Schlagwort: Tschernobyl

Tschernobyl-Jahrestag: Proteste in Brokdorf und anderswo

BBU-Pressemitteilung

13.04.2017

anti-atom

 

(Bonn, Hamburg, 13.04.2017) Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) ruft für den 23. April 2017 gemeinsam mit Anti-Atomkraft-Initiativenund anderen Organisationen zur Teilnahme an einer Protest- und Kulturmeile an dem Atomkraftwerk Brokdorf auf.

Anlass der Aktion, die um „zwei vor zwölf“ Uhr beginnt, ist der 31. Jahrestag des Beginns der Atomkatastrophe in Tschernobyl (26. April 1986). Im Aufruf zur Teilnahme an dieser bunten Demonstration heißt es: „Im Falle eines schweren Nuklear-Unfalls im AKW-Brokdorf müsste Norddeutschland evakuiert werden – von Flensburg bis Hannover, von Emden bis Schwerin. Das hat die für den Strahlenschutz zuständige Behörde, das Bundesamt für Strahlenschutz, im Jahr 2014 errechnet. Bis zur Stilllegung des AKW Brokdorf sind wir, ca. 5 Millionen Menschen, dem Risiko einer Verstrahlung ausgesetzt. Außerdem wachsen die Atommüllberge weiter.“

 

Aktuell fordert der BBU, dass Landes-Umweltminister Robert Habeck sein Versprechen an die Bevölkerung von Schleswig-Holsteinisch Bevölkerung einhält, das AKW Brokdorf abgeschaltet zu lassen, da die Ursache der Oxidation der Brennstäbe nach wie vor ungeklärt ist. „Minister Habeck sollte konsequent bleiben und gleich die endgültige Abschaltung gegenüber den AKW-Betreibern Preussen-Elektra und Vattenfall durchsetzen“, so das Hamburger BBU-Vorstandsmitglied Regina Ludewig.

 

Informationen zur Demonstration in Brokdorf:

http://www.brokdorf-akut.de, http://akw-brokdorf-abschalten.de

 

Der BBU fordert generell die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke und Atomanlagen – und das international. Der Verband engagiert sich zudem gegen die zahlreichen Atomtransporte, und fordert speziell für die norddeutschen Hafenstädte ein Transport- und Verladeverbot für die Häfen.

 

Weitere Aktionen zum 31. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe finden u.

  1. an den AKW-Standorten Philippsburg und Lingen statt. In Philippsburg findet am 25. April von 17 Uhr bis 19.30 Uhr eine Mahnwache auf dem Marktplatz statt. In Lingen wird am 26. April von 18 Uhr bis 18.30 Uhr mit einem Schweigekreis an die Tschernobyl-Katastrophe erinnert und vor den Gefahren der Atomanlagen in Lingen gewarnt.

 

Weitere Termine aus der Anti-Atomkraft-Bewegung unter http://www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm

30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl: Ausstieg aus der Atomenergie weltweit!

 

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Am 26. April 1986 kam es zur Explosion im damaligen sowjetischen Atomkraftwerk in Tschernobyl. Wir nehmen den Jahrestag zum Anlass, um an die Gefahren der Atomenergie, an das Ausmaß und die andauernden Folgen von beiden Super-GAUs sowie die weltweit um die Atomtechnologie praktizierte Diskriminierung und Verletzung der Menschenrechte zu erinnern.

Atomkatastrophen können sich jederzeit und überall wiederholen. Weltweit versucht die Atomlobby den Bau von neuen Atomreaktoren durchzusetzen.

 

Mit einem Anti-Atom-Markt auf dem Heinrichsplatz demonstrieren wir gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken. Noch immer sind mehr als 440 Atomreaktoren weltweit in Betrieb. In Deutschland sind noch immer acht Atommeiler am Netz. Von jeden dieser Atomreaktoren geht die Gefahr eines Atomunfalls aus. Sie produzieren tagtäglich weiteren radioaktiven Müll.

 

Zum 30. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl laden wir ein:

 

Anti-Atom-Markt

26.April 2016

17.00 bis 21.00 Uhr

Heinrichsplatz in Berlin-Kreuzberg

 

Mit vielen Informationen rund um das Thema Atomenergie, Reden, Kultur und Info-Ständen.

 

Wir fordern:

  • Weltweiten Ausstieg aus der unverantwortlichen Atomenergienutzung
  • Beendigung des Uranabbaus und Entschädigung der Betroffenen der Folgen des Uranabbaus
  • Abschluss eines internationalen Vertrages zum Verbot der Nutzung von Atomkraft
  • Ächtung von Atomwaffen

 

Es beteiligen sich NaturFreunde Berlin, Anti Atom Berlin, BUND Berlin, Greenpeace Berlin, Robin Wood Berlin, IPPNW, Sayonara Nukes Berlin.

 

Aufruf für die Demo am 26. 4. 2015 um 4 vor 12 vor dem AKW Brokdorf zum Tschernobyl-Tag

brokdorf2015

Unterstützen Sie den Aufruf mit ihrer Unterschrift online!

Dem atomaren Zwischenlager Brunsbüttel ist die Betriebserlaubnis entzogen worden, weil die Genehmigungsbehörde nicht nachweisen kann, dass das Lager ausreichend vor terrroristichen Angriffen (und dem Absturz eines Grossflugzeuges, wie dem A380) geschützt ist. Das gilt faktisch für alle Zwischenlager in Deutschland – auch für die baugleiche Halle in Brokdorf. .

Trotz fehlenden Entsorgungsnachweises produzieren die AKW weiter hochradioaktiven Müll, als gäbe es das Gerichtsurteil nicht. Und die Politik zieht nicht die Reißleine, sie lässt die Atomlobby weiter gewähren.

Das lassen wir uns nicht gefallen! Kein AKW der Welt ist sicher!
Weltweit gibt es kein einziges funktionierendes „Endlager“!

Der Betrieb des AKW Brokdorf ist überflüssig, weil in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht wird. Wir fordern das sofortige Ende der Atomenergie! Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden.

Tschernobyl mahnt – AKW Brokdorf abschalten – nicht erst 2021, sondern JETZT.

Wir rufen auf zu einer Protestkundgebung am Tschernobyl-Gedächtnisstein am AKW Brokdorf am 29. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, Sonntag, 26. April 2015 um 4 vor 12.00 Uhr

Initiatoren:
Anti-Atom-Initiative im Kreis Pinneberg, Brokdorf-akut, BUND Kreisgruppe Steinburg

KOMMT AM 26. 4. NACH BROKDORF!

GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DEN ATOMAUSSTIEG!

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