2015) nicht geschehen. Und die EnBW fordert sogar wegen des AKW- Moratoriums vom Land Schadenersatz über 261 Millionen € vor Gericht.

Mehr Einfluss auf die EnBW nehmen!

Klimaschutz jetzt – Ausstieg aus Kohle und Atom!

Sonntag, 06.03.2016, 13 Uhr

Bahnhof Kirchheim/Neckar

Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim