BI Umweltschutz: WAA-Castoren bis 2020

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow – Dannenberg e.V.
http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 24.04.15
bi umweltschutz castor antiatom

Der Rücktransport von hochradioaktivem Müll aus den Wiederaufarbeitungsanlagen in Sellafield und La Hague scheint auf die lange Bank geschoben. 26 Castor-Behälter, die nach einer Änderung des Atomgesetzes nicht mehr in Gorleben, sondern in kraftwerksnahen Zwischenlagern aufbewahrt werden sollen, bleiben vorerst in England und Frankreich. Bis 2020 könne sich das hinziehen, das teilte die parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter auf eine mündliche Frage des Bundestagsabgeordneten Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE jetzt mit.

Wohin dieser Atommüll soll, ist aber weiterhin unklar. „Wir staunen nicht schlecht“, schreibt dazu die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI), „denn in der Vergangenheit wurde ständig Druck gemacht und unter Verweis auf internationale Verträge der Transport nach Gorleben angesetzt, ganz gleich wie die Lage war.“ Da der Energiekonzern E.on gegen die entsprechende Änderung des Atomgesetzes klagt, sei auch nicht auszuschließen, dass es auch im Wendland wieder „Castor-Alarm“ heißen könne.

Mit Blick auf die angeblich neue Endlagersuche wäre das allerdings ein verheerendes Signal. BI-Sprecher Wolfgang Ehmke:“Wir befürchten bis zum Beweis des Gegenteils, dass alles an Gorleben kleben bleibt“.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

Dokumentation
http://www.bi-luechow-dannenberg.de/?p=13949

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